Discount 3 2020/12: Basiswert SCHAEFFLER AG INHABER-VORZUGSAKT.O.ST. O.N.

DFD1T7 / DE000DFD1T74 //
Quelle: DZ BANK: Geld 04.08. 08:10:01, Brief 04.08. 08:10:01
DFD1T7 DE000DFD1T74 // Quelle: DZ BANK: Geld 04.08. 08:10:01, Brief 04.08. 08:10:01
2,97 EUR
Geld in EUR
3,02 EUR
Brief in EUR
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Basiswertkurs: 6,430 EUR
Quelle : Xetra , 03.08.
  • Max Rendite -0,66%
  • Max Rendite in % p.a. -1,65% p.a.
  • Discount in % 53,03%
  • Cap 3,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % -53,34%
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Discount 3 2020/12: Basiswert SCHAEFFLER AG INHABER-VORZUGSAKT.O.ST. O.N.

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 04.08. 08:10:01
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2020 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DFD1T7 / DE000DFD1T74
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Discount-Zertifikat
Produkttyp Discount Classic
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis 1,00
Abwicklungsart Barausgleich
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 19.03.2020
Erster Handelstag 19.03.2020
Letzter Handelstag 17.12.2020
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 18.12.2020
Zahltag 28.12.2020
Fälligkeitsdatum 28.12.2020
Cap 3,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 04.08.2020, 08:10:01 Uhr mit Geld 2,97 EUR / Brief 3,02 EUR
Spread Absolut 0,05 EUR
Spread Homogenisiert 0,05 EUR
Spread in % des Briefkurses 1,66%
Discount Absolut 3,41 EUR
Discount in % 53,03%
Max Rendite absolut -0,02 EUR
Max Rendite -0,66%
Max Rendite in % p.a. -1,65% p.a.
Seitwärtsrendite in % -0,66%
Seitwärtsrendite p.a. -1,65% p.a.
Abstand zum Cap Absolut -3,43 EUR
Abstand zum Cap in % -53,34%
Performance seit Auflegung in % 5,32%

Basiswert

Basiswert
Kurs 6,430 EUR
Diff. Vortag in % --
52 Wochen Tief 4,136 EUR
52 Wochen Hoch 10,525 EUR
Quelle Xetra, 03.08.
Basiswert SCHAEFFLER AG INHABER-VORZUGSAKT.O.ST. O.N.
WKN / ISIN SHA015 / DE000SHA0159
KGV 9,89
Produkttyp Aktie
Sektor Kraftfahrzeugindustrie

Produktbeschreibung

Bei einem Discount-Zertifikat erwerben Sie das Zertifikat zu einem Preis, der in der Regel unter dem Preis des Basiswerts liegt. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap (obere Preisgrenze) begrenzt. Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 28.12.2020 (Rückzahlungstermin) fällig. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  • Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Schaeffler AG Vz an der maßgeblichen Börse am 18.12.2020 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhalten Sie den Höchstbetrag von 3,00 EUR.
  • Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag in Euro, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht. Sie erleiden einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Zertifikats liegt.
Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Positive Analystenhaltung seit 19.06.2020

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
6,3

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
59,4%

Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 4,99 Mittlerer Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung zwischen $2 & $8 Mrd., ist SCHAEFFLER ein mittel kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 19.06.2020 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 19.06.2020 bei einem Kurs von 6,67 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance -3,8% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -3,8%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 14.07.2020 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 14.07.2020 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 6,73.
Wachstum KGV 5,7 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 6,3 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 32,0% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 17 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 17 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 4,3% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 27,20% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 06.03.2020 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 3,5%.
Beta 1,25 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,25% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 59,4% Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 59,4% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 1,38 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 1,38 EUR oder 0,22% Das geschätzte Value at Risk beträgt 1,38 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,22%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 21,2%
Volatilität der über 12 Monate 50,5%

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News

04.08.2020 | 08:00:15 (dpa-AFX)
DGAP-News: Schaeffler AG: Schaeffler erzielt im 1. Halbjahr 2020 trotz starkem Umsatzrückgang positives operatives Ergebnis (deutsch)

Schaeffler AG: Schaeffler erzielt im 1. Halbjahr 2020 trotz starkem Umsatzrückgang positives operatives Ergebnis

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DGAP-News: Schaeffler AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis

Schaeffler AG: Schaeffler erzielt im 1. Halbjahr 2020 trotz starkem

Umsatzrückgang positives operatives Ergebnis

04.08.2020 / 08:00

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Schaeffler erzielt im 1. Halbjahr 2020 trotz starkem Umsatzrückgang

positives operatives Ergebnis

- Umsatzrückgang im 1. Halbjahr 2020 aufgrund der Coronavirus-Pandemie

währungsbereinigt 21,8 Prozent (Vorjahr: 0,8 Prozent), zweites Quartal zeigt

im Verlauf deutliche Erholungstendenzen, Wachstum Greater China im 1.

Halbjahr plus 3 Prozent

- Operatives Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) mit 65 Millionen Euro

(Vorjahr: 556 Millionen Euro) positiv, solide Ergebnisse der Sparten

Automotive Aftermarket und Industrie

- Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten mit minus 148

Millionen Euro besser als im Vorjahr (minus 229 Millionen Euro)

- Gegenmaßnahmen und Fokus auf Kapital- und Kostenmanagement zahlen sich

aus, weiterhin starke Liquiditätsposition

- Alle drei Sparten mit gutem Auftragseingang, zwei neue Aufträge im Bereich

E-Mobilität im Volumen von 1,1 Milliarden Euro

HERZOGENAURACH | 4. August 2020 | Der weltweit tätige Automobil- und

Industriezulieferer Schaeffler hat heute seinen Zwischenbericht für das

erste Halbjahr 2020 vorgelegt. In den ersten sechs Monaten liegt der Umsatz

der Schaeffler Gruppe bei 5.574 Millionen Euro (Vorjahr: 7.226 Millionen

Euro). Währungsbereinigt ging der Umsatz in diesem Zeitraum insbesondere als

Folge des Nachfragerückgangs im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie

deutlich um 21,8 Prozent zurück, im zweiten Quartal betrug der Rückgang 34,5

Prozent. Maßgeblich hierfür war die rückläufige Umsatzentwicklung in allen

drei Sparten, wobei der währungsbereinigte Rückgang in der Sparte Automotive

OEM im ersten Halbjahr mit 26,8 Prozent mit Abstand am stärksten war. Die

vier Regionen waren unterschiedlich von der Pandemie betroffen. Die Region

Greater China konnte aufgrund der im zweiten Quartal in der Region

einsetzenden Erholung im Berichtszeitraum auf währungsbereinigter Basis ein

Umsatzwachstum von 3,0 Prozent aufweisen. Die übrigen drei Regionen wiesen

in den ersten sechs Monaten deutliche Umsatzrückgänge auf. Im Laufe des

Monats Juni stellte sich in allen Sparten und Regionen eine spürbare

Erholung des Geschäftsverlaufs ein.

Die Schaeffler Gruppe erzielte in den ersten sechs Monaten ein EBIT vor

Sondereffekten in Höhe von 65 Millionen Euro (Vorjahr: 556 Millionen Euro).

Dies entspricht einer EBIT-Marge vor Sondereffekten von 1,2 Prozent

(Vorjahr: 7,7 Prozent). Die Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr

resultierte insbesondere aus dem Rückgang der Bruttomarge als Folge der

volumenbedingten Umsatzrückgänge.

Das EBIT im Berichtszeitraum war durch Sondereffekte in Höhe von 288

Millionen Euro belastet (Vorjahr: 73 Millionen Euro). Hierin enthalten war

eine im ersten Quartal vorgenommene Wertminderung des der Sparte Automotive

OEM zugeordneten Geschäfts- oder Firmenwertes um 249 Millionen Euro. Zudem

umfassen die Sondereffekte Aufwendungen in Höhe von 39 Millionen Euro für

die Ausweitung der Programme RACE (Sparte Automotive OEM) und FIT (Sparte

Industrie), insbesondere im Zusammenhang mit dem Abbau von Arbeitsplätzen.

Mit diesen Sondereffekten betrug das EBIT minus 223 Millionen Euro (Vorjahr:

plus 483 Millionen Euro).

Umsatz Automotive OEM minus 26,8 Prozent, robuste Auftragslage mit hohem

Anteil von E-Mobilität

Die Sparte Automotive OEM erzielte im ersten Halbjahr Umsatzerlöse in Höhe

von 3.264 Millionen Euro (Vorjahr: 4.517 Millionen Euro). Währungsbereinigt

ging der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr vor allem volumenbedingt deutlich

um 26,8 Prozent zurück. Vorübergehende Produktionsstilllegungen infolge der

Coronavirus-Pandemie wirkten sich im Berichtszeitraum erheblich auf die

globale Automobilproduktion aus, die während der ersten sechs Monate des

Jahres 2020 um rund 33 Prozent zurückging. Auf dieser Basis lag die

Outperformance der Sparte Automotive OEM bei rund 6 Prozentpunkten. Der

Auftragseingang entwickelte sich in den ersten sechs Monaten gemessen an dem

schwierigen Umfeld gut und lag bei 4,6 Milliarden Euro. Das so genannte

"Book-to-Bill-Ratio", das den Auftragseingang im Verhältnis zum Umsatz

angibt, betrug damit im ersten Halbjahr 1,4x (Vorjahr: 1,8x). Der

Unternehmensbereich E-Mobilität konnte im Berichtszeitraum zwei Aufträge von

globalen Premiumherstellern für die Lieferung von elektrischen Achsantrieben

im Volumen von rund 1,1 Milliarden Euro gewinnen.

Regional war die Umsatzentwicklung sehr heterogen. In der Region Europa sank

der Umsatz währungsbereinigt um 36,0 Prozent. Die Region Americas

verzeichnete währungsbereinigt ein Umsatzminus in Höhe von 32,6 Prozent. In

der Region Greater China betrug der Umsatzrückgang auf währungsbereinigter

Basis 2,2 Prozent. Nach einer sehr schwachen Nachfrage im ersten Quartal

setzte hier im April eine deutliche Erholung im Automobilsektor ein, was zu

einem Umsatzplus im zweiten Quartal führte. In der Region Asien/Pazifik ging

der Umsatz im ersten Halbjahr währungsbereinigt um 24,9 Prozent zurück. In

den vier Unternehmensbereichen (UB) konnten lediglich die Produktgruppen

Aktorik und elektrische Achsen (beide UB E-Mobilität) sowie die

Produktgruppe Thermomanagementmodul (UB Motorsysteme) ihre Umsatzerlöse

steigern.

In den ersten sechs Monaten wurde ein EBIT vor Sondereffekten in Höhe von

minus 179 Millionen Euro (Vorjahr: 221 Millionen Euro) erzielt. Die

EBIT-Marge vor Sondereffekten lag damit im selben Zeitraum bei minus 5,5

Prozent und somit erheblich unter dem Vorjahreswert von 4,9 Prozent.

Umsatz Automotive Aftermarket minus 14,8 Prozent, EBIT-Marge 13,8 Prozent

Die Sparte Automotive Aftermarket verzeichnete im ersten Halbjahr mit einem

Umsatz von 747 Millionen Euro (Vorjahr: 904 Millionen Euro) volumenbedingt

einen Umsatzrückgang um währungsbereinigt 14,8 Prozent. Nachdem in den

ersten beiden Monaten des Jahres insbesondere das

Independent-Aftermarket-Geschäft in der Region Europa gegenüber dem Vorjahr

deutlich angestiegen war, gingen im weiteren Verlauf des Berichtszeitraums

die Umsatzerlöse in allen Regionen deutlich zurück. Im Verlauf des zweiten

Quartals verbesserte sich der globale Auftragseingang und näherte sich dem

Durchschnittswert des Vorjahres an. Zudem verzeichnete das digitale

Werkstattportal REPXPERT im Verlauf des zweiten Quartals eine deutliche

Zunahme der Aktivität.

Der Umsatzrückgang in der Region Europa betrug auf währungsbereinigter Basis

13,3 Prozent, in der Region Americas 19,5 Prozent, in der Region Greater

China 12,3 Prozent und in Asien/Pazifik 27,0 Prozent. In Greater China

setzte zu Beginn des zweiten Quartals eine Erholung ein.

Auf dieser Basis betrug das EBIT vor Sondereffekten 103 Millionen Euro

(Vorjahr: 141 Millionen Euro). Dies entspricht einer EBIT-Marge vor

Sondereffekten von 13,8 Prozent (Vorjahr: 15,6 Prozent).

Umsatz der Sparte Industrie minus 12,8 Prozent, starkes Wachstum in Greater

China vor allem getrieben durch das Windgeschäft

Die Sparte Industrie erzielte im ersten Halbjahr Umsatzerlöse in Höhe von

1.562 Millionen Euro (Vorjahr: 1.804 Millionen Euro). Währungsbereinigt lag

der Umsatzrückgang bei 12,8 Prozent. Während der ersten sechs Monate des

Jahres 2020 haben die Regionen Europa, Americas und Asien/Pazifik

krisenbedingt eine deutlich negative Geschäftsentwicklung verzeichnet. Eine

zweistellige Wachstumsrate konnte hingegen die Region Greater China

vorweisen, in der insbesondere der Sektorcluster Wind weiterhin ein

deutliches Wachstum aufwies. Auch der Sektorcluster Power Transmission trug

zum Wachstum bei. Der Auftragseingang der Sparte Industrie hat sich zur

Jahresmitte hin stabilisiert. Im zweiten Quartal konnten wichtige

Kundenaufträge mit neuen Produkten, auch im wachsenden Sektor der Robotics

und mit Produkten der Lineartechnik, verbucht werden. Weiterhin wurde das

Condition-Monitoring-System OPTIME, das gezielt für die einfache Nachrüstung

in bestehende Industrieanlagen entwickelt wurde, zur Marktreife gebracht.

Die Markteinführung erfolgte im Juli.

Das Umsatzwachstum lag in der Region Greater China auf währungsbereinigter

Basis bei 17,6 Prozent, während die Umsatzentwicklung in den Regionen

Asien/Pazifik mit 23,4 Prozent, Europa mit 20,6 Prozent und Americas mit

16,8 Prozent rückläufig war.

Die Sparte Industrie erzielte in den ersten sechs Monaten ein EBIT vor

Sondereffekten in Höhe von 141 Millionen Euro (Vorjahr: 194 Millionen Euro),

was einer EBIT-Marge vor Sondereffekten von 9,0 Prozent entspricht (Vorjahr:

10,8 Prozent).

Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten über Vorjahr

Das den Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis vor Sondereffekten ging

in den ersten sechs Monaten 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich

auf minus 76 Millionen Euro zurück (Vorjahr: 324 Millionen Euro). Das

Konzernergebnis betrug minus 353 Millionen Euro (Vorjahr: 273 Millionen

Euro). Das Ergebnis je Vorzugsaktie belief sich damit auf minus 0,52 Euro

(Vorjahr: 0,42 Euro).

Der Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten betrug im

ersten Halbjahr minus 148 Millionen Euro und lag somit über dem

Vergleichszeitraum des Vorjahres (minus 229 Millionen Euro). In den ersten

sechs Monaten lagen die Investitionsauszahlungen (Capex) für Sachanlagen und

immaterielle Vermögenswerte mit 300 Millionen Euro deutlich unter dem Niveau

des Vorjahres (594 Millionen Euro), was einer Investitionsquote bezogen auf

den Umsatz in Höhe von 5,4 Prozent (Vorjahr: 8,2 Prozent) entspricht.

Klaus Rosenfeld, der Vorsitzende des Vorstands der Schaeffler AG, sagte:

"Durch die vorausschauende Steuerung des Free Cash Flow konnten wir im

ersten Halbjahr einen besseren Wert als im Vorjahr erzielen. Die strenge

Kosten- und Kapitaldisziplin der letzten Monate hat sich ausgezahlt. Wir

werden diese auch im zweiten Halbjahr weiter aufrechterhalten."

Die Netto-Finanzschulden erhöhten sich zum 30. Juni 2020 auf 3.002 Millionen

Euro (31. Dezember 2019: 2.526 Millionen Euro). Das Gearing-Ratio, also das

Verhältnis von Netto-Finanzschulden zu Eigenkapital, stieg deutlich auf rund

160 Prozent an (31. Dezember 2019: 86,6 Prozent). Der Verschuldungsgrad vor

Sondereffekten liegt per Ende Juni 2020 bei 1,8x (31. Dezember 2019: 1,2x).

Der Konzern beschäftigte zum 30. Juni 2020 84.223 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter (31. Dezember 2019: 87.748), was einem Rückgang der

Beschäftigtenzahl im ersten Halbjahr um 4 Prozent oder 3.525 Stellen

entspricht.

Spartenprogramme und Kostensenkungsmaßnahmen wirken, starke

Liquiditätsposition

Die im Frühjahr 2019 in den drei Sparten initiierten Programme RACE

(Automotive OEM), GRIP (Automotive Aftermarket) und FIT (Industrie) zeigen

die beabsichtigte Wirkung. Die in diesem Kontext initiierten Struktur- und

Effizienzmaßnahmen wirkten sich positiv auf die Umsatzkosten aus. Zudem

wurden im Berichtszeitraum Maßnahmen ein- und fortgeführt, mit denen die

finanziellen Effekte, die durch die Coronavirus-Pandemie ausgelöst sind,

abgemildert werden. Dazu gehören temporäre Maßnahmen wie zum Beispiel die

Einführung und Ausweitung von Kurzarbeit, der Abbau von Urlaubstagen und

Zeitkonten, Einstellungsstopps und Schließtage in unseren Werken. Bereits im

ersten Quartal wurde das Freiwilligenprogramm von 1.300 auf 1.900

abzubauende Stellen ausgeweitet.

Die Schaeffler Gruppe verfügt über frei verfügbare Mittel in Form von

Barmitteln und Kreditlinien in Höhe von rund 2,4 Milliarden Euro, was rund

19 Prozent vom Umsatz der letzten zwölf Monate entspricht.

Der Vorstand der Schaeffler AG hat am 24. März 2020 aufgrund der sich

weltweit ausbreitenden Coronavirus-Pandemie und der daraus resultierenden

Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung die am 10. März 2020

veröffentlichte Prognose für das Geschäftsjahr 2020 für die Schaeffler

Gruppe und ihre Sparten ausgesetzt. Aus heutiger Sicht gilt weiterhin, dass

sich weder der weitere Verlauf der Pandemie noch die wirtschaftlichen

Auswirkungen verlässlich abschätzen lassen. Die Schaeffler Gruppe geht

derzeit davon aus, im Geschäftsjahr 2020 ein währungsbereinigtes

Umsatzwachstum, eine EBIT-Marge vor Sondereffekten und einen Free Cash Flow

vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten unterhalb der jeweiligen

Vorjahreswerte zu erzielen.

Klaus Rosenfeld sagte: "Dank der konsequent umgesetzten

Gegensteuerungsmaßnahmen und des soliden Ergebnisbeitrags unserer Sparten

Automotive Aftermarket und Industrie sind wir bisher besser durch die Krise

gekommen als erwartet. Die Belebung der Nachfrage im Juni deutet darauf hin,

dass es nach dem Tiefpunkt im April schrittweise wieder aufwärts geht.

Gleichwohl bleibt die Unsicherheit hoch, wann die Vorkrisenniveaus wieder

erreicht werden. Das heißt für uns, dass wir weiterhin sehr diszipliniert

und vorausschauend agieren müssen."

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Bei bestimmten Aussagen in dieser Pressemitteilung handelt es sich um

zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind naturgemäß mit

einer Reihe von Risiken, Unwägbarkeiten und Annahmen verbunden, die dazu

führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen von den

in den zukunftsgerichteten Aussagen angegebenen oder implizierten

Ergebnissen oder Entwicklungen in wesentlicher Hinsicht abweichen. Diese

Risiken, Unwägbarkeiten und Annahmen können sich nachteilig auf das Ergebnis

und die finanziellen Folgen der in diesem Dokument beschriebenen Vorhaben

und Entwicklungen auswirken. Es besteht keinerlei Verpflichtung,

zukunftsgerichtete Aussagen aufgrund neuer Informationen, zukünftiger

Entwicklungen oder aus sonstigen Gründen durch öffentliche Bekanntmachung zu

aktualisieren oder zu ändern. Die Empfänger dieser Pressemitteilung sollten

nicht in unverhältnismäßiger Weise auf zukunftsgerichtete Aussagen

vertrauen, die ausschließlich den Stand zum Datum dieser Pressemitteilung

widerspiegeln. In dieser Pressemitteilung enthaltene Aussagen über Trends

oder Entwicklungen in der Vergangenheit sollten nicht als Aussagen

dahingehend betrachtet werden, dass sich diese Trends und Entwicklungen in

der Zukunft fortsetzen. Die vorstehend aufgeführten Warnhinweise sind im

Zusammenhang mit späteren mündlichen oder schriftlichen zukunftsgerichteten

Aussagen von Schaeffler oder in deren Namen handelnden Personen zu

betrachten.

Zu Schaeffler

Die Schaeffler Gruppe ist ein weltweit führender Automobil- und

Industriezulieferer. Das Portfolio umfasst Präzisionskomponenten und Systeme

in Motor, Getriebe und Fahrwerk sowie Wälz- und Gleitlagerlösungen für eine

Vielzahl von Industrieanwendungen. Mit innovativen und nachhaltigen

Technologien in den Feldern Elektromobilität, Digitalisierung und Industrie

4.0 leistet Schaeffler bereits heute einen entscheidenden Beitrag für die

"Mobilität für morgen". Im Jahr 2019 erwirtschaftete das

Technologieunternehmen einen Umsatz von rund 14,4 Milliarden Euro. Mit zirka

84.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist Schaeffler eines der weltweit

größten Familienunternehmen und verfügt mit rund 170 Standorten in über 50

Ländern über ein globales Netz aus Produktionsstandorten, Forschungs- und

Entwicklungseinrichtungen und Vertriebsgesellschaften. Mit knapp 2.400

Patentanmeldungen im Jahr 2019 belegt Schaeffler laut DPMA (Deutsches

Patent- und Markenamt) Platz zwei unter den innovationsstarken Unternehmen

Deutschlands.

Ansprechpartner

Thorsten Möllmann Leiter Kommunikation & Renata Casaro Leiterin

Public Affairs Schaeffler Gruppe Investor Relations

Schaeffler AG, Herzogenaurach Tel. +49 Schaeffler AG,

9132 82 5000 E-Mail: Herzogenaurach Tel. +49

[1]presse@schaeffler.com 1. 9132 82 4440 E-Mail:

mailto:presse@schaeffler.com [1]ir@schaeffler.com 1.

mailto:ir@schaeffler.com

Dr. Axel Lüdeke Leiter Wirtschaftsund Johann Eisenmann Manager

Finanzkommunikation & Investor Relations

Öffentlichkeitsarbeit Kommunikation & Schaeffler AG,

Public Affairs Schaeffler Gruppe Herzogenaurach Tel. +49

Schaeffler AG, Herzogenaurach Tel. +49 9132 82 4440 E-Mail:

9132 82 8901 E-Mail: [1]ir@schaeffler.com 1.

[1]axel.luedeke@schaeffler.com 1. mailto:ir@schaeffler.com

mailto:axel.luedeke@schaeffler.com

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04.08.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

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Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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1109109 04.08.2020

°

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