Bonus Classic 30 2021/06: Basiswert BASF

DFF008 / DE000DFF0088 //
Quelle: DZ BANK: Geld 15.07., Brief 15.07.
DFF008 DE000DFF0088 // Quelle: DZ BANK: Geld 15.07., Brief 15.07.
52,35 EUR
Geld in EUR
52,40 EUR
Brief in EUR
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 51,82 EUR
Quelle : Xetra , 15.07.
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 48,00 EUR
  • Bonuszahlung 48,00 EUR
  • Barriere 30,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 42,11%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. -9,06% p.a.
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Bonus Classic 30 2021/06: Basiswert BASF

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 15.07. 21:58:50
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2020 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DFF008 / DE000DFF0088
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Bonus-Zertifikat
Produkttyp Bonus Classic
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 26.03.2020
Erster Handelstag 26.03.2020
Letzter Handelstag 17.06.2021
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 18.06.2021
Zahltag 25.06.2021
Fälligkeitsdatum 25.06.2021
Bonus-Schwelle / Bonuslevel 48,00 EUR
Bonuszahlung 48,00 EUR
Start Barrierebeobachtung / 1. Beobachtungstag 26.03.2020
Innerhalb Barrierebeobachtung Ja
Barriere 30,00 EUR
Barriere gebrochen Nein

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 15.07.2020, 21:58:50 Uhr mit Geld 52,35 EUR / Brief 52,40 EUR
Spread Absolut 0,05 EUR
Spread Homogenisiert 0,05 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,10%
Bonusbetrag 48,00 EUR
Bonusrenditechance in % -8,40%
Bonusrenditechance in % p.a. -9,06% p.a.
Abstand zur Barriere Absolut 21,82 EUR
Abstand zur Barriere in % 42,11%
Aufgeld Absolut 0,58 EUR
Aufgeld in % p.a. 1,21% p.a.
Aufgeld in % 1,12%
Performance seit Auflegung in % 20,10%

Basiswert

Basiswert
Kurs 51,82 EUR
Diff. Vortag in % 1,39%
52 Wochen Tief 37,355 EUR
52 Wochen Hoch 72,17 EUR
Quelle Xetra, 15.07.
Basiswert BASF SE
WKN / ISIN BASF11 / DE000BASF111
KGV 5,65
Produkttyp Aktie
Sektor Chemie/Pharma

Produktbeschreibung

Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 25.06.2021 (Rückzahlungstermin) fällig. Die Höhe der Rückzahlung hängt davon ab, ob der Basiswert während der Beobachtungstage immer über der festgelegten Barriere notiert. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  • Jeder Kurs des Basiswerts liegt während der Beobachtungstage (26.03.2020 bis 18.06.2021) (Beobachtungspreis) immer über der Barriere von 30,00 EUR. Sie erhalten einen Rückzahlungsbetrag in EUR, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht. Der Rückzahlungsbetrag entspricht jedoch mindestens dem Bonusbetrag von 48,00 EUR.
  • Mindestens ein Beobachtungspreis liegt auf oder unter der Barriere. Sie erhalten einen Rückzahlungsbetrag, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht.
Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Positive Analystenhaltung seit 03.07.2020

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
12,8

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
84,0%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 53,47 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist BASF ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 03.07.2020 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 03.07.2020 bei einem Kurs von 50,40 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance -4,1% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -4,1%.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 14.07.2020 Der mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 14.07.2020 positiv. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 48,95.
Wachstum KGV 1,7 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 12,8 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 16,0% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 26 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 26 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 5,9% Dividende ist nur unzureichend durch Gewinne gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 74,87% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 07.02.2020 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 1,9%.
Beta 1,29 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,29% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 84,0% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 84,0% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 6,50 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 6,50 EUR oder 0,13% Das geschätzte Value at Risk beträgt 6,50 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,13%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 32,7%
Volatilität der über 12 Monate 37,2%

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News

14.07.2020 | 09:45:11 (dpa-AFX)
BASF IM FOKUS: Baustellen wohin das Auge blickt

LUDWIGSHAFEN (dpa-AFX) - Besonders die durch die Corona-Krise eingebrochene Nachfrage in der Autoindustrie hat BASF <DE000BASF111> im zweiten Quartal schwer getroffen. Doch trotz der Rückgänge in einem seiner wichtigsten Geschäftsfelder schlug sich der weltgrößte Chemiekonzern laut Anfang Juli veröffentlichter Eckdaten besser als dies von Analysten erwartet worden war. Die wichtigsten Punkte, was die Experten sagen und wie es für die Aktie läuft.

DAS IST LOS BEI BASF:

Auch bei BASF war nach dem ersten Quartal schnell klar, dass die Prognosen für 2020 nicht mehr zu halten sein würden. Wie viele andere Firmen auch zog der Konzern die Prognose daher Ende April zurück und hat bis zuletzt keine neuen Ziele vorgelegt. In dieser Lage steht der Chemiegigant bei weitem nicht allein. Auch der Verband der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie (VCI) strich seine Prognose Ende Mai ersatzlos. "2020 wird ein schwieriges Jahr für die chemisch-pharmazeutische Industrie", erklärte VCI-Präsident Christian Kullmann. Sinkende Aufträge, gestörte Lieferketten und fehlende Transportkapazitäten bereiteten der Branche Probleme.

Da half es auch nicht, dass BASF in anderen Segmenten außerhalb der Autoindustrie zulegen konnte. Im Juni hieß es, das könne den Rückgang im Automobil-Geschäft nicht ausgleichen. Der Umsatz im zweiten Quartal ging laut vorläufigen Zahlen daher um 12,4 Prozent auf rund 12,7 Milliarden Euro zurück. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) brach gar um rund 77 Prozent auf 226 Millionen Euro ein. Und das war bereits besser als von Marktbeobachtern befürchtet. Unterm Strich stand ein Verlust von 878 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor konnte durch den Buchgewinn im Zuge der Zusammenführung des Öl- und Gasgeschäfts der Tochter Wintershall mit dem Konkurrenten Dea noch 6 Milliarden Euro Gewinn erzielt werden. Auch für den Rest des Jahres rechnete der Konzern zuletzt zwar mit einer Verbesserung, nicht aber mit einer vollständigen Erholung.

Wintershall Dea stand derweil zuletzt für eine weitere coronabedingte Beeinträchtigung. Eigentlich wollte Konzernchef Martin Brudermüller die Öl-und-Gas-Tochter im zweiten Halbjahr an die Börse bringen. Doch aufgrund des Ölpreisrutsches musste der Konzern im zweiten Quartal zunächst einmal satte Abschreibungen auf seine Beteiligung hinnehmen. Trotzdem hält BASF laut Finanzchef Hans-Ulrich Engel am Börsengang fest, wie er auf der Hauptversammlung Mitte Juni sagte. Dieser werde sich aber wegen der schlechten Marktbedingungen voraussichtlich verschieben. Trotzdem kündigte er an, dass der Chemiekonzern seine Anteile an der Tochter ab nächstem Jahr sukzessive reduzieren wolle. Wintershall Dea ist am Bau der von den USA sanktionierten Ostsee-Gas-Pipeline Nord Stream 2 zwischen Russland und Deutschland beteiligt, die aktuell auf Eis liegt.

Auch anderswo hakte es bei dem von Brudermüller seit 2018 eingeleiteten Konzernumbau zuletzt. Der japanische Feinchemiehersteller Dic zog Ende Juni seinen Antrag bei der EU auf Erlaubnis zum Kauf des BASF-Pigmentgeschäfts zurück. Trotzdem zeigte sich der Konzern davon überzeugt, dass der Verkauf im vierten Quartal über die Bühne gehen werde - vorausgesetzt es liegen alle kartellrechtlichen Zustimmungen vor. Ohne Berücksichtigung von Barmitteln und Finanzschulden beträgt der Verkaufspreis 1,15 Milliarden Euro.

Bereits vor der Corona-Krise hatte Brudermüller ein Sparprogramm aufgesetzt, um den Konzern profitabler zu machen. Das in diesem Zug geplante Streichen von 6000 Stellen wurde bereits im April um ein Jahr auf Ende 2020 vorgezogen. 2019 hatte das Unternehmen weltweit bereits 3100 Jobs abgebaut. Der BASF-Vorstand erhofft sich von den Maßnahmen eine positive Wirkung auf das operative Ergebnis (Ebitda).

Daneben wird BASF, genauso wie der Wettbewerber Bayer <DE000BAY0017>, durch einen Rechtsstreit in den USA belastet. Anfang Juni zog ein US-Gericht die 2018 erteilte Zulassung des Unkrautvernichters Dicamba zurück. Das Mittel war in die Kritik geraten, da der Wind es auf angrenzende Felder wehte, auf denen dagegen nicht-immune Pflanzen angebaut wurden. Wegen der Schäden auf Nachbarfeldern forderten zahlreiche Bauern Schadenersatz. Ende Juni gab Bayer dann bekannt, im Zuge eines Vergleichs bis zu 400 Millionen Dollar zu zahlen. Bayer erwarte jedoch, dass sich auch BASF beteilige.

Mehr Klarheit, wie die Pandemie sich bisher auf das Geschäft ausgewirkt hat, ist am 29. Juli zu erwarten. Dann legt BASF den detaillierten Bericht zum zweiten Quartal vor.

DAS SAGEN DIE ANALYSTEN:

Die Mehrheit der Analysten steht den BASF-Aktien neutral gegenüber. Von den 18 im dpa-AFX-Analyser gelisteten Experten sprechen sich 13 für ein Halten der Aktie aus, während vier zu einem Kauf und ein Haus zu einem Verkauf raten. Das durchschnittliche Kursziel lag zuletzt bei 53,53 Euro und damit nur etwas oberhalb des aktuellen Kurses von gut 50 Euro.

UBS-Analyst Andrew Stott richtete seinen Fokus nach den Eckdaten nun auf die Aussagen zum angelaufenen dritten Quartal. Anlegern werde der Ausblick ermöglichen, den Umfang der Erholung abzuschätzen.

Die Abschreibungen auf die Wintershall Dea Anteile bezeichnete Stott hingegen als nicht überraschend. Aufgrund des im Jahresvergleich stark gesunkenen Ölpreises sollte dies aus seiner Sicht keinen Anleger auf dem falschen Fuß erwischt haben. Er sei der Ansicht, dass die aktuelle Bewertung der BASF-Papiere eine starke Erholung der Gewinne bereits einpreise, daher bleibe er bei seiner neutralen Bewertung und ließ auch sein Kursziel von 53 Euro unverändert.

Auch die Experten der US-Investmentbank Goldman Sachs empfahlen zuletzt weiter ein Halten der Papiere bei einem geringfügig höheren Kursziel von 54 Euro. Jedoch schlug Analystin Georgina Iwamoto einen deutlich kritischeren Ton an: Die Reaktionen von Investoren auf die Zahlen des Konzerns seien überwiegend negativ gewesen.

DAS MACHT DIE AKTIE:

In der Corona-Krise rutschte der Kurs im März zwischenzeitlich unter die Marke von 40 Euro. Trotz der Erholung seither auf momentan gut 50 Euro haben die Papiere seit Jahresbeginn immer noch rund ein Viertel verloren. Damit sind sie deutlich schlechter gelaufen als der Dax <DE0008469008>, der gut 3 Prozent einbüßte.

Auch mittel- und langfristig haben Aktionäre wenig Freude an dem Papier. Der Kurs sank vom Rekordhoch von 98,80 Euro Anfang 2018 um fast die Hälfte. Über die vergangenen zehn Jahre konnten die Papiere kaum zulegen, während der deutsche Leitindex (inklusive Dividenden) rund 110 Prozent und der europäische Branchenindex Stoxx 600 Chemie 120 Prozent kletterten.

Aktuell kosten die BASF-Aktien so viel wie 2011 und der Börsenwert liegt nur noch bei rund 46 Milliarden Euro - damit liegt der Konzern in dieser Rangliste nur noch auf dem neunten Platz im Dax. Zur Amtsübernahme Brudermüllers im Mai 2018 hatte BASF mit ungefähr 80 Milliarden noch auf dem sechsten Platz gelegen./ssc/men/jha/

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