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Mini-Future Long 5,1218 open end: Basiswert Deutsche Bank

DFD4P3 / DE000DFD4P34 //
Quelle: DZ BANK: Geld 28.07. 19:34:49, Brief 28.07. 19:34:49
DFD4P3 DE000DFD4P34 // Quelle: DZ BANK: Geld 28.07. 19:34:49, Brief 28.07. 19:34:49
5,72 EUR
Geld in EUR
5,77 EUR
Brief in EUR
-1,04%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 10,500 EUR
Quelle : Xetra , 17:35:20
  • Basispreis
    4,8735 EUR
  • Knock-Out-Barriere
    5,1218 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 53,59%
  • Abstand zum Knock-Out in % 51,22%
  • Hebel 1,84x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Mini-Future Long 5,1218 open end: Basiswert Deutsche Bank

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 28.07. 19:34:49
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2021 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DFD4P3 / DE000DFD4P34
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Mini-Future
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
Emissionsdatum 20.03.2020
Erster Handelstag 20.03.2020
Handelszeiten Übersicht
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
4,8735 EUR
Knock-Out-Barriere
5,1218 EUR
Anpassungsprozentsatz p.a. 2,43900% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 3,00%

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 28.07.2021, 19:34:49 Uhr mit Geld 5,72 EUR / Brief 5,77 EUR
Spread Absolut 0,05 EUR
Spread Homogenisiert 0,05 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,87%
Hebel 1,84x
Abstand zum Knock-Out Absolut 5,3782 EUR
Abstand zum Knock-Out in % 51,22%
Performance seit Auflegung in % 739,94%

Basiswert

Basiswert
Kurs 10,500 EUR
Diff. Vortag in % -1,13%
52 Wochen Tief 6,753 EUR
52 Wochen Hoch 12,560 EUR
Quelle Xetra, 17:35:20
Basiswert Deutsche Bank AG
WKN / ISIN 514000 / DE0005140008
KGV 150
Produkttyp Aktie
Sektor Finanzsektor

Produktbeschreibung

Art

Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung, die unter deutschem Recht begeben wurde.

Ziele

Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Sie partizipieren überproportional (gehebelt) an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Das Produkt kann während seiner Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt.

Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder unter der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag, der sich wie folgt ermittelt: Zuerst wird der Basispreis vom Kurs, den die Emittentin innerhalb der Bewertungsfrist ermittelt, abgezogen. Anschließend wird dieses Ergebnis mit dem Bezugsverhältnis multipliziert.
Wird von der DZ BANK jedoch kein positiver Rückzahlungsbetrag berechnet, gilt Folgendes: Der Rückzahlungsbetrag je Optionsschein beträgt 0,001 EUR und wird am Rückzahlungstermin gezahlt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Optionsscheine berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Optionsscheine halten, wird unabhängig von der Anzahl der Optionsscheine, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.

Sie sind berechtigt, die Optionsscheine an jedem Einlösungstermin zum Rückzahlungsbetrag einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken. Darüber hinaus haben wir das Recht, die Optionsscheine insgesamt, jedoch nicht teilweise, am ordentlichen Kündigungstermin ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch uns ist mindestens 30 Kalendertage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.
Nach Einlösung durch Sie oder Kündigung durch uns und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin der wie folgt ermittelt wird: Der Basispreis wird vom Referenzpreis abgezogen. Anschließend wird das Ergebnis mit dem Bezugsverhältnis multipliziert.

Der Basispreis und die Knock-out-Barriere werden regelmäßig angepasst, um u.a. eine Finanzierungskomponente zu berücksichtigen, die der DZ BANK aufgrund eines spezifischen Marktzinses zuzüglich einer von der DZ BANK nach ihrem billigem Ermessen festgelegten Marge entsteht.
Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 20.07.2021

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
7,3

Erwartetes KGV für 2023

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
51,1%

Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 25,82 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist DEUTSCHE BANK ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 20.07.2021 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 20.07.2021 bei einem Kurs von 10,07 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance -4,8% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -4,8%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 18.06.2021 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 18.06.2021 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 11,14.
Wachstum KGV 11,0 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 7,3 Erwartetes KGV für 2023 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2023.
Langfristiges Wachstum 78,2% Wachstum heute bis 2023 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2023.
Anzahl der Analysten 20 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 20 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,5% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 18,66% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 23.02.2021 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,0%.
Beta 1,24 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,24% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 51,1% Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 51,1% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 2,38 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 2,38 EUR oder 0,23% Das geschätzte Value at Risk beträgt 2,38 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,23%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 23,7%
Volatilität der über 12 Monate 33,9%

Tools

Kaufszenario (aktuelle/Einstandskurse)
Im Kaufszenario tragen Sie einen „Start“-Kurs und einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein. Danach Stückzahl eintragen und "Berechnen" drücken. Mit dem Aktualisieren-Button (Kreislauf) werden die aktuellen Werte für den Basiswert und das Produkt abgerufen.
Verkaufszenario (Zielkurse)
Im Verkaufsszenario tragen Sie einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein; der „Start“-Kurs wird aus dem aktuellen Kurs gebildet, oder Sie geben einen gewünschten Startwert ein; Stückzahl auswählen und dann Button Berechnen drücken.
Transaktionsvolumen
Tragen Sie hier eine Produktstückzahl ein, um die Performance der geplanten Investition zu schätzen. Ohne Eintragung einer Stückzahl erfolgt keine Berechnung. Die Berechnung erfolgt nach Klick auf den Berechnen-Button.
Berechnung ohne jegliche Kosten. Bitte beachten Sie individuelle Gebühren, Provisionen und andere Entgelte bei Kauf und Verkauf.

News

28.07.2021 | 12:43:31 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Bestes Halbjahr seit 2015 hebt bei Deutscher Bank die Stimmung

(neu: Kurs und weitere Analystenstimme)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Bei der Deutschen Bank <DE0005140008> wächst nach dem erfolgreichsten Halbjahr seit 2015 die Zuversicht. Der Umbau kommt voran, die Kosten sinken und Vorstandschef Christian Sewing rechnet mit deutlich weniger Kreditausfällen durch die Corona-Krise als bisher veranschlagt. "Der Vorsteuergewinn von 1,2 Milliarden Euro im zweiten Quartal bestätigt: Wir sind auf einem guten Weg zu unserem Renditeziel von acht Prozent im kommenden Jahr", bilanzierte Sewing am Mittwoch in Frankfurt.

Am Finanzmarkt lösten die Nachrichten vorübergehend kräftige Kursgewinne aus. Kurz nach Handelsstart legte die Deutsche-Bank-Aktie als Spitzenreiter im Dax <DE0008469008> um bis zu 4,5 Prozent zu und überwand so auch die Marke von elf Euro. Danach drehte der Kurs jedoch ins Minus, lag um die Mittagszeit aber wieder mit 0,18 Prozent im Plus bei 10,64 Euro. Seit dem Jahreswechsel ist er damit noch um rund 19 Prozent gestiegen.

Branchenexperten zeigten sich von den Quartalszahlen positiv überrascht. Analyst Andreas Pläsier von Warburg Research rechnet nun mit höheren Erträgen im Investmentbanking und geringeren Rückstellungen für Kreditausfälle als bisher. Sein Kollege Jernej Omahen von der US-Investmentbank Goldman Sachs goss etwas Wasser in den Wein: Bis zu den für das Jahr 2022 gesetzten Zielen sei es noch ein weiter Weg, schrieb er.

Nach Steuern verdiente die Deutsche Bank in den Monaten April bis Juni 828 Millionen Euro. Davon müssen noch Minderheitsanteile sowie Zinszahlungen für bestimmte Anleihen abgezogen werden, sodass auf die Deutsche-Bank-Aktionäre unter dem Strich ein Gewinn von 692 Millionen Euro entfiel. Ein Jahr zuvor gab es ein Minus von 77 Millionen Euro. Nun stand im ersten Halbjahr ein Nettogewinn von 1,6 Milliarden Euro in den Büchern.

"Wie schon im ersten Quartal waren alle unsere Geschäftsbereiche profitabler als im Vorjahr", stellte Sewing fest. Die Erträge - also die gesamten Einnahmen - lagen mit gut 6,2 Milliarden Euro allerdings knapp unter dem Vorjahresquartal. Das lag vor allem an Rückgängen in der Investmentbank. Ein Jahr zuvor hatte die Sparte von Turbulenzen an den Finanzmärkten zu Beginn der Corona-Krise profitiert.

Im Privatkundengeschäft konnte die Deutsche Bank ihre Erträge um drei Prozent steigern, obwohl hier das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zu Bankgebühren negativ zu Buche schlug. Der BGH hatte Ende April entschieden, dass Banken bei Änderungen von Allgemeinen Geschäftsbedingungen die Zustimmung ihrer Kunden einholen müssen. Viele Gebührenerhöhungen sind daher vorerst ausgesetzt, Bankkunden können einen Teil zu viel gezahlter Gebühren zurückfordern.

Gut liefen die Geschäfte bei der Fondstochter DWS <DE000DWS1007>. Sie sammelte im zweiten Quartal knapp 20 Milliarden Euro neuer Anlagegelder ein, Erträge und Vorsteuergewinn legten stärker zu als erwartet. Die DWS erwartet nun für das Gesamtjahr einen signifikanten Anstieg des bereinigten Gewinns vor Steuern. Die DWS-Aktie legte nach den Neuigkeiten zu und lag zuletzt mit 1,67 Prozent im Plus bei 40,24 Euro.

Der Konzernumbau der Deutschen Bank, bei dem auch Tausende Stellen gestrichen werden, kommt voran. 90 Prozent der auf 8,1 Milliarden Euro veranschlagten Umbaukosten sind nach Angaben des Instituts verarbeitet. Die bereinigten Kosten ohne Umbaukosten sanken im Jahresvergleich um sechs Prozent auf 4,6 Milliarden Euro. Im gleichen Zeitraum baute der Dax-Konzern unter dem Strich gut 3000 Vollzeitstellen ab, sodass Ende Juni rechnerisch noch knapp 84 000 Vollzeitbeschäftigte bei der Bank arbeiteten.

"Nun kommt es darauf an, dass wir unseren Umbau diszipliniert fortsetzen", schrieb Sewing an die Mitarbeiter. "Wir müssen bei all den Kostenfaktoren am Ball bleiben, die wir selbst beeinflussen können." Jedoch will sich der Vorstand ab jetzt nicht mehr an einem festen Kostenziel orientieren, sondern am Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag. So sollen die Kosten des Konzerns bis zum Jahr 2022 auf 70 Prozent der Erträge sinken. Bisher hatte Sewing ein Kostenziel von 16,7 Milliarden Euro ausgegeben. Wenn der Bank nun zusätzliche Erträge winken, sollen auch die Kosten höher ausfallen dürfen.

Tatsächlich rechnet die Deutsche-Bank-Spitze für dieses und das kommende Jahr mit höheren Erträgen als noch im Dezember prognostiziert. Dabei schätzt sie einen "erheblichen Teil" des Wachstums seit 2019 als nachhaltig ein.

Zupass kommt dem Institut auch, dass sich das wirtschaftliche Umfeld stabilisiert. Das Management rechnet daher mit deutlich weniger Kreditausfällen: So dürfte die Risikovorsorge für gefährdete Kredite in diesem Jahr nur noch 0,2 Prozent des Kreditvolumens ausmachen. Dies entspreche etwa 900 Millionen Euro, sagte Finanzvorstand James von Moltke in einer Telefonkonferenz. Wenn sich die Wirtschaft besser entwickle, könne es auch noch weniger werden.

Ende April war die Bank noch von 1,1 Milliarden bis 1,2 Milliarden Euro Risikovorsorge ausgegangen. Im Corona-Jahr 2020 hatte die Deutsche Bank rund 1,8 Milliarden für mögliche Kreditausfälle zur Seite gelegt. Im ersten Halbjahr 2021 waren es 144 Millionen Euro.

Diese Entlastung sowie die zusätzlichen Erträge kann die Deutsche Bank aber auch gut gebrauchen. Denn der Vorstand rechnet auf der anderen Seite mit einer zusätzlichen Belastung von 400 Millionen Euro für den europäischen Banken-Abwicklungsfonds und die gesetzliche Einlagensicherung in Deutschland. Letztere war zuletzt von der Pleite der Bremer Greensill-Bank schwer belastet worden.

Aktionäre der Deutschen Bank dürfen sich nach zwei Nullrunden Hoffnung auf eine Gewinnausschüttung machen: Für eine mögliche Dividende für das Geschäftsjahr 2021 hat die Bank bereits 575 Millionen Euro zur Seite gelegt./stw/ben/jha/

28.07.2021 | 12:40:51 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Warburg Research hebt Ziel für Deutsche Bank auf 11 Euro - 'Hold'
28.07.2021 | 12:37:08 (dpa-AFX)
Streit über Prämiensparverträge geht in die nächste Runde
28.07.2021 | 12:03:53 (dpa-AFX)
KORREKTUR/ROUNDUP: Bestes Halbjahr seit 2015 macht Deutsche Bank zuversichtlich
28.07.2021 | 12:02:01 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS 2: Freude über Zahlen der Deutschen Bank verfliegt rasch
28.07.2021 | 10:55:54 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Bestes Halbjahr seit 2015 hebt bei Deutscher Bank die Stimmung
28.07.2021 | 09:24:52 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Bestes Halbjahr seit 2015 lässt Zuversicht bei Deutscher Bank wachsen