Discount 3,8 2021/01: Basiswert Commerzbank

DF9T6G / DE000DF9T6G1 //
Quelle: DZ BANK: Geld 21.09. 21:58:06, Brief 21.09. 21:58:06
DF9T6G DE000DF9T6G1 // Quelle: DZ BANK: Geld 21.09. 21:58:06, Brief 21.09. 21:58:06
3,52 EUR
Geld in EUR
3,54 EUR
Brief in EUR
-1,68%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 4,239 EUR
Quelle : Xetra , 17:35:12
  • Max Rendite 7,34%
  • Max Rendite in % p.a. 23,41% p.a.
  • Discount in % 16,49%
  • Cap 3,80 EUR
  • Abstand zum Cap in % -10,36%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Discount 3,8 2021/01: Basiswert Commerzbank

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 21.09. 21:58:06
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2020 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DF9T6G / DE000DF9T6G1
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Discount-Zertifikat
Produkttyp Discount Classic
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis 1,00
Abwicklungsart Barausgleich
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 09.01.2020
Erster Handelstag 09.01.2020
Letzter Handelstag 14.01.2021
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 15.01.2021
Zahltag 22.01.2021
Fälligkeitsdatum 22.01.2021
Cap 3,80 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 21.09.2020, 21:58:06 Uhr mit Geld 3,52 EUR / Brief 3,54 EUR
Spread Absolut 0,02 EUR
Spread Homogenisiert 0,02 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,56%
Discount Absolut 0,699 EUR
Discount in % 16,49%
Max Rendite absolut 0,26 EUR
Max Rendite 7,34%
Max Rendite in % p.a. 23,41% p.a.
Seitwärtsrendite in % 7,34%
Seitwärtsrendite p.a. 23,41% p.a.
Abstand zum Cap Absolut -0,439 EUR
Abstand zum Cap in % -10,36%
Performance seit Auflegung in % -4,35%

Basiswert

Basiswert
Kurs 4,239 EUR
Diff. Vortag in % -5,42%
52 Wochen Tief 2,804 EUR
52 Wochen Hoch 6,832 EUR
Quelle Xetra, 17:35:12
Basiswert Commerzbank AG
WKN / ISIN CBK100 / DE000CBK1001
KGV 8,31
Produkttyp Aktie
Sektor Finanzsektor

Produktbeschreibung

Bei einem Discount-Zertifikat erwerben Sie das Zertifikat zu einem Preis, der in der Regel unter dem Preis des Basiswerts liegt. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap (obere Preisgrenze) begrenzt. Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 22.01.2021 (Rückzahlungstermin) fällig. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  • Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Commerzbank AG an der maßgeblichen Börse am 15.01.2021 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhalten Sie den Höchstbetrag von 3,80 EUR.
  • Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag in Euro, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht. Sie erleiden einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Zertifikats liegt.
Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher negativ

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Analysten neutral, zuvor negativ (seit 31.07.2020)

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
9,4

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
69,9%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 6,69 Mittlerer Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung zwischen $2 & $8 Mrd., ist COMMERZBANK ein mittel kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Analysten neutral, zuvor negativ (seit 31.07.2020) Die Gewinnprognosen pro Aktie haben sich in den letzten 7 Wochen nicht wesentlich verändert (Veränderungen zwischen +1% bis -1% werden als neutral betrachtet). Das letzte signifikante Analystensignal war negativ und hat am 31.07.2020 bei einem Kurs von 4,33 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance -5,1% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -5,1%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 18.09.2020 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 18.09.2020 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 4,77.
Wachstum KGV 12,1 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 9,4 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 113,6% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 16 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 16 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 0,0% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 0,37% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Hoch, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich 136 zu verstärken.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 4,0%.
Beta 1,64 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,64% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 69,9% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 69,9% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 1,86 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 1,86 EUR oder 0,41% Das geschätzte Value at Risk beträgt 1,86 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,41%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 46,1%
Volatilität der über 12 Monate 56,8%

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News

21.09.2020 | 17:29:18 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Alte Schwächen oder neue Probleme? Banken am Geldwäsche-Pranger

(neu: Mehr Details.)

FRANKFURT/BERLIN/BRÜSSEL (dpa-AFX) - Mafia, Terrorismus, Korruption - immer wieder gelingt es Kriminellen, Gelder aus dunklen Quellen im weltweiten Bankennetz zu waschen. Zwar müssen Finanzinstitute verdächtige Geschäfte den Behörden melden. Doch im Kampf gegen internationale Geldwäsche gibt es erhebliche Defizite - so das Ergebnis umfangreicher Recherchen eines internationalen Journalisten-Netzwerks, die am Sonntagabend veröffentlicht wurden.

Aus der Politik wurden am Montag umgehend Forderungen nach mehr Befugnissen für Aufsichtsbehörden sowie schärferen Strafen laut. Die beiden in den Berichten genannten deutschen Großbanken Deutsche Bank <DE0005140008> und Commerzbank <DE000CBK1001> erklärten, es handele sich um Altfälle, die den Behörden bekannt und bereits abgehandelt seien - zum Teil durch Zahlung von Strafen. In den vergangenen Jahren seien zudem mit viel Geld und mehr Personal die internen Kontrollen verstärkt worden.

Eine Sprecherin von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) bekräftigte, die Fälle lägen einige Jahre zurück. Scholz habe die Bekämpfung von Geldwäsche erheblich verstärkt. Die gesetzlichen Zugriffsrechte seien gestärkt worden, ebenso wie die Meldepflichten etwa von Notaren.

Nach Angaben der beteiligten Medien offenbaren die zugespielten Daten und internen Berichte aus dem US-Finanzministerium, dass Banken aus aller Welt über Jahre hinweg Geschäfte mit hochriskanten Kunden abgewickelt haben. Die Institute hätten trotz strenger Regularien mutmaßliche Kriminelle als Kunden akzeptiert und für diese Überweisungen in Milliardenhöhe ausgeführt. Gemeldet worden seien diese Vorgänge teils mit jahrelanger Verspätung.

Das US-Onlinemedium Buzzfeed News teilte die Unterlagen den Angaben zufolge mit dem Journalisten-Netzwerk ICIJ (International Consortium of Investigative Journalists). An der Auswertung der "FinCEN-Files" beteiligten sich 110 Medien aus 88 Ländern, darunter NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung". Grundlage der Recherche waren nach Angaben der beteiligten Medien mehr als 2100 Geldwäsche-Verdachtsmeldungen aus den Jahren 2000 bis 2017. Die Gesamtsumme der Transaktionen liege bei etwa zwei Billionen US-Dollar (aktuell 1,69 Billionen Euro).

Mit Abstand am häufigsten taucht in den ausgewerteten verdächtigen Überweisungen nach Angaben der "Süddeutschen Zeitung" die Deutsche Bank auf: 982 Mal. Dies könne jedoch "auch an der Zusammensetzung der geleakten Daten liegen, die womöglich nicht repräsentativ sind".

Deutschlands größtes Geldhaus teilte mit, die "FinCEN-Files"-Berichte griffen "eine Reihe historischer Themen" auf: "Soweit sie sich auf die Deutsche Bank beziehen, sind sie den Aufsichtsbehörden bekannt." Die Themen seien untersucht, es habe Einigungen mit Behörden gegeben. "Wo nötig und angemessen, haben wir Konsequenzen gezogen."

Anfang 2017 etwa zahlte der Frankfurter Dax <DE0008469008>-Konzern umgerechnet knapp 600 Millionen Euro an Aufsichtsbehörden in den USA und Großbritannien. Deutsche-Bank-Kunden kauften zwischen 2011 und 2015 für Rubel bei der Moskauer Filiale Aktien, um diese dann an westlichen Handelsplätzen in dortiger Währung zu verkaufen. Rund zehn Milliarden Dollar Rubel-Schwarzgeld sollen so gewaschen worden sein.

Auch im Zusammenhang mit dem Geldwäsche-Skandal bei der Danske Bank wurde die Deutsche Bank genannt, denn sie war für die Filiale des dänischen Geldhauses in Estland eine der Korrespondenzbanken. Heißt: Sie half bei der Abwicklung des Zahlungsverkehrs. 2015 beendete die Deutsche Bank die Geschäftsbeziehung, weil ihr wiederholt Transaktionen verdächtig vorkamen. Frankfurter Staatsanwälte gehen jedoch der Frage nach, ob die Deutsche Bank in einigen Fällen bei Anzeigen wegen Geldwäscheverdachts womöglich zu nachlässig war.

Die Commerzbank, die unter anderem wegen laxer Geldwäschekontrollen 2015 in den USA zu einer Milliardenstrafe verdonnert worden war, teilte mit, sie habe seither ihre weltweiten Kontrollsysteme "gezielt verstärkt, mehr als 800 Millionen Euro investiert und die Zahl der Mitarbeiter deutlich erhöht". Das Institut stelle "heute auch mittels moderner Filter- und Kontrollsysteme fortlaufend sicher, dass verdächtige Transaktionen den zuständigen Behörden gemeldet werden".

Sind Bargeldeinzahlungen ungewöhnlich hoch? Geht bei Immobiliengeschäften, die über mehrere Länder und Banken hinweg abgewickelt werden, alles mit rechten Dingen zu? Tatsächlich registriert die "Financial Intelligence Unit" (FIU) als zentrale deutsche Stelle im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung seit Jahren steigende Zahlen solcher "Verdachtsmeldungen". Im Jahr 2019 gab es nach Angaben der beim Zoll angesiedelten Einheit 114 914 Hinweise. Das waren fast 50 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Seit dem Jahr 2009 habe sich das Meldeaufkommen fast verzwölffacht. Wichtigster Hinweisegeber mit rund 98 Prozent: der Finanzsektor.

"Die Banken unterstützen den Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung an vorderster Front", betonte ein Sprecher des Privatbankenverbandes BdB. Wichtig sei jedoch, "dass wir zumindest in der EU einheitliche Regeln haben".

Auch der Präsident der deutschen Finanzaufsicht Bafin, Felix Hufeld, hatte im Januar eine europäische Behörde gefordert: "Um Geldwäschern das Handwerk legen zu können, werden wir nicht umhinkommen, mehr Geldwäscheaufsicht auf die europäische Ebene zu heben."

Im Europarlament wächst in dieser Frage die Ungeduld. Es brauche "endlich einen Aufseher mit echten eigenen Durchgriffsrechten und einen Rechtsrahmen, der überall in der EU gleichermaßen angewendet wird", forderte der CSU-Europaabgeordnete Markus Ferber. Der wirtschafts- und finanzpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion im Europaparlament, Sven Giegold, mahnte: "Die Globalisierung des Verbrechens braucht eine europäische Reaktion."

SPD-Co-Chef Norbert Walter-Borjans sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, die internationale Uneinigkeit spiele gewissenlosen Akteuren in die Hände. Allerdings schöpfe Deutschland auch die nationalen Möglichkeiten nicht aus. Walter-Borjans forderte: "Wir brauchen ein Unternehmensstrafrecht, das nicht nur einzelne Mitarbeiter, sondern Täter-Banken im Fall von Rechtsverletzungen als Ganzes zur Rechenschaft zieht - bis hin zum Lizenzentzug."/ben/sl/DP/men

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