Discount 8,5 2021/12: Basiswert Aareal Bank

DFH1L0 / DE000DFH1L08 //
Quelle: DZ BANK: Geld 30.09., Brief 30.09.
DFH1L0 DE000DFH1L08 // Quelle: DZ BANK: Geld 30.09., Brief 30.09.
8,20 EUR
Geld in EUR
8,32 EUR
Brief in EUR
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 17,150 EUR
Quelle : Xetra , 30.09.
  • Max Rendite 2,16%
  • Max Rendite in % p.a. 1,76% p.a.
  • Discount in % 51,49%
  • Cap 8,50 EUR
  • Abstand zum Cap in % -50,44%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Discount 8,5 2021/12: Basiswert Aareal Bank

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 30.09. 21:58:06
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2020 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DFH1L0 / DE000DFH1L08
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Discount-Zertifikat
Produkttyp Discount Classic
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis 1,00
Abwicklungsart Barausgleich
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 23.04.2020
Erster Handelstag 23.04.2020
Letzter Handelstag 16.12.2021
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 17.12.2021
Zahltag 24.12.2021
Fälligkeitsdatum 24.12.2021
Cap 8,50 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 30.09.2020, 21:58:06 Uhr mit Geld 8,20 EUR / Brief 8,32 EUR
Spread Absolut 0,12 EUR
Spread Homogenisiert 0,12 EUR
Spread in % des Briefkurses 1,44%
Discount Absolut 8,83 EUR
Discount in % 51,49%
Max Rendite absolut 0,18 EUR
Max Rendite 2,16%
Max Rendite in % p.a. 1,76% p.a.
Seitwärtsrendite in % 2,16%
Seitwärtsrendite p.a. 1,76% p.a.
Abstand zum Cap Absolut -8,65 EUR
Abstand zum Cap in % -50,44%
Performance seit Auflegung in % 3,02%

Basiswert

Basiswert
Kurs 17,150 EUR
Diff. Vortag in % 1,84%
52 Wochen Tief 12,280 EUR
52 Wochen Hoch 31,900 EUR
Quelle Xetra, 30.09.
Basiswert Aareal Bank AG
WKN / ISIN 540811 / DE0005408116
KGV 7,09
Produkttyp Aktie
Sektor Finanzsektor

Produktbeschreibung

Bei einem Discount-Zertifikat erwerben Sie das Zertifikat zu einem Preis, der in der Regel unter dem Preis des Basiswerts liegt. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap (obere Preisgrenze) begrenzt. Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 24.12.2021 (Rückzahlungstermin) fällig. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  • Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Aareal Bank AG an der maßgeblichen Börse am 17.12.2021 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhalten Sie den Höchstbetrag von 8,50 EUR.
  • Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag in Euro, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht. Sie erleiden einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Zertifikats liegt.
Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher negativ

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 25.09.2020

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
8,8

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
65,0%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 1,18 Kleiner Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von <$2 Mrd., ist AAREAL BANK ein niedrig kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 25.09.2020 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 25.09.2020 bei einem Kurs von 16,62 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance -9,2% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -9,2%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 11.09.2020 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 11.09.2020 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 17,86.
Wachstum KGV 4,1 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 8,8 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 30,1% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 11 Bei den Analysten von mittlerem Interesse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 11 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 6,1% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 53,70% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Die Aktie ist seit dem 29.09.2020 als Titel mit hoher Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich 72 zu verstärken.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 3,4%.
Beta 1,21 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,21% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 65,0% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 65,0% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 5,40 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 5,40 EUR oder 0,32% Das geschätzte Value at Risk beträgt 5,40 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,32%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 18,1%
Volatilität der über 12 Monate 46,1%

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News

27.08.2020 | 09:01:24 (dpa-AFX)
AAREAL BANK IM FOKUS: Ernüchternd

WIESBADEN (dpa-AFX) - Die Corona-Krise fordert Immobilienfinanzierer wie die Aareal Bank <DE0005408116> heraus. Drohende Kreditausfälle bei Gewerbeimmobilien zehren am Gewinn. Der Aktienkurs der Bank kommt kaum aus dem Keller. Auch der von manchen als Wundermittel gepriesene Teilverkauf der IT-Tochter Aareon half da wenig. Nun droht laut einem Experten sogar der Abstieg in den SDax. Was bei dem Wiesbadener Geldhaus los ist, was Analysten sagen und was die Aktie macht.

DAS IST LOS BEI DER AAREAL BANK:

Es sollte eine gute Nachricht werden für die Aktionäre der Aareal Bank. Der MDax-Konzern <DE0008467416> verkauft 30 Prozent seiner Tochter Aareon an den Finanzinvestor Advent. 260 Millionen Euro bekommt die Bank dadurch in die Kasse, aber viel wichtiger: Endlich wird der Marktwert der Tochtergesellschaft sichtbar! Dieser liegt auf Basis des Kaufpreises hochgerechnet bei 960 Millionen Euro und soll mithilfe von Advent und weiteren Übernahmen im IT-Bereich noch steigen, hofft Bankchef Hermann Merkens.

Investoren hatten schon länger ein Auge auf Aareon geworfen. Sei es, um sich selbst an der IT-Sparte zu beteiligen, sei es, um ihren Wert offenzulegen und dem Kurs der Aareal-Aktie dadurch nach oben zu verhelfen. Denn aus dem eigentlichen Bankgeschäft waren angesichts der anhaltenden Niedrigzinsen kaum positive Impulse zu erwarten.

Aareon bietet Dienstleistungen für Unternehmen aus der Immobilienbranche an, die durch die Unterstützung des Datendienstleisters etwa ihre Gebäude und technischen Anlagen einfacher verwalten können.

Vor rund einem Jahr machte der Hedgefonds Teleios Capital Partners laut Insidern Druck auf die Aareal-Führung, einen Komplettverkauf von Aareon auszuloten. Die Argumentation des Großaktionärs: Aareon könnte sich allein viel besser entwickeln. Der Aareal-Vorstand wand sich - rang sich aber einige Monate später zu der Haltung durch, bei Aareon möglicherweise einen Minderheitseigner hereinzuholen. Vom offiziellen Start der Partnersuche im Mai bis zum Deal mit Advent Mitte August dauerte es dann keine drei Monate.

Schon zuvor hatte Merkens angekündigt, Aareon mit einer Reihe von Übernahmen zu stärken. Er gehe von fünf oder mehr Zukäufen pro Jahr aus, und das Unternehmen habe dafür einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag zur Verfügung, sagte er im Februar. In der Vergangenheit habe Aareon pro Übernahmeziel etwa 15 bis 20 Millionen Euro bezahlt. Dieses Volumen dürfte eher steigen, sagte Merkens - bevor die Corona-Krise Europa erfasste.

Infolge der Pandemie muss die Aareal Bank in ihrem Kerngeschäft - der Finanzierung von Gewerbeimmobilien - um manchen Kredit fürchten. Zwar konnte die Bank rote Zahlen im ersten Halbjahr vermeiden. Hohe Rückstellungen für ausfallgefährdete Darlehen ließen den Betriebsgewinn jedoch um 89 Prozent auf 13 Millionen Euro einbrechen.

Im Gesamtjahr hält Merkens weiterhin ein deutlich positives Betriebsergebnis für machbar - allerdings nur im "mittleren bis oberen zweistelligen Millionenbereich". Dabei hatten Analysten vor der Vorlage der Zwischenbilanz Mitte August im Schnitt noch auf rund 111 Millionen Euro gehofft.

Die Bank muss vor allem um Darlehen für Hotels und Einzelhandelsimmobilien fürchten. Denn die Corona-Krise hat diese Branchen besonders stark getroffen. Tourismus und Geschäftsreisen sind eingebrochen. Kaufhäusern und Modeketten ging wegen der wochenlangen Schließung der Läden das Geld aus. Einige von ihnen schließen jetzt im großen Stil Filialen.

Die Aareal Bank ist nach eigenen Angaben mit 8,7 Milliarden Euro bei der Finanzierung von Hotels engagiert. Das Geld steckt vor allem in Vier- und Fünf-Sterne-Häusern in Stadtzentren, die meisten gehören zu großen Hotelketten. Bisher seien Kredite für Hotelgebäude im Umfang von 178 Millionen Euro ausgefallen, hieß es.

Bei den Handelsimmobilien lag der Kreditbestand zuletzt bei 5,9 Milliarden Euro, davon jeweils 1,1 Milliarden in Großbritannien und den USA. Beide Länder sind von der Pandemie besonders stark betroffen. Laut Merkens musste die Bank im Handelsbereich bisher Forderungen von 369 Millionen Euro abschreiben.

Dennoch sieht der Manager die Bank gut für die Verwerfungen gerüstet. "Wir kommen bisher vergleichsweise gut durch die Krise", sagte er. So trennte sich das Institut von weiteren ausfallgefährdeten Krediten in Italien. Zugleich zog das Neugeschäft in der Immobilienfinanzierung nach den Lockdown-Monaten April und Mai wieder an. In den nächsten Monaten soll das so weitergehen, hofft der Vorstand.

DAS MACHT DIE AKTIE:

Wer die Aareal-Aktie schon länger im Depot hat, ist Kursturbulenzen gewöhnt. Mit rund 19 Euro liegt ihr Kurs derzeit nur rund zwei Euro höher als zu Beginn ihrer Börsengeschichte im Jahr 2002. Doch in den Jahren dazwischen ging es heftig auf und ab. Zunächst kletterte der Kurs flott nach oben auf rund 40 Euro in den Jahren 2006 und 2007 - doch dann führte der Weg steil abwärts bis auf unter drei Euro in der Finanzkrise 2008/2009.

Als das Weltfinanzsystem zusammenzubrechen drohte, sicherte sich die Aareal Bank wie andere Institute Hilfsgelder vom Staat - und kam letztlich heil durch die Krise. Zwar dauerte es etwas, bis sich die Aktie von dem Schock erholte. Doch in den Jahren 2015 und 2018 ging es für das Aareal-Papier zeitweise wieder auf mehr als 40 Euro nach oben. Dann endete die Euphorie. Ende 2019 stand die Aareal-Aktie bei nur noch gut 30 Euro. Im Corona-Crash im März ging es dann bis auf 12,28 Euro in den Keller. Zuletzt wurde das Papier wieder zu rund 19 Euro gehandelt.

Blickt man auf die Marktkapitalisierung, macht sich erst recht Ernüchterung breit. Denn die Aareal Bank gehört dabei zu den Schlusslichtern im MDax. Zwar wird der Konzern an der Börse inzwischen wieder mit rund 1,15 Milliarden Euro bewertet. Doch allein die IT-Tochter Aareon ist nun ganz offiziell fast eine Milliarde Euro wert. Dem Rest des Konzerns - also der eigentlichen Bank - schreiben Anleger demnach gerade einmal einen Wert von rund 200 Millionen Euro zu. Damit würde die Aareal Bank selbst im Kleinwerte-Index SDax <DE0009653386> ziemlich am Ende stehen.

Und im SDax könnte sich die Aareal Bank auch bald wiederfinden. Denn im September wird die Deutsche Börse die Zusammensetzung von Dax, MDax und SDax prüfen. Dann drohe auf Basis aktueller Daten zur Streubesitz-Marktkapitalisierung und angesichts der Handelsumsätze neben der RTL Group und Rocket Internet auch der Aareal Bank womöglich ein Abstieg, schrieb Analyst Pankaj Gupta von der US-Bank JPMorgan in einer aktuellen Studie. Nachrücker wären dann laut dem Experten Shop Apotheke und/oder Wacker Chemie.

DAS SAGEN ANALYSTEN:

Was soll man mit der Aareal-Aktie nun anstellen? Darin sind sich Analysten so uneinig, wie es sein kann. Von den sechs Branchenexperten im dpa-AFX Analyser, die ihre Einschätzung seit der Halbjahresbilanz und dem Teilverkauf von Aareon aktualisiert haben, raten je zwei zum Kaufen, zum Verkaufen und zum Halten der Aktie. Ihre Kursziele reichen von 14,50 bis 27,20 Euro und sind damit weit um den jüngsten Börsenkurs herum gestreut.

Analyst Benjamin Goy von der Deutschen Bank zeigte sich von dem Aareon-Deal mit Advent begeistert. Die Aareal Bank habe bei dem Teilverkauf einen ordentlichen Aufpreis erzielt, schrieb er - und setzte sein Kursziel von 15 auf 20 Euro nach oben. Auch sein Kollege Markus Mischker von der DZ Bank schrieb von einem sehr guten Preis für Aareon. Aus seiner Sicht liegt der Fokus derzeit aber vor allem auf dem eigentlichen Bankgeschäft. Dieses sei deutlich unterbewertet.

Bei der Beurteilung dieses Kerngeschäfts gehen die Meinungen jedoch auseinander. Die derzeitige Marktlage verstärke das seit 2015 anhaltende Problem der schwindenden Erträge deutlich, schrieb Branchenexperte Jan Lennertz von Independent Research und senkte sein Kursziel um einen Euro auf 14,50 Euro. Die Bank könne diese Ertragsrückgänge nicht durch sinkende Aufwendungen kompensieren. Zudem steige die Risikovorsorge für gefährdete Kredite.

Analyst Andreas Pläsier von Warburg Research beurteilt die Lage völlig anders. Seine positive Einschätzung des Risikoprofils und der Wachstumsaussichten des Immobilienfinanzierers habe sich bestätigt, schrieb er nach der Halbjahresbilanz. Sein Kursziel setzte er deshalb sogar um drei Euro auf 27,20 Euro nach oben./stw/mne/mis

17.08.2020 | 13:13:29 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Independent Research senkt Aareal Bank auf 'Verkaufen'
17.08.2020 | 10:28:08 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank hebt Ziel für Aareal Bank auf 20 Euro - 'Hold'
14.08.2020 | 12:54:54 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS 2: Aareal Bank profitieren von Teilverkauf der IT-Tochter Aareon
14.08.2020 | 09:47:40 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Aareal Bank veräußert Anteil an IT-Tochter Aareon an Finanzinvestor
14.08.2020 | 08:25:23 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Aareal Bank profitieren vorbörslich von IT-Tochter-Teilverkauf
14.08.2020 | 06:37:48 (dpa-AFX)
Aareal Bank veräußert Anteil an IT-Tochter Aareon an Finanzinvestor Advent