Discount 85 2021/06: Basiswert Continental

DF9SP3 / DE000DF9SP34 //
Quelle: DZ BANK: Geld 22.10. 11:16:46, Brief 22.10. 11:16:46
DF9SP3 DE000DF9SP34 // Quelle: DZ BANK: Geld 22.10. 11:16:46, Brief 22.10. 11:16:46
79,53 EUR
Geld in EUR
79,54 EUR
Brief in EUR
-0,08%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 101,75 EUR
Quelle : Xetra , 11:01:57
  • Max Rendite 6,86%
  • Max Rendite in % p.a. 10,44% p.a.
  • Discount in % 21,83%
  • Cap 85,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % -16,46%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Discount 85 2021/06: Basiswert Continental

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 22.10. 11:16:46
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2020 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DF9SP3 / DE000DF9SP34
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Discount-Zertifikat
Produkttyp Discount Classic
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis 1,00
Abwicklungsart Barausgleich oder Physische Lieferung
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 08.01.2020
Erster Handelstag 08.01.2020
Letzter Handelstag 15.06.2021
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 16.06.2021
Zahltag 23.06.2021
Fälligkeitsdatum 23.06.2021
Cap 85,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 22.10.2020, 11:16:46 Uhr mit Geld 79,53 EUR / Brief 79,54 EUR
Spread Absolut 0,01 EUR
Spread Homogenisiert 0,01 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,01%
Discount Absolut 22,21 EUR
Discount in % 21,83%
Max Rendite absolut 5,46 EUR
Max Rendite 6,86%
Max Rendite in % p.a. 10,44% p.a.
Seitwärtsrendite in % 6,86%
Seitwärtsrendite p.a. 10,44% p.a.
Abstand zum Cap Absolut -16,75 EUR
Abstand zum Cap in % -16,46%
Performance seit Auflegung in % -1,96%

Basiswert

Basiswert
Kurs 101,75 EUR
Diff. Vortag in % 0,05%
52 Wochen Tief 51,45 EUR
52 Wochen Hoch 133,10 EUR
Quelle Xetra, 11:01:57
Basiswert Continental AG
WKN / ISIN 543900 / DE0005439004
KGV -16,6
Produkttyp Aktie
Sektor Kraftfahrzeugindustrie

Produktbeschreibung

Bei einem Discount-Zertifikat erwerben Sie das Zertifikat zu einem Preis, der in der Regel unter dem Preis des Basiswerts liegt. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap (obere Preisgrenze) begrenzt. Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 23.06.2021 (Rückzahlungstermin) fällig. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  • Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Continental AG an der maßgeblichen Börse am 16.06.2021 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhalten Sie den Höchstbetrag von 85,00 EUR.
  • Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhalten Sie eine durch das Bezugsverhältnis bestimmte Anzahl von Aktien des Basiswerts. Wir liefern keine Bruchteile von Aktien. Für diese erhalten Sie die Zahlung eines Ausgleichsbetrags. Dieser entspricht dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bruchteil des Basiswerts. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien des Basiswerts ist ausgeschlossen. Sie erleiden einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien des Basiswerts am Rückzahlungstermin zzgl. des Ausgleichsbetrags unter dem Kaufpreis des Zertifikats liegt.
Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Positive Analystenhaltung seit 19.06.2020

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
9,0

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
72,0%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 24,19 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist CONTINENTAL ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 19.06.2020 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 19.06.2020 bei einem Kurs von 86,16 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance 14,1% vs. DJ Stoxx 600 Die relative "Outperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt 14,1%.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 29.09.2020 Der mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 29.09.2020 positiv. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 92,10.
Wachstum KGV 9,6 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 9,0 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 84,0% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 16 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 16 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,9% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 25,90% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Die Aktie ist seit dem 22.10.2019 als Titel mit hoher Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich 74 zu verstärken.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 3,5%.
Beta 1,53 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,53% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 72,0% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 72,0% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 32,60 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 32,60 EUR oder 0,32% Das geschätzte Value at Risk beträgt 32,60 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,32%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 24,0%
Volatilität der über 12 Monate 51,4%

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News

22.10.2020 | 10:59:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Continental mit Erholung - aber Milliardenbelastung im Quartal

HANNOVER (dpa-AFX) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental <DE0005439004> rutscht trotz einer spürbaren Erholung nach dem Corona-Einbruch im dritten Quartal in die roten Zahlen. Wertminderungen wegen des absehbar schwächeren Geschäfts in den kommenden Jahren sowie Umbaukosten für das Sparprogramm schlagen im dritten Quartal mit zusammengenommen gut 1,3 Milliarden Euro zu Buche, wie das Dax <DE0008469008>-Unternehmen überraschend am Mittwoch nach Börsenschluss mitteilte. Daher werde Conti trotz eines besser verlaufenen Tagesgeschäfts einen Verlust beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern sowie unter dem Strich ausweisen, hieß es.

Im eigentlichen Geschäft sah es dabei eigentlich wieder ganz ordentlich aus: Im dritten Quartal erzielte Conti laut vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 10,3 Milliarden Euro nach 11,1 Milliarden vor einem Jahr. Vor Wechselkurseinflüssen sowie Zu- und Verkäufen habe der Rückgang rund 2,7 Prozent betragen, rechnete das Unternehmen vor. Zum Vergleich: Wegen des wochenlangen Lockdowns im Frühjahr hatten die Hannoveraner im zweiten Quartal noch ein Umsatzminus von über 40 Prozent verkraften müssen.

Einschnitte bei den Kosten sorgten auch bei der Profitabilität für einen Aufschwung. Um Sonderkosten bereinigt betrug die Marge des operativen Ergebnisses 8,1 Prozent und lag damit 2,5 Prozentpunkte höher als ein Jahr zuvor. Analysten hatten nach Angaben von Continental im Schnitt lediglich mit einem Anstieg auf 6,1 Prozent gerechnet.

Die Aktie verlor am Donnerstagvormittag mit der europäischen Hersteller- und Zulieferbranche um dem schwächeren Dax rund 1,3 Prozent auf 100,40 Euro. Vor allem die starke Entwicklung der Profitabilität in der Antriebssparte sowie im Reifengeschäft habe für den Aufschwung gesorgt, schrieb Mainfirst-Analyst Pierre-Yves Quemener. Auch der Free Cashflow habe sich deutlich besser entwickelt als vom Markt geschätzt. Obwohl infolge der jüngsten Eckdaten aus der Branche die Erwartungen schon gestiegen seien, sollten Anleger das solide Ergebnis gutheißen.

Der Zufluss finanzieller Mittel (Free Cashflow) vor Zukäufen und Kosten für die Abspaltung des Antriebsgeschäfts lag im dritten Quartal bei 1,8 Milliarden Euro. Ein Jahr zuvor waren es nur 343 Millionen Euro gewesen. Der normalisierte Geschäftsverlauf habe die negativen Effekte, die noch im Vorquartal auf die Entwicklung des betriebsnotwendigen Kapitals gewirkt hätten, nun neutralisiert, hieß es von Conti.

Im zweiten Quartal waren nämlich noch 1,8 Milliarden Euro aus den Konzernkassen abgeflossen, weil Autobauer ihre Produktion über viele Wochen gestoppt und die Teileabrufe bei den Zulieferern wie Conti auf Eis gelegt hatten. Typischerweise entwickelt sich die finanzielle Lage von Konzernen dann negativ, wenn die Lager volllaufen und den Kunden nichts verkauft werden kann.

In den vergangenen Wochen hatte sich bereits abgezeichnet, dass die deutsche Automobilindustrie mit dem Kaltstart aus der Krise ganz gut zurechtgekommen ist. Daimler hatte bereits von einer schneller als erwartet ausgefallenen Erholung zwischen Juli und Ende September berichtet, die Stuttgarter hatten sogar mehr Gewinn vor Zinsen und Steuern eingefahren als ein Jahr zuvor. Auch bei BMW fiel die Erholung der finanziellen Situation unerwartet gut aus.

Conti-Chef Elmar Degenhart hatte schon vor der Krise ein hartes Sparprogramm angestoßen, das angesichts der Pandemie aber noch einmal spürbar verschärft. Die jährlichen Bruttokosten sollen ab 2023 um eine Milliarde Euro niedriger liegen. Dafür stehen in den nächsten Jahren weltweit bis zu 30 000 der gut 230 000 Stellen zur Disposition, allein in Deutschland rund 13 000. Mehrere Werke werden ganz geschlossen.

Das kostet den Konzern zunächst Geld, unter anderem weil Mitarbeiter früher in Ruhestand gehen oder Abfindungen bekommen. Diese Restrukturierungsaufwendungen und Abschreibungen, die im Rahmen des Sparprogramms auf Sachanlagen anfallen, belasten demnach im dritten Quartal mit 687 Millionen Euro. Auch im vierten Quartal erwartet das Management um Degenhart und Finanzchef Wolfgang Schäfer in diesem Bereich weitere Sonderkosten - wie hoch, das steht allerdings noch nicht fest.

Weil Conti in den kommenden fünf Jahren nicht mehr damit rechnet, dass die weltweite Autoproduktion sich wesentlich erhöhen wird, fallen darüber hinaus noch weitere Wertminderungen auf die Geschäfte mit der Vernetzung von Fahrzeugen an. 649 Millionen Euro schreibt Conti daher auf die Bilanzwerte im Wesentlichen von übernommenen Firmen ab.

Einen konkreteren Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr will Conti erst mit dem kompletten Zwischenbericht am 11. November geben. Bisher hat das Management lediglich deutliche Rückgange bei Absatz, Umsatz und bereinigtem operativen Ergebnis (bereinigtes Ebit) angekündigt.

Die Continental-Aktien sind in der jüngeren Vergangenheit kein Zuckerschlecken für die Anleger gewesen. Die Papiere haben zwar wieder etwas zum Vor-Corona-Niveau aufgeschlossen. So lag der Kurs vor dem Crash, der die Aktienmärkte im Februar erwischte, noch bei gut 110 Euro. Im Tief Mitte März waren es nur noch wenig mehr als 50 Euro. Seit Jahresbeginn stehen Conti-Aktionäre mit rund 13 Prozent Kursverlust da - die Dividende von 3 Euro nicht eingerechnet. Wer länger dabei ist, hat noch deutlich mehr Kursverluste einzustecken: Im Januar 2018 markierte die Aktie ihr Rekordhoch bei 257,40 Euro.

Großaktionär des Hannoveraner Konzerns ist seit einem missglückten Übernahmeversuch in der Finanzkrise mit 46 Prozent die Industriellenfamilie Schaeffler, die auch beim Autozulieferer gleichen Namens das Sagen hat./men/nas/stk

22.10.2020 | 09:56:34 (dpa-AFX)
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21.10.2020 | 19:25:05 (dpa-AFX)
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21.10.2020 | 18:19:08 (dpa-AFX)
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