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Mini-Future Long 37,6952 open end: Basiswert Bayer

DFC6F1 / DE000DFC6F10 //
Quelle: DZ BANK: Geld 05.08., Brief 05.08.
DFC6F1 DE000DFC6F10 // Quelle: DZ BANK: Geld 05.08., Brief 05.08.
1,08 EUR
Geld in EUR
1,10 EUR
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 46,040 EUR
Quelle : Xetra , 05.08.
  • Basispreis
    35,8205 EUR
  • Knock-Out-Barriere
    37,6952 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 22,20%
  • Abstand zum Knock-Out in % 18,13%
  • Hebel 4,24x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Mini-Future Long 37,6952 open end: Basiswert Bayer

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 05.08. 21:59:29
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2021 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DFC6F1 / DE000DFC6F10
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Mini-Future
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Emissionsdatum 17.03.2020
Erster Handelstag 17.03.2020
Handelszeiten Übersicht
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
35,8205 EUR
Knock-Out-Barriere
37,6952 EUR
Anpassungsprozentsatz p.a. 2,44400% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 3,00%

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 05.08.2021, 21:59:29 Uhr mit Geld 1,08 EUR / Brief 1,10 EUR
Spread Absolut 0,02 EUR
Spread Homogenisiert 0,20 EUR
Spread in % des Briefkurses 1,82%
Hebel 4,24x
Abstand zum Knock-Out Absolut 8,3448 EUR
Abstand zum Knock-Out in % 18,13%
Performance seit Auflegung in % 43,24%

Basiswert

Basiswert
Kurs 46,040 EUR
Diff. Vortag in % -7,60%
52 Wochen Tief 39,910 EUR
52 Wochen Hoch 59,55 EUR
Quelle Xetra, 05.08.
Basiswert Bayer AG
WKN / ISIN BAY001 / DE000BAY0017
KGV -4,31
Produkttyp Aktie
Sektor Chemie/Pharma

Produktbeschreibung

Art

Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung, die unter deutschem Recht begeben wurde.

Ziele

Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Sie partizipieren überproportional (gehebelt) an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Das Produkt kann während seiner Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt.

Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder unter der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag, der sich wie folgt ermittelt: Zuerst wird der Basispreis vom Kurs, den die Emittentin innerhalb der Bewertungsfrist ermittelt, abgezogen. Anschließend wird dieses Ergebnis mit dem Bezugsverhältnis multipliziert.
Wird von der DZ BANK jedoch kein positiver Rückzahlungsbetrag berechnet, gilt Folgendes: Der Rückzahlungsbetrag je Optionsschein beträgt 0,001 EUR und wird am Rückzahlungstermin gezahlt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Optionsscheine berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Optionsscheine halten, wird unabhängig von der Anzahl der Optionsscheine, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.

Sie sind berechtigt, die Optionsscheine an jedem Einlösungstermin zum Rückzahlungsbetrag einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken. Darüber hinaus haben wir das Recht, die Optionsscheine insgesamt, jedoch nicht teilweise, am ordentlichen Kündigungstermin ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch uns ist mindestens 30 Kalendertage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.
Nach Einlösung durch Sie oder Kündigung durch uns und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin der wie folgt ermittelt wird: Der Basispreis wird vom Referenzpreis abgezogen. Anschließend wird das Ergebnis mit dem Bezugsverhältnis multipliziert.

Der Basispreis und die Knock-out-Barriere werden regelmäßig angepasst, um u.a. eine Finanzierungskomponente zu berücksichtigen, die der DZ BANK aufgrund eines spezifischen Marktzinses zuzüglich einer von der DZ BANK nach ihrem billigem Ermessen festgelegten Marge entsteht.
Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 20.07.2021

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
7,2

Erwartetes KGV für 2023

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
54,0%

Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 58,45 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist BAYER ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 20.07.2021 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 20.07.2021 bei einem Kurs von 50,45 eingesetzt.
Preis Stark unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie stark unterbewertet.
Relative Performance -4,7% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -4,7%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 28.05.2021 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 28.05.2021 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 52,60.
Wachstum KGV 1,5 >40% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 1,5 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall über 40%.
KGV 7,2 Erwartetes KGV für 2023 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2023.
Langfristiges Wachstum 6,7% Wachstum heute bis 2023 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2023.
Anzahl der Analysten 23 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 23 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 4,2% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 29,81% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Mittel, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,4%.
Beta 1,10 Mittlere Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,10% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 54,0% Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 54,0% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 9,84 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 9,84 EUR oder 0,20% Das geschätzte Value at Risk beträgt 9,84 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,20%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 8,7%
Volatilität der über 12 Monate 29,4%

Tools

Kaufszenario (aktuelle/Einstandskurse)
Im Kaufszenario tragen Sie einen „Start“-Kurs und einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein. Danach Stückzahl eintragen und "Berechnen" drücken. Mit dem Aktualisieren-Button (Kreislauf) werden die aktuellen Werte für den Basiswert und das Produkt abgerufen.
Verkaufszenario (Zielkurse)
Im Verkaufsszenario tragen Sie einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein; der „Start“-Kurs wird aus dem aktuellen Kurs gebildet, oder Sie geben einen gewünschten Startwert ein; Stückzahl auswählen und dann Button Berechnen drücken.
Transaktionsvolumen
Tragen Sie hier eine Produktstückzahl ein, um die Performance der geplanten Investition zu schätzen. Ohne Eintragung einer Stückzahl erfolgt keine Berechnung. Die Berechnung erfolgt nach Klick auf den Berechnen-Button.
Berechnung ohne jegliche Kosten. Bitte beachten Sie individuelle Gebühren, Provisionen und andere Entgelte bei Kauf und Verkauf.

News

05.08.2021 | 16:30:04 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Hohe Kosten zehren am Gewinn von Bayer - Aktienkurs bricht ein

(neu: Nubeqa im 4. Absatz, Äußerungen zur Crop-Science-Marge im zweiten Halbjahr im 8. Absatz, Goldman-Analyst im 9. Absatz sowie der 12. Absatz mit Details zum geplanten Gang vor das oberste US-Gericht.)

LEVERKUSEN (dpa-AFX) - Hohe Kosten und negative Wechselkurseffekte machen dem Argarchemie- und Pharmakonzern Bayer <DE000BAY0017> zu schaffen. Zwar kalkuliert Konzernchef Werner Baumann für 2021 dank der Erholung des Pharmageschäfts sowie einer hohen Nachfrage nach Saatgut und Pflanzenschutzmitteln mit mehr Umsatz als bislang, prozentual wird davon laut einer Mitteilung vom Donnerstag wohl aber weniger hängen bleiben als bislang in Aussicht gestellt. Unter dem Strich fiel von April bis Juni zudem wegen erneuter Rückstellungen für mögliche Belastungen im US-Glyphosat-Rechtsstreit ein Milliardenverlust an. Derweil stärkt der Konzern seine Pharmaforschung mit einer Übernahme in den USA. Das hellte die Stimmung der Anleger aber nicht auf - im Gegenteil. Die Aktien sackten deutlich ab.

Für bis zu zwei Milliarden US-Dollar übernimmt der deutsche Konzern das auf die Analyse krankmachender Proteine spezialisierte US-Biotechunternehmen Vividion Therapeutics. Dieses forscht an Wegen, um krankheitsauslösende Eiweiße mit Medikamenten angehen zu können, für die es bisher keine Behandlungsmöglichkeiten gibt. Dazu zählen bestimmte Krebsarten und immunologische Erkrankungen wie etwa der Reizdarm.

Bayer hatte bereits zuletzt einiges Geld für Akquisitionen ausgegeben, die die Perspektiven der Pharmasparte stärken sollen. So baute das Unternehmen unlängst eine Plattform für die Entwicklung von Gen- und Zelltherapien auf. Neben neuen Krebsmedikamenten und Herz-Kreislauf-Mitteln soll das helfen, das Wachstum nach der 2024 erwarteten Umsatzdelle wieder anzutreiben. So werden in verschiedenen Ländern nach und nach die Patente für den Gerinnungshemmer Xarelto und das Augenmedikament Eylea auslaufen.

Die beiden Kassenschlager legten im abgelaufenen zweiten Quartal deutlich zu. Zudem kommt das Geschäft mit dem noch recht neuen Krebsmedikament Nubeqa zunehmend in Schwung. Insgesamt wuchs die Pharmasparte im Jahresvergleich um fast 13 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Allerdings hatte sie vor einem Jahr die Corona-Pandemie zu spüren bekommen - viele Menschen hatten den Gang zum Arzt gescheut. Auch das Geschäft rund um rezeptfreie Medikamente der Sparte Consumer Health wuchs deutlich.

Im Agrargeschäft ging es von April und Juni mit einem Plus von 4,6 Prozent auf gut 5 Milliarden Euro nicht ganz so stark nach oben. Hier bekam Bayer negative Wechselkurseffekte besonders deutlich zu spüren. Insgesamt profitierte das Unternehmen aber von einer guten Nachfrage nach Mais- und Sojasaat sowie nach Unkrautvernichtern und Fungiziden.

Der Umsatz des Bayer-Konzerns wuchs im zweiten Quartal um acht Prozent auf knapp 10,9 Milliarden Euro. Negative Wechselkurseffekte sowie Zu- und Verkäufe von Unternehmensteilen herausgerechnet entspricht das einem Plus von fast 13 Prozent.

Allerdings konnte Bayer die Umsatzentwicklung gewinnseitig nicht ummünzen: Der operative Gewinn (bereinigtes Ebitda) fiel um rund elf Prozent auf knapp 2,6 Milliarden Euro und damit stärker als von Analysten im Durchschnitt erwartet.

So machten Bayer Rückstellungen für variable Vergütungsbestandteile der Mitarbeiter, Währungseffekte sowie in der Agrarsparte höhere Herstellungskosten sowie verspätete Lizenzeinnahmen zu schaffen. Crops-Science-Chef Liam Condon geht aber von Besserung in der zweiten Jahreshälfte aus. Dabei setzt er auch auf höhere Verkaufspreise, wie er in einer Telefonkonferenz mit Analyst sagte.

Für die Aktien von Bayer ging es daraufhin am Donnerstag bis zum Nachmittag als abgeschlagenes Schlusslicht im Dax um gut sechs Prozent auf knapp 47 Euro abwärts. "In mindestens sechs der zwölf vergangenen Quartale gab es irgendeine Form der Enttäuschung", brachte Analyst Keyur Parekh von der Investmentbank Goldman Sachs während der Telefonkonferenz die Stimmung vieler Investoren an diesem Donnerstag wohl gut auf den Punkt.

Für 2021 steht nun wieder ein Minus auf dem Kurszettel, nachdem die Aktie im vergangenen Jahr bereits ein Drittel an Wert verloren hatte. Im Mai hatten sich die Papiere noch bis auf gut 57 Euro erholt. Seither stehen sie aber unter Druck, vor allem weil es nach wie vor keine Lösung im Rechtsstreit um angebliche Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter gibt. Seit dem ersten Glyphosat-Urteil gegen Bayer im Sommer 2018 hat sich der Kurs halbiert.

Erst Ende Juni hatte Bayer-Chef Werner Baumann eine zusätzliche Risikovorsorge in Höhe von brutto 4,5 Milliarden US-Dollar (3,8 Milliarden Euro) bekannt gegeben. Der Schritt erfolgte als Vorsorge, sollte der Supreme Court als oberstes US-Gericht einen wegweisenden Glyphosat-Fall entweder nicht zur Verhandlung annehmen oder im Sinne des Klägers urteilen. Denn dann will Bayer ein eigenes Programm aufsetzen, um mit weiteren Klagen in der Causa Glyphosat umzugehen, was teuer werden könnte.

Baumann setzt große Hoffnungen auf die Entscheidung des Supreme Court. Von einem für Bayer positiven Urteil versprechen sich die Leverkusener eine Signalwirkung. Konkret geht es um den Fall des Klägers Edwin Hardeman, der Glyphosat für seine Krebserkrankung verantwortlich macht und dem insgesamt gut 25 Millionen Dollar Schadenersatz zugesprochen wurden. Bayer will den Antrag auf Überprüfung des Hardeman-Falls am 23. August einreiche, wie Baumann im Zuge der der Telefonkonferenz mit Analysten am Donnerstag sagte. Um den Jahreswechsel herum dürften die Richter dann entschieden haben, ob sie den Fall annehmen. "Es könnte aber auch eher geschehen."

Bayer versucht mit dem Schritt perspektivisch einen Schlussstrich unter den milliardenteuren Rechtsstreit zu ziehen, für den Bayer nun insgesamt schon mehr als 15 Milliarden Dollar vorsieht. Unter dem Strich stand wegen erneuter Rückstellungen im abgelaufen zweiten Quartal sogar ein Verlust von gut 2,3 Milliarden Euro.

Derweil gibt sich Konzernchef Baumann mit Blick auf die Umsatzentwicklung im laufenden Jahr nun zuversichtlicher. Er stellt etwa 44 Milliarden Euro in Aussicht nach bisher bestenfalls 43 Milliarden. Allerdings sind hierbei Wechselkurseffekte ausgeklammert, inklusive derer das Dax-Unternehmen laut Mitteilung vom Donnerstag Erlöse von 43 Milliarden Euro erwartet.

Als operatives Ergebnis (bereinigtes Ebitda) sollen von den 44 Milliarden Euro rund 26 Prozent hängen bleiben und damit ein Prozentpunkt weniger als bislang kalkuliert. Das würde für das Gesamtjahr einen operativen Gewinn von 11,2 bis 11,5 Milliarden Euro bedeuten und damit trotz aufgehellter Umsatzperspektiven nur so viel wie bisher in Aussicht gestellt./mis/mne/zb/he

05.08.2021 | 11:09:46 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Bayer rutscht auf Jahrestief - enttäuschende Profitabilität
05.08.2021 | 10:40:00 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Hohe Kosten zehren am Gewinn von Bayer - Aktienkurs knickt ein
05.08.2021 | 09:47:19 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Goldman belässt Bayer auf 'Buy' - Ziel 76 Euro
05.08.2021 | 09:12:24 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Warburg Research belässt Bayer auf 'Hold' - Ziel 74 Euro
05.08.2021 | 08:00:02 (dpa-AFX)
Bayer wird zuversichtlicher für Umsatz - Profitabilität aber etwas unter Druck
05.08.2021 | 07:45:02 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Spezialist für Proteinanalyse: Bayer stärkt Pharmasparte mit Übernahme