Bonus Cap 2,8 2021/03: Basiswert ThyssenKrupp

DFJ1LY / DE000DFJ1LY4 //
Quelle: DZ BANK: Geld 15.07. 18:48:51, Brief
DFJ1LY DE000DFJ1LY4 // Quelle: DZ BANK: Geld 15.07. 18:48:51, Brief
5,19 EUR
Geld in EUR
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0,97%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 7,242 EUR
Quelle : Xetra , 17:35:28
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 5,60 EUR
  • Bonuszahlung 5,60 EUR
  • Barriere 2,80 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 61,34%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. --
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Bonus Cap 2,8 2021/03: Basiswert ThyssenKrupp

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 15.07. 18:48:51
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2020 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DFJ1LY / DE000DFJ1LY4
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Bonus-Zertifikat
Produkttyp Bonus Cap
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 14.05.2020
Erster Handelstag 14.05.2020
Letzter Handelstag 18.03.2021
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 19.03.2021
Zahltag 26.03.2021
Fälligkeitsdatum 26.03.2021
Bonus-Schwelle / Bonuslevel 5,60 EUR
Bonuszahlung 5,60 EUR
Start Barrierebeobachtung / 1. Beobachtungstag 14.05.2020
Innerhalb Barrierebeobachtung Ja
Barriere 2,80 EUR
Barriere gebrochen Nein
Cap 5,60 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 15.07.2020, 18:48:51 Uhr mit Geld 5,19 EUR / Brief --
Spread Absolut --
Spread Homogenisiert --
Spread in % des Briefkurses --
Bonusbetrag 5,60 EUR
Bonusrenditechance in % --
Bonusrenditechance in % p.a. --
Max Rendite --
Max Rendite in % p.a. --
Abstand zur Barriere Absolut 4,442 EUR
Abstand zur Barriere in % 61,34%
Aufgeld Absolut --
Aufgeld in % p.a. --
Aufgeld in % --
Performance seit Auflegung in % 25,97%

Basiswert

Basiswert
Kurs 7,242 EUR
Diff. Vortag in % 4,20%
52 Wochen Tief 3,280 EUR
52 Wochen Hoch 13,950 EUR
Quelle Xetra, 17:35:28
Basiswert ThyssenKrupp AG
WKN / ISIN 750000 / DE0007500001
KGV -14,78
Produkttyp Aktie
Sektor Industrie

Produktbeschreibung

Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 26.03.2021 (Rückzahlungstermin) fällig. Die Höhe der Rückzahlung hängt davon ab, ob der Basiswert während der Beobachtungstage immer über der festgelegten Barriere notiert. Die Rückzahlung ist auf einen Höchstbetrag begrenzt. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  • Jeder Kurs des Basiswerts liegt während der Beobachtungstage (14.05.2020 bis 19.03.2021) (Beobachtungspreis) immer über der Barriere von 2,80 EUR. Sie erhalten den Bonusbetrag von 5,60 EUR.
  • Mindestens ein Beobachtungspreis liegt auf oder unter der Barriere. Sie erhalten einen Rückzahlungsbetrag in EUR, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht. Der Rückzahlungsbetrag ist jedoch auf den Höchstbetrag von 5,60 EUR begrenzt.
Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher negativ

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 14.02.2020

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
265,3

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
65,0%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 4,91 Mittlerer Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung zwischen $2 & $8 Mrd., ist THYSSENKRUPP ein mittel kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 14.02.2020 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 14.02.2020 bei einem Kurs von 11,31 eingesetzt.
Preis Stark überbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint der Kurs zur Zeit wesentlich überhöht.
Relative Performance -6,1% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -6,1%.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 07.07.2020 Der mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 07.07.2020 positiv. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 6,19.
Wachstum KGV 0,4 >50% Aufschlag relativ zur Wachstumserwartung Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" unter 0,6, so beinhaltet der Kurs bereits einen starken Aufschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential. Hier: 50% Aufschlag.
KGV 265,3 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 103,0% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 13 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 13 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 1,1% Dividende ist durch den Gewinn nicht gedeckt Die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende ist durch den Unternehmensgewinn voraussichtlich nicht gedeckt.
Risiko-Bewertung Hoch Hoch, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich 252 zu verstärken.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 3,1%.
Beta 2,03 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 2,03% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 65,0% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 65,0% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 4,82 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 4,82 EUR oder 0,70% Das geschätzte Value at Risk beträgt 4,82 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,70%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 57,9%
Volatilität der über 12 Monate 74,9%

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News

15.07.2020 | 16:49:12 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Der lange und schwierige Weg zum 'grünen Stahl'

BERLIN (dpa-AFX) - Dumpingpreise, Überkapazitäten auf dem Weltmarkt, Umsatzeinbrüche durch Corona - und ein immens teurer Umbau der Produktion für den Klimaschutz: Die deutsche Stahlindustrie kämpft an mehreren Fronten. Es geht dabei um die Zukunft von noch rund 86 000 Beschäftigten und die Frage, ob eine Schlüsselindustrie in Deutschland gehalten werden kann. Das hat die Politik auf den Plan gerufen. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch nach langer Vorbereitung ein "Handlungskonzept Stahl", um die Branche zu stützen.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sagte in Berlin, der Stahl sei eine Schlüsselindustrie für die Volkswirtschaft. Es sei wichtig, nun zu handeln, damit die Stahlindustrie auch in 30 Jahren aus eigener Kraft wettbewerbsfähig und klimafreundlich in Deutschland produzieren könne. Bis 2050 soll Deutschland - wie die EU insgesamt - unterm Strich keine Treibhausgase mehr ausstoßen. Eine energieintensive Branche wie die Stahlproduktion, die nicht elektrifiziert werden kann, stellt das vor große Aufgaben.

Das mit der Branche erarbeitete Konzept zeigt Handlungsfelder auf, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und den Umbruch zu einer CO2-armen und schließlich CO2-freien Produktion zu bewerkstelligen - vor allem durch den Einsatz von sogenanntem grünen Wasserstoff, der mit Hilfe von Ökostrom gewonnen wird. Bisher gibt es dazu aber nur Pilotprojekte. Erst im Juni hatte die Bundesregierung eine Nationale Wasserstoffstrategie verabschiedet. Das Konjunkturpaket gegen die Corona-Krise soll Milliarden in neue Technologien pumpen.

Bei wichtigen Fragen aber kann die Bundesregierung nicht alleine handeln, weil sie auf internationaler Ebene entschieden werden - vor allem, wenn es um Chancengleichheit auf den Weltmärkten geht. Eine vor allem von China getriebene "Stahlschwemme" setzt die Preise unter Druck. Altmaier sprach von "aggressiven" Marktpraktiken. Dazu kommen US-Schutzzölle, die den Export erschweren. Internationale Gespräche laufen längst, den Handelskonflikt konnten sie bisher nicht lösen.

Auf EU-Ebene will sich die Bundesregierung nun im Zuge der deutschen Ratspräsidentschaft dafür einsetzen, die Abwanderung von Unternehmen mit hohem Treibhausgans-Ausstoß in Länder mit weniger strengen Umweltstandards und damit niedrigeren Kosten für die Produktion zu vermeiden.

Konkret nennt das Konzept eine kostenfreie Zuteilung von eigentlich kostenpflichtigen Emissionsrechten, eine "angemessene" Kompensation von CO2-bedingten Strompreissteigerungen für die Industrie - und ein "Grenzausgleich" für CO2-intensive Produkte beim Import in die EU aus Regionen ohne vergleichbare Klimaschutz-Vorgaben. Dieser Ausgleich - auch Klimazoll genannt - müsste aber konform sein mit den Regeln der Welthandelsorganisation WTO, darauf pocht gerade Deutschland.

Außerdem will sich die Bundesregierung in der EU für einen besseren Schutz vor Billigimporten einsetzen. "Die jüngsten Anpassungen der EU-Schutzmaßnahmen im Außenhandel waren nicht ausreichend, um die Stahlindustrie vor gravierenden Schäden zu bewahren", sagte Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl. Die EU-Kommission müsse schnell handeln, denn ein sich verschärfender Importdruck könne die konjunkturelle Erholung gefährden.

Zu den Schwierigkeiten auf dem Weltmarkt kommt die Herkulesaufgabe Klimaschutz. Bisher ist die Stahlindustrie für 30 Prozent der klimaschädlichen CO2-Emissionen in der Industrie verantwortlich, wie IG-Metall-Vorstandsmitglied Jürgen Kerner sagte. Beim Umbau soll Deutschland nun eine internationale Vorreiterrolle einnehmen. Für die langfristige Umstellung auf eine klimafreundlicher Stahlproduktion aber sind laut Konzept Investitionen von rund 30 Milliarden Euro nötig. Das könne die Branche nicht alleine stemmen, so Kerner.

Altmaier sprach von einer "erheblichen finanziellen Herausforderung". Er wolle sich bei künftigen Haushaltsverhandlungen für mehr Mittel einsetzen, machte der Minister deutlich. Allerdings muss Brüssel das beihilferechtlich genehmigen.

Kritik am Stahlkonzept kam von der Opposition. Es enthalte jede Menge Prüfaufträge, und bei den Stromkosten sei der Staat der größte Kostentreiber, sagte FDP-Fraktionsvize Michael Theurer. Der Grünen-Abgeordnete Dieter Janecek sagte, klimaneutraler Stahl erfordere einen schnellen Markthochlauf von grünem Wasserstoff. Seine Produktion müsse deshalb durch eine Reform der Abgaben und Umlagen wirtschaftlich gemacht werden. Der Linke-Politiker Alexander Ulrich kritisierte Altmaiers Stahlkonzept als "heiße Luft"./hoe/DP/eas

15.07.2020 | 14:02:57 (dpa-AFX)
Bundesregierung springt angeschlagener Stahlindustrie zur Seite
15.07.2020 | 06:35:05 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Bundesregierung will Stahlindustrie bei Umbruch helfen
15.07.2020 | 05:50:05 (dpa-AFX)
Bundesregierung will Stahlindustrie stärken - Kabinett berät Konzept
13.07.2020 | 10:46:14 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Stahlwerte fest - JPMorgan: China-Produktion steigt
13.07.2020 | 05:50:02 (dpa-AFX)
Forschungsministerin diskutiert über Stahlproduktion mit Wasserstoff
13.07.2020 | 05:23:30 (dpa-AFX)
Karliczek sieht in Wasserstoff einen Schlüssel für die Stahlbranche