Optionsschein Classic Long 145 2021/12: Basiswert Deutsche Boerse

DF9HFD / DE000DF9HFD8 //
Quelle: DZ BANK: Geld 20.04. 13:13:44, Brief 20.04. 13:13:44
DF9HFD DE000DF9HFD8 // Quelle: DZ BANK: Geld 20.04. 13:13:44, Brief 20.04. 13:13:44
0,99 EUR
Geld in EUR
1,00 EUR
Brief in EUR
-2,94%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 147,20 EUR
Quelle : Xetra , 13:05:12
  • Basispreis 145,00 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % -1,49%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
  • Omega in % 8,48
  • Delta 0,576024
  • Letzter Bewertungstag 17.12.2021
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Optionsschein Classic Long 145 2021/12: Basiswert Deutsche Boerse

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 20.04. 13:13:44
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2021 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DF9HFD / DE000DF9HFD8
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Optionsschein Classic
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Ausübung Amerikanisch
Emissionsdatum 23.12.2019
Erster Handelstag 23.12.2019
Letzter Handelstag 16.12.2021
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 17.12.2021
Zahltag 24.12.2021
Fälligkeitsdatum 24.12.2021
Basispreis 145,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 20.04.2021, 13:13:44 Uhr mit Geld 0,99 EUR / Brief 1,00 EUR
Spread Absolut 0,01 EUR
Spread Homogenisiert 0,10 EUR
Spread in % des Briefkurses 1,00%
Aufgeld in % p.a. 8,13% p.a.
Aufgeld in % 5,30%
Break-Even 155,00 EUR
Innerer Wert 0,22 EUR
Delta 0,576024
Implizite Volatilität 17,98%
Theta -0,001969 EUR
Zeitwert 0,77 EUR
Omega in % 8,48
Totalverlust- Wahrscheinlichkeit MISSING
Gamma 0,01821
Vega 0,046849 EUR
Hebel 14,72x
Performance seit Auflegung in % -12,39%

Basiswert

Basiswert
Kurs 147,20 EUR
Diff. Vortag in % -0,30%
52 Wochen Tief 124,85 EUR
52 Wochen Hoch 170,15 EUR
Quelle Xetra, 13:05:12
Basiswert Deutsche Boerse AG
WKN / ISIN 581005 / DE0005810055
KGV 24,99
Produkttyp Aktie
Sektor Finanzsektor

Produktbeschreibung

Art
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung, die unter deutschem Recht begeben wurde.
Ziele
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Das Produkt hat eine feste Laufzeit und wird am Rückzahlungstermin fällig. Sie partizipieren überproportional (gehebelt) an allen Kursentwicklungen des Basiswerts. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Kursbewegungen des Basiswerts. Sie können das Produkt an jedem üblichen Handelstag während der Ausübungsfrist ausüben (bezeichnet als amerikanische Option). Wird das Produkt nicht innerhalb der Ausübungsfrist ausgeübt, ist der Ausübungstag der letzte Ausübungstag. Für die Rückzahlung des Produkts gibt es die folgenden Möglichkeiten:
  • Im Falle einer wirksamen Ausübung des Produkts erhalten Sie am Rückzahlungstermin einen Rückzahlungsbetrag, wenn der Referenzpreis über dem Basispreis liegt. Der Rückzahlungsbetrag entspricht der Differenz zwischen Referenzpreis und Basispreis, multipliziert mit dem Bezugsverhältnis.
  • Wird von der DZ BANK kein positiver Rückzahlungsbetrag nach vorstehender Vorgehensweise berechnet, gilt Folgendes: Der Rückzahlungsbetrag je Produkt beträgt 0,001 EUR und wird am Rückzahlungstermin gezahlt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Optionsscheine berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Optionsscheine halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.
Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Positive Analystenhaltung seit 18.12.2020

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
17,6

Erwartetes KGV für 2023

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
52,5%

Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 33,69 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist DEUTSCHE BOERSE ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 18.12.2020 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 18.12.2020 bei einem Kurs von 140 eingesetzt.
Preis Leicht überbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint der Kurs zur Zeit leicht überhöht.
Relative Performance 0,8% vs. DJ Stoxx 600 Die relative Performance der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt 0,8%.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 12.03.2021 Der mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 12.03.2021 positiv. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 137,78.
Wachstum KGV 0,8 6,07% Aufschlag relativ zur Wachstumserwartung Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" unter 0,9, so beinhaltet der Kurs bereits einen Aufschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential. Hier: 6,07% Aufschlag.
KGV 17,6 Erwartetes KGV für 2023 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2023.
Langfristiges Wachstum 12,5% Wachstum heute bis 2023 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2023.
Anzahl der Analysten 19 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 19 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,4% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 41,65% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 25.09.2020 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,4%.
Beta 0,71 Geringe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,71% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 52,5% Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 52,5% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 24,35 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 24,35 EUR oder 0,16% Das geschätzte Value at Risk beträgt 24,35 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,16%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 10,5%
Volatilität der über 12 Monate 23,7%

Tools

OPTIONSSCHEINRECHNER
Für Finanzexperten mit Erfahrung in Hebelprodukten
Für Finanzexperten mit Erfahrung in Hebelprodukten
  • Produkt Optionsschein Classic Long 145 2021/12: Basiswert Deutsche Boerse
  • WKN DF9HFD
Simulation
Kennzahlen und Sensitivitäten

Die Simulation beruht allein auf Ihren Einstellungen und stellt keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Wertentwicklung des Basiswertes oder des Zertifikates dar.

News

16.04.2021 | 08:35:19 (dpa-AFX)
DEUTSCHE BÖRSE IM FOKUS: Kontinuierliches Wachstum soll sich fortsetzen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem Rekordjahr 2020 erwartet die Deutsche Börse <DE0005810055> zunächst einen schwächeren Start ins neue Geschäftsjahr. Ungeachtet dessen blickt der Marktplatzbetreiber aber zuversichtlich auf 2021 und die Folgejahre und rechnet mit weiterem Wachstum. Konzernchef Theodor Weimer hat das Frankfurter Dax-Unternehmen nach einer turbulenten Phase unter dem früheren Chef Carsten Kengeter längst wieder in ruhiges Fahrwasser geführt und zu einem der erfolgreichsten deutschen Standardwerte gemacht. Was bei der Deutschen Börse los ist, wie Experten die weiteren Perspektiven einschätzen und wie sich die Aktie entwickelt hat.

DAS IST LOS IM UNTERNEHMEN:

Weimer hatte bei der Vorlage der Jahresbilanz im Februar bereits die Erwartungen für das erste Quartal 2021 gedämpft. Der frühere HVB-Chef verwies darauf, dass sich zum Jahresstart das historisch gute Ergebnis aus dem ersten Jahresviertel 2020 nicht wiederholen werde. Damals hatte die Deutsche Börse besonders stark vom regen Handel an den Finanzmärkten im Zuge der Corona-Turbulenzen profitiert; Nettoerlöse, operatives Ergebnis und Überschuss waren deutlich geklettert.

Der Konzernchef sieht die Deutsche Börse für die Zukunft gut aufgestellt. Er will das Unternehmen mit gezielten Zukäufen vor allem außerhalb des Aktiengeschäfts oder dem dazugehörigen Derivate-Bereich noch unabhängiger von Schwankungen an diesen Märkten machen, setzt aber auch auf Wachstum aus eigener Kraft. Weimer führt den Konzern seit Anfang 2018 und hat ihn in dieser Zeit noch breiter aufgestellt.

Das erwies sich vor allem 2020 als richtig, als die Deutsche Börse neben dem regen Handel an den Märkten auch von Übernahmen der vergangenen Jahre profitiert hatte. Dass in Krisenzeiten an den Finanzmärkten üblicherweise rege gehandelt wird und das Bedürfnis nach Absicherung gegen Risiken steigt, spielte der Deutschen Börse in die Karten. Zu schaffen macht ihr allerdings das anhaltende Zinstief, das auf die Erträge im Geschäft mit dem Verwahren von Wertpapieren drückt.

Unabhängig davon gab die Deutsche Börse im vergangenen Herbst auf einem Investorentag das Ziel aus, Erlöse und Gewinn in den drei Jahren bis einschließlich 2023 jeweils prozentual zweistellig zu steigern. So sollen die Erlöse bis dahin auf rund 4,3 Milliarden Euro zulegen. Dieses Plus soll rund zur Hälfte aus Übernahmen kommen, hieß es bei der Vorstellung der neuen Strategie mit dem Namen "Compass 2023".

Im vergangenen Herbst konnte Weimer dann endlich auch den schon länger erwarteten Milliardendeal verkünden: Der Marktplatzbetreiber sicherte sich rund 80 Prozent am Stimmrechtsberater ISS, der institutionellen Investoren Daten und Dienstleistungen im Bereich Unternehmensführung liefert.

Die Suche nach geeigneten Zielen am Markt ist allerdings nicht einfach, da die Konkurrenz unter den Bietern groß ist und die Preise hoch sind. Weitere Zukäufe wären finanziell jedenfalls machbar, denn Geld hierfür hat die Deutsche Börse: Derzeit habe der Konzern rund 1,5 Milliarden Euro für mögliche Übernahmen in der Kasse, sagte Finanzvorstand Gregor Pottmeyer im Februar.

Weimer hatte sich vor dem ISS-Zukauf schon länger nach Übernahmekandidaten umgesehen, bei größeren Deals allerdings immer den Kürzeren gezogen und sich eher kleinere Fische geangelt. So war die Deutsche Börse etwa 2020 im Bieterrennen um die Borsa Italiana nicht zum Zug gekommen. Stattdessen verkaufte der Rivale London Stock Exchange <GB00B0SWJX34> (LSE) seine italienische Tochter letztlich an die Mehrländerbörse Euronext.

Der Verkauf der Italiener resultierte aus einer Auflage der EU-Kommission an die LSE, nachdem der Londoner Börsenbetreiber bereits im August 2019 die Übernahme des Finanzdatenanbieters Refinitiv für 27 Milliarden Dollar angekündigt hatte. Auch bei Refinitiv hatte Manager Weimer am Ende das Nachsehen. Denn auch die Deutsche Börse war damals an Teilen des Refinitiv-Devisenhandels interessiert, doch dann schnappte sich die LSE Refinitiv im Ganzen.

Unter Weimers Vorgänger Kengeter war eine angedachte Fusion mit der Londoner Börse vor einigen Jahren geplatzt, zudem hatte es Insidervorwürfe gegen ihn gegeben. Weimer dagegen führt die Deutsche Börse geräuschlos und mit Bedacht, am Finanzmarkt wird der Kurs des Managers bisher honoriert.

DAS SAGEN DIE ANALYSTEN:

Seit Vorlage der Jahreszahlen im Februar haben sich 12 der im dpa-AFX-Analyser erfassten Experten näher mit der Deutschen Börse befasst. Ihre Bewertungen sind eher positiv und zuversichtlich gestimmt. Die eine Hälfte der Analysten rät zum Kauf der Titel, die andere Hälfte empfiehlt, die Papiere zu halten und die weiteren Entwicklungen beim Marktplatzbetreiber genau im Blick zu behalten. Denn es gibt auch durchaus einige kritische Stimmen.

Mit 171 Euro als Kursziel hat die Deutsche Bank zwar den höchsten Wert auf dem Zettel. Ihr Analyst Benjamin Goy gibt allerdings zu bedenken, dass stark schwankende Handelsvolumina an den Finanzmärkten Gegenwind für die Börsenbetreiber seien. Alles in allem blieben die Marktverhältnisse aber dennoch vorteilhaft. Auch aus Sicht von Jan Lennertz vom Analysehaus Independent Research ist die erhöhte Volatilität an den Finanzmärkten ambivalent für das Unternehmen. Einige Segmente profitierten von starken Marktschwankungen, andere wiederum litten darunter.

Das Analysehaus Jefferies sieht den Börsenbetreiber gut positioniert, um an den langfristigen Wachstumstrends zu partizipieren. Im Vergleich zu Wettbewerbern sei die Bewertung bei gleichem Wachstum unterdurchschnittlich, urteilt Jefferies-Analyst Martin Price. Dagegen vertritt Peter Richardson von der Privatbank Berenberg den Standpunkt, dass der Börsenbetreiber zwar langfristig Wachstum verzeichnen könne. Aber kurzfristig lasse der Geschäftsmix im Vergleich mit der Konkurrenz stärkeren Gegenwind erwarten.

Derweil sprach Credit-Suisse-Analystin Haley Tam nach den Jahreszahlen des Börsenbetreibers eine Kaufempfehlung für die Aktie aus, gleichzeitig hob sie ihre Gewinnschätzungen für die Jahre 2021 und 2022 an. Das neue Rating und ihr Kursziel spiegelten das Aufwärtspotenzial der Aktie sowie die Aussicht auf ein prozentual zweistelliges Ergebniswachstum wider, verdeutlichte sie. Das Vertrauen in die Ziele der mittelfristigen Wachstumsstrategie "Compass 23" nehme zu.

Analyst Michael Werner von der Schweizer Großbank UBS gab unterdessen kürzlich eine Einschätzung zu den anstehenden Quartalszahlen ab: Im Aktienkassahandel und bei börsengehandelten Fonds dürfe das erste Jahresviertel stark geendet haben, erwartet er. Im Handel mit Terminkontrakten rechnet der Experte dagegen mit gemischt ausgefallenen Zahlen.

DAS MACHT DIE AKTIE:

Noch im vergangenen Sommer hatten die Turbulenzen an den Finanzmärkten die Deutsche Börse am Aktienmarkt zu einem großen Pandemie-Gewinner gemacht. Danach ging es wieder deutlich in den Keller, die Luft war raus. So brachte der Höhenflug nach dem Corona-Crash-Tief bei knapp 93 Euro die Aktien im vergangenen Juli bis auf ein Rekordhoch von 170,15 Euro - danach endete die Rally jedoch.

Stattdessen ging es bis Anfang November wieder kontinuierlich auf weniger als 125 Euro bergab. Neben der in dieser Zeit nachlassenden Wachstumsdynamik im Geschäft der Deutschen Börse hatten sich am Markt auch Zweifel an der hohen Bewertung der Anteilsscheine gemehrt. Weder die Ankündigung der milliardenschweren ISS-Übernahme noch die vorgestellten Strategiepläne konnten daran zunächst etwas ändern.

Der über mehrere Monate anhaltende Negativtrend hat sich in der Zwischenzeit zwar wieder ins Positivere verkehrt - wenn auch das Niveau des vergangenen Sommers noch längst nicht wieder erreicht ist und die Erholung eher schleppend verläuft. Derzeit kostet eine Deutsche-Börse-Aktie rund 149 Euro und damit immer noch rund zehn Euro weniger als vor dem Corona-Crash Mitte Februar 2020. Damals hatte die Pandemie die Finanzmärkte mit Wucht erfasst und auch die Deutsche Börse zwischenzeitlich tief in den Strudel gerissen.

Besser sieht es jedoch beim längerfristigen Blick aus. Seit dem Amtsantritt Weimers Anfang 2018 beträgt das Kursplus mehr als 50 Prozent. Damit belegt die Deutsche-Börse-Aktie in diesem Zeitraum Platz sieben und gehört zu den erfolgreichsten deutschen Standardwerten. In den zurückliegenden fünf Jahren haben die Titel ihren Wert sogar mehr als verdoppelt. Zum Vergleich: Der Dax hat seit Beginn 2018 nur rund 18 Prozent hinzugewonnen und kommt binnen fünf Jahren auf ein Plus von gut 50 Prozent.

Momentan kommt der Marktplatzbetreiber auf eine Marktkapitalisierung von rund 28 Milliarden Euro. Die Deutsche Börse ist somit in etwa so viel wert wie die ebenfalls am Finanzplatz Frankfurt angesiedelten Geldhäuser Deutsche Bank <DE0005140008> (21,1 Mrd) und Commerzbank <DE000CBK1001> (6,1 Mrd) zusammen. Zwischenzeitlich hatte die Deutsche Börse in Sachen Börsenwert sogar noch einiges mehr auf die Waage gebracht als beide Banken gemeinsam.

Im internationalen Vergleich sieht es für die Deutsche Börse jedoch nicht so gut aus. So besteht im Vergleich zum Rivalen London Stock Exchange (LSE) (umgerechneter Börsenwert 50 Mrd Euro) noch eine große Lücke. Die US-Börsenbetreiber wie CME <US12572Q1058> (61 Mrd Euro) oder Intercontinental Exchange <US45865V1008> (56 Milliarden Euro) spielten ohnehin schon vorher in einer anderen Liga./eas/tav/zb

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