Mini-Future Long 11,4299 open end: Basiswert Deutsche Telekom

DFJ0XS / DE000DFJ0XS3 //
Quelle: DZ BANK: Geld 25.02. 17:48:30, Brief
DFJ0XS DE000DFJ0XS3 // Quelle: DZ BANK: Geld 25.02. 17:48:30, Brief
4,10 EUR
Geld in EUR
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Brief in EUR
3,54%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 14,980 EUR
Quelle : Xetra , 17:30:00
  • Basispreis
    10,8748 EUR
  • Abstand zum Basispreis in %
    27,40%
  • Knock-Out-Barriere
    11,4299 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in % 23,70%
  • Hebel --
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Mini-Future Long 11,4299 open end: Basiswert Deutsche Telekom

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  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 25.02. 17:48:30
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2021 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DFJ0XS / DE000DFJ0XS3
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Mini-Future
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
Emissionsdatum 14.05.2020
Erster Handelstag 14.05.2020
Handelszeiten Übersicht
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
10,8748 EUR
Knock-Out-Barriere
11,4299 EUR
Anpassungsprozentsatz p.a. 2,44000% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 3,00%

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 25.02.2021, 17:48:30 Uhr mit Geld 4,10 EUR / Brief --
Spread Absolut --
Spread Homogenisiert --
Spread in % des Briefkurses --
Hebel --
Abstand zum Knock-Out Absolut 3,5501 EUR
Abstand zum Knock-Out in % 23,70%
Performance seit Auflegung in % 73,73%

Basiswert

Basiswert
Kurs 14,980 EUR
Diff. Vortag in % 1,42%
52 Wochen Tief 10,406 EUR
52 Wochen Hoch 15,848 EUR
Quelle Xetra, 17:30:00
Basiswert Deutsche Telekom AG
WKN / ISIN 555750 / DE0005557508
KGV 18,27
Produkttyp Aktie
Sektor Telekommunikation

Produktbeschreibung

Art
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung, die unter deutschem Recht begeben wurde.
Ziele
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Sie partizipieren überproportional (gehebelt) an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Das Produkt kann während seiner Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt. Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder unter der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag, der sich wie folgt ermittelt: Zuerst wird der Basispreis vom Kurs, den die Emittentin innerhalb der Bewertungsfrist ermittelt, abgezogen. Anschließend wird dieses Ergebnis mit dem Bezugsverhältnis multipliziert. Wird von der DZ BANK jedoch kein positiver Rückzahlungsbetrag berechnet, gilt Folgendes: Der Rückzahlungsbetrag je Optionsschein beträgt 0,001 EUR und wird am Rückzahlungstermin gezahlt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Optionsscheine berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Optionsscheine halten, wird unabhängig von der Anzahl der Optionsscheine, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt. Sie sind berechtigt, die Optionsscheine an jedem Einlösungstermin zum Rückzahlungsbetrag einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken. Darüber hinaus haben wir das Recht, die Optionsscheine insgesamt, jedoch nicht teilweise, am ordentlichen Kündigungstermin ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch uns ist mindestens 30 Kalendertage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen. Nach Einlösung durch Sie oder Kündigung durch uns und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin der wie folgt ermittelt wird: Der Basispreis wird vom Referenzpreis abgezogen. Anschließend wird das Ergebnis mit dem Bezugsverhältnis multipliziert. Der Basispreis und die Knock-out-Barriere werden regelmäßig angepasst, um u.a. eine Finanzierungskomponente zu berücksichtigen, die der DZ BANK aufgrund eines spezifischen Marktzinses zuzüglich einer von der DZ BANK nach ihrem billigem Ermessen festgelegten Marge entsteht. Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 12.02.2021

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
12,1

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
77,0%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 85,25 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist DEUTSCHE TELEKOM ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 12.02.2021 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 12.02.2021 bei einem Kurs von 14,80 eingesetzt.
Preis Stark unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie stark unterbewertet.
Relative Performance -3,0% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -3,0%.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 10.11.2020) positiv Die Aktie wird in der Nähe ihres 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem positiven Trend (seit dem 10.11.2020). Der bestätigte technische Trendwendepunkt von -1,75% entspricht 14,71.
Wachstum KGV 1,2 23,62% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 23,62%.
KGV 12,1 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 10,2% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 19 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 19 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 4,1% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 49,48% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 11.12.2020 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 1,8%.
Beta 0,84 Geringe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,84% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 77,0% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 77,0% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 1,81 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 1,81 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 1,81 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 11,2%
Volatilität der über 12 Monate 27,5%

Tools

Kaufszenario (aktuelle/Einstandskurse)
Im Kaufszenario tragen Sie einen „Start“-Kurs und einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein. Danach Stückzahl eintragen und "Berechnen" drücken. Mit dem Aktualisieren-Button (Kreislauf) werden die aktuellen Werte für den Basiswert und das Produkt abgerufen.
Verkaufszenario (Zielkurse)
Im Verkaufsszenario tragen Sie einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein; der „Start“-Kurs wird aus dem aktuellen Kurs gebildet, oder Sie geben einen gewünschten Startwert ein; Stückzahl auswählen und dann Button Berechnen drücken.
Transaktionsvolumen
Tragen Sie hier eine Produktstückzahl ein, um die Performance der geplanten Investition zu schätzen. Ohne Eintragung einer Stückzahl erfolgt keine Berechnung. Die Berechnung erfolgt nach Klick auf den Berechnen-Button.
Berechnung ohne jegliche Kosten. Bitte beachten Sie individuelle Gebühren, Provisionen und andere Entgelte bei Kauf und Verkauf.

News

25.02.2021 | 13:25:46 (dpa-AFX)
DEUTSCHE TELEKOM IM FOKUS: Ganz im Zeichen von Partnerschaften - oder nicht?

BONN (dpa-AFX) - Bei der Deutsche Telekom <DE0005557508> dreht sich das Geschäft derzeit vor allem um eins: Wie selten zuvor bemüht sich der Konzern darum, seine Wettbewerber von neuen Partnerschaften zu überzeugen oder bestehende zu verlängern. Das Ziel: Gemeinsam an einem Strang ziehen, ob nun im Festnetz oder neuerdings auch bei der Glasfaser. Allerdings nur unter gewissen Konditionen, wie Telekom-Vorstandschef Tim Höttges Anfang Dezember klar machte. Was bei der Telekom vor den Jahreszahlen an diesem Freitag (26.2.) los ist, was Analysten sagen und wie sich die Aktie entwickelt.

DAS IST LOS BEI DER DEUTSCHEN TELEKOM:

"Alleine schaffen wir diesen Infrastrukturwandel nicht - das wollen wir aber auch nicht", sagte Telekom-Vorstandschef Tim Höttges Anfang Dezember, als er auf einer firmeneigenen Veranstaltung um die Gunst von lokalen Unternehmen warb. Die ortsansässigen Firmen verstünden die Komplexität vor Ort besser als der Konzern aus Bonn, ergänzte Deutschland-Chef Srini Gopalan.

Deswegen sei es nur gemeinsam möglich, bis 2030 alle deutschen Haushalte mit Glasfaser zu versorgen. Das Telekom-Netz stehe allen Wettbewerbern offen, sagte Höttges. Allerdings sei dies nur dann der Fall, wenn auch die Telekom zu gleichen Konditionen Zugang zu anderen Netzen erhalte. Sollten die Wettbewerber das nicht akzeptieren, wolle die Telekom als "ultima ratio" selbst bauen.

Die Strategie zeigt erste Erfolge: Mitte Dezember verkündeten Telekom und Vodafone, beim Glasfaserausbau gemeinsame Sache machen zu wollen. Durch den Zugang zum Telekom-Glasfasernetzwerk könne Vodafone künftig auch dort direkte Glasfaseranschlüsse ins Haus ("Fiber to the Home") vermarkten, wo das Unternehmen bislang noch kein eigenes Netz hat, hieß es.

Bereits seit 2013 nutzt Vodafone nach eigenen Angaben in einem sogenannten Kontingentvertrag Kupferanschlüsse auf Basis des Glasfasernetzes von der Telekom, die sie wiederum an ihre Endkunden weitervermarktet. Nun verlängerten beide Unternehmen den Vertrag um zehn Jahre und erweiterten ihn um Glasfaser. Im Mobilfunk arbeiten Telekom und Vodafone in einigen Bereichen bereits zusammen. Im November hatte Vodafone seine Strategie bei Glasfaser-Direktanschlüssen geändert und die eigenen Ambitionen eingedampft.

Unterdessen verlängert der Bonner Konzern auch seine bestehenden Partnerschaften, etwa wie mit 1&1 Versatel. Die United-Internet-Tochter kann somit weiterhin einer größeren Anzahl von Geschäftskunden Glasfaser-Anschlüsse anbieten.

Komplett gegenteilig verhält sich dagegen die Tochter T-Mobile US, die nach der Übernahme des kleineren Rivalen Sprint den amerikanischen Markt weiter erobern will. Erst diese Woche ersteigerte das Unternehmen für 9,3 Milliarden US-Dollar (7,65 Mrd Euro) 142 Lizenzen und will damit sein 5G-Netz ausbauen. Ohnehin gilt die Frequenzaustattung bereits als gut. Vor allem auch deswegen hatte T-Mobile US den kleineren Rivalen Sprint mit seinem reichhaltigen Frequenzspektrum übernommen.

Zwar lasteten zum Jahresende hin Kosten im Zusammenhang mit der Fusion auf den Gewinnen. Das Management um den T-Mobile-Chef Mike Sievert setzt im Zuge der Sprint-Übernahme aber nun auf Kostensenkungen. So sollen etwa unnötige Neubauten vermieden und sich überlappende Standorte stillgelegt werden. Mittelfristig soll das Sprint-Netzwerk abgeschaltet und die Kunden bei T-Mobile integriert werden.

Aus diesem Grund soll es im laufenden Geschäftsjahr weiter bergauf gehen. 2021 soll das um Sondereinflüsse bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) auf 26,5 bis 27,0 Milliarden Dollar steigen (2020: 24,6 Mrd Dollar). Ob es auch unterm Strich mehr sein soll, bleibt abzuwarten. 2020 stand bei T-Mobile US ein Überschuss von 3,1 Milliarden Dollar.

DAS SAGEN DIE ANALYSTEN:

Der zuletzt seitwärts verlaufende Kurs scheint die Analysten nicht zu irritieren: Die deutliche Mehrheit von 24 von 29 von der Nachrichtenagentur Bloomberg erfassten Experten rät zum Kauf der Magenta-Aktien, die restlichen 5 plädieren zum Halten. Bis zum durchschnittlichen Kursziel von 20,13 Euro hat die Aktie aber noch ein ordentliches Stück vor sich: Verglichen mit dem derzeitigen Kurs von knapp 15 Euro ist noch mehr als ein Drittel Luft bis dahin.

Zu den Optimisten zählt der UBS-Analyst Polo Tang. Der deutsche Telekom-Markt bleibe attraktiv, weswegen Tang weiterhin zum Kauf rät. Goldman-Sachs-Analyst Andrew Lee hob hervor, dass sich die Telekom auf ihrem Heimatmarkt Deutschland habe behaupten können. Auch sein Kollege Ulrich Rathe vom Analysehaus Jefferies rät Anlegern dazu, Telekom-Papiere zu kaufen. Er liege mit seinen Prognosen für die Deutsche Telekom deutlich über den Markterwartungen und begründete dies damit, dass die Tochter T-Mobile US stärker abgeschnitten habe als befürchtet.

Sein Kollege Usman Ghazi von der Privatbank Berenberg geht einen Schritt weiter: Nach dem Zusammenschluss mit Sprint sei die Tochter T-Mobile US bei der Netzwerkintegration und Synergien mindestens ein Jahr dem Plan voraus. Das sei ein unerwartet gutes Szenario.

Rathe von Jefferies geht davon aus, dass der Konzern im Schlussquartal 2020 auch ungeachtet seiner US-Tochter weiterhin gute Geschäfte gemacht habe. Zudem interessiert er sich für die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens (DIV) zur "Förderung digitaler Infrastrukturinvestitionen in ganz Europa in Glasfaser, Funktürme und Rechenzentren", an dem die Bonner mit 25 Prozent beteiligt sein sollen. Mitte Januar hatte die Telekom die Gründung des DIV gemeinsam mit der Zusammenlegung von Telekom- und Cellnex-Funktürmen in den Niederlanden bekannt gegeben.

Ebenfalls von der Telekom-Aktie angetan zeigt sich JPMorgan-Analyst Akhil Dattani: In den vergangenen Monaten hätten zahlreiche europäische Telekomaktien um rasante 20 bis 50 Prozent zugelegt. Für werthaltige Papiere mit attraktiven Kurstreibern wie BT, Vodafone und Bouygues bleibe er positiv gestimmt.

DAS MACHT DIE AKTIE (Stand 25.02., 12.00 Uhr):

Die Papiere der Deutschen Telekom taten sich zuletzt schwer mit einer eindeutigen Tendenz und bewegen sich seit Mitte November seitwärts. Davor hatte der Kurs Ende Oktober noch eine Talfahrt hinter sich gelassen. Mit rund 15 Euro waren die Papiere zuletzt so viel wert wie etwa im vergangenen Sommer. Von dem Jahreshoch von 16,75 Euro vor knapp zwölf Monaten sind sie aber noch rund 2 Euro entfernt.

Derzeit schaffen es die Bonner auf eine Marktkapitalisierung von gut 70 Milliarden Euro. Damit wetteifern sie mit dem Auto- und Lkw-Bauer Daimler um den sechsten Platz im Dax <DE0008469008>. Im Vergleich zur britischen Vodafone mit 33,5 Milliarden Pfund (39 Milliarden Euro) und der spanischen Telefonica mit rund 20 Milliarden Euro lässt die Telekom aber noch einen riesigen Freiraum zu ihren wichtigsten Kontrahenten.

Mittelfristig haben die Papiere Anlegern allein vom Aktienkurs her keinen Gefallen getan. Im Fünf-Jahres-Vergleich verlor die Aktie zuletzt knapp 11 Prozent. Gerade Papiere aus der Telekommunikationsbranche gelten unter vielen Anlegern aber auch als attraktiv wegen ihrer vergleichsweise hohen Dividendenrendite./ngu/men/fba

25.02.2021 | 11:47:24 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS 2: T-Aktie gefragt - Geringere Ausgaben für 5G-Frequenzen in USA
25.02.2021 | 09:58:02 (dpa-AFX)
T-Mobile US ersteigert für 9,3 Milliarden US-Dollar neue 5G-Lizenzen
25.02.2021 | 09:20:24 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Deutsche Telekom sehr fest - T-Mobile US erwirbt 5G-Frequenzen
24.02.2021 | 14:06:42 (dpa-AFX)
EU-Kommission will Wegfall der Roaming-Gebühren verlängern
22.02.2021 | 14:24:57 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: UBS belässt Deutsche Telekom auf 'Buy' - Ziel 21,50 Euro
12.02.2021 | 14:35:18 (dpa-AFX)
Bundesrat will TV-Kosten nicht aus Miet-Nebenkosten streichen