Aktienanleihe Classic 11% 2021/12: Basiswert adidas

DF99SP / DE000DF99SP0 //
Quelle: DZ BANK: Geld 08.03. 11:13:23, Brief 08.03. 11:15:25
DF99SP DE000DF99SP0 // Quelle: DZ BANK: Geld 08.03. 11:13:23, Brief 08.03. 11:15:25
97,07 %
Geld in %
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 275,10 EUR
Quelle : Xetra , 11:01:35
  • Basispreis 285,714 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % -3,86%
  • Zinssatz in % p.a. 11,00% p.a.
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 3,50
  • Max Rendite in % p.a. 15,28% p.a.
  • Seitwärtsrendite in % 7,72%
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Chart

Aktienanleihe Classic 11% 2021/12: Basiswert adidas

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 08.03. 11:13:23
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2021 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DF99SP / DE000DF99SP0
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Aktienanleihe
Produkttyp Aktienanleihe Classic
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Abwicklungsart Barausgleich oder Physische Lieferung
Emissionsdatum 30.09.2020
Erster Handelstag 30.09.2020
Letzter Handelstag 14.12.2021
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 15.12.2021
Zahltag 22.12.2021
Fälligkeitsdatum 22.12.2021
Bezugsverhältnis 3,50
Basispreis 285,714 EUR
Nennbetrag 1.000,00 EUR
Bereits aufgelaufene Stückzinsen 47,288692 EUR
Zinssatz in % p.a. 11,00% p.a.

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 08.03.2021, 11:13:23 Uhr mit Geld 97,07 % / Brief 97,13 %
Spread Absolut 0,06 %
Spread Homogenisiert 0,017143 %
Spread in % des Briefkurses 0,06%
Abstand zum Basispreis in % -3,86%
Max Rendite 11,36%
Max Rendite in % p.a. 14,56% p.a.
Seitwärtsrendite in % 7,72%
Seitwärtsrendite p.a. 9,84% p.a.
Performance seit Auflegung in % -2,93%

Basiswert

Basiswert
Kurs 275,10 EUR
Diff. Vortag in % 1,33%
52 Wochen Tief 162,20 EUR
52 Wochen Hoch 306,70 EUR
Quelle Xetra, 11:01:35
Basiswert adidas AG
WKN / ISIN A1EWWW / DE000A1EWWW0
KGV 27,51
Produkttyp Aktie
Sektor Konsumgüter

Produktbeschreibung

Die Aktienanleihe hat eine feste Laufzeit und wird am 22.12.2021 (Rückzahlungstermin) fällig. Sie erhalten am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 22.12.2021, eine Zinszahlung von 11,00% p.a. Die Zinszahlung erfolgt unabhängig von der Wertentwicklung des Basiswerts. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  • Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Adidas AG an der maßgeblichen Börse am 15.12.2021 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis, erhalten Sie den Nennbetrag von 1.000,00 EUR.
  • Liegt der Referenzpreis unter dem Basispreis, erhalten Sie eine durch das Bezugsverhältnis bestimmte Anzahl von Aktien des Basiswerts. Wir liefern keine Bruchteile von Aktien. Für diese erhalten Sie eine Zahlung eines Ausgleichsbetrags. Dieser entspricht dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bruchteil des Basiswerts. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien des Basiswerts ist ausgeschlossen. Sie erleiden einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien des Basiswerts am Rückzahlungstermin zzgl. des Ausgleichsbetrags und der Zinszahlung unter dem Erwerbspreis der Aktienanleihe liegt.
Bei einem Erwerb des Produkts während der Laufzeit müssen Sie aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichten. Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Analysten neutral, zuvor positiv (seit 05.02.2021)

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
26,4

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
77,9%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 65,40 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist ADIDAS ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Analysten neutral, zuvor positiv (seit 05.02.2021) Die Gewinnprognosen pro Aktie haben sich in den letzten 7 Wochen nicht wesentlich verändert (Veränderungen zwischen +1% bis -1% werden als neutral betrachtet). Das letzte signifikante Analystensignal war positiv und hat am 05.02.2021 bei einem Kurs von 278 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance -1,2% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -1,2%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 05.03.2021 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 05.03.2021 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 292,28.
Wachstum KGV 3,3 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 26,4 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 84,9% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 34 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 34 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 1,3% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 34,72% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 04.09.2020 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,4%.
Beta 1,42 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,42% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 77,9% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 77,9% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 50,74 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 50,74 EUR oder 0,19% Das geschätzte Value at Risk beträgt 50,74 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,19%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 27,5%
Volatilität der über 12 Monate 44,6%

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Eingabe individueller Gebühren, Provisionen und anderer Entgelte

Beim Erwerb von Aktien, Zertifikaten und anderen Wertpapieren fallen in der Regel Transaktionskosten an. Neben den Transaktionskosten, die beim Kauf zu entrichten sind, kommen oftmals noch Depotgebühren hinzu. Mit dem Brutto-/Nettowertentwicklungsrechner können Sie Ihre individuell bereinigte Wertentwicklung seit Valuta, die sich unter Berücksichtigung sämtlicher Kosten (Provisionen, Gebühren und andere Entgelte) ergibt, errechnen. Bitte berücksichtigen Sie, dass sich die Angaben auf die Vergangenheit beziehen und historische Wertentwicklungen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Ergebnisse darstellen.

News

08.03.2021 | 08:35:00 (dpa-AFX)
ADIDAS IM FOKUS: Mit neuer Strategie zurück ins Spiel

HERZOGENAURACH (dpa-AFX) - Die Corona-Krise hat auch vor dem Sportartikelhersteller Adidas <DE000A1EWWW0> nicht halt gemacht. Im vergangenen Jahr dürfte es herbe Einbußen gegeben haben. Die Unsicherheit über den Fortgang der Pandemie könnte es dem Management um Konzernchef Kasper Rorsted zudem schwer machen, die weitere Entwicklung zu prognostizieren. Langfristig sieht Rorsted die Wachstumstrends jedoch intakt und will am Mittwoch (10. März) seine neue Fünf-Jahres-Strategie vorstellen. Was bei Adidas los ist, was Analysten sagen und was die Aktie macht.

DAS IST LOS BEI ADIDAS:

Es ist die erste Mittelfriststrategie, die komplett Rorsteds Handschrift tragen wird, wenn Adidas seine neuen Ziele für die kommenden fünf Jahre vorlegt. Der Däne, der im Herbst 2016 die Nachfolge des langjährigen Konzernchefs Herbert Hainer angetreten hatte, übernahm zunächst die kurz zuvor vorgestellten Pläne seines Vorgängers. Doch schon wenige Monate später verpasste er Adidas ehrgeizigere Ziele - etwa ein jährliches, währungsbereinigtes Umsatzwachstum von im Schnitt 10 bis 12 Prozent und ein Gewinnwachstum von durchschnittlich 20 bis 22 Prozent pro Jahr bis 2020. Dazu sollte die Digitalisierung forciert werden.

Mitten in der Corona-Krise will Rorsted nun den Investoren nicht nur die Ergebnisse, sondern auch seine neue Planung vorstellen. Dabei herrscht in einem Punkt bereits Klarheit. Die US-Problemtochter Reebok wird nicht mehr Teil der Strategie sein. Rorsted will alle Kraft und Ressourcen auf die Marke Adidas lenken und die 2006 für teures Geld übernommene Marke Reebok verkaufen. Dabei hatte sich Rorsted eigentlich als Sanierer hervortun und die US-Tochter selbst wieder auf Vordermann bringen wollen.

Reebok hatte Adidas in den vergangenen Jahren mehrfach die Bilanz verhagelt und die hohen Erwartungen nie erfüllen können. Rorsteds Vorgänger hatte die Marke für mehr als drei Milliarden Euro gekauft, um die Lücke zu Branchenprimus Nike <US6541061031> zu verkleinern. Mehrere Sanierungsversuche schlugen jedoch fehl. Nun will Rorsted seine ganze Kraft auf die Kernmarke mit den drei Streifen lenken und diese weiter stärken.

Dem früheren Henkel-Chef <DE0006048432> war bereits vor der Corona-Pandemie nicht alles geglückt. So war Adidas zuletzt sogar hinter dem Wachstum des Lokalrivalen Puma <DE0006969603> zurückgeblieben. Bereits im vergangenen Jahr hatte Adidas das Wachstum wieder ankurbeln wollen - die Pandemie machte den Herzogenaurachern jedoch einen Strich durch die Rechnung. Langfristig sieht Rorsted jedoch große Chancen. "Die langfristigen Wachstumschancen in unserer Branche sind sehr attraktiv, insbesondere für ikonische Sportmarken", sagte er bei der Ankündigung des Reebok-Verkaufs Mitte Februar.

Kurzfristig dürfte jedoch weiter Corona im Vordergrund stehen. Die Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen für die Wirtschaft und den Sport dürften Adidas zumindest in der ersten Jahreshälfte 2021 noch begleiten. Konkurrent Puma hatte sich Ende Februar bei der Vorlage seiner Zahlen bereits vorsichtig gezeigt und erwartet lediglich ein moderates währungsbereinigtes Wachstum.

Das vergangene Jahr dürfte dagegen ohnehin schon abgehakt sein. Nach einem Einbruch im Frühjahr, in dem ein Großteil aller Geschäfte, in denen Adidas seine Produkte verkauft, geschlossen waren, erholte sich das Unternehmen im dritten Quartal kräftig. Dies sollte sich nach dem Willen Rorsteds eigentlich im Schlussquartal fortsetzen. Doch die Corona-Infektionszahlen verschärften sich zum Jahresende wieder, weswegen Rorsted eine währungsbereinigten Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich im Vergleich zum Vorjahr in Aussicht stellte.

Eine gute Nachricht gibt es trotzdem: So kündigte Adidas an, die Dividendenzahlungen wieder aufzunehmen und will für das vergangene Jahr drei Euro je Aktie an die Aktionäre ausschütten.

DAS SAGEN ANALYSTEN:

Experten blicken mit Spannung auf den Mittwoch. Nach Meinung von Antoine Riou von der französischen Großbank Societe Generale sollte Adidas den Fokus auf das Umsatzwachstum legen und so sein Markenbild stärken. Dies sei wichtiger als eine optimierte Profitabilität, so der Experte. Berenberg-Analyst Graham Renwick sieht dabei den neuen Plan als wichtigen Katalysator für zukünftiges Wachstum. Wichtig sei, die Marke und die Produkte aufzufrischen. Wegen der anhaltenden Beschränkungen zu Jahresbeginn rechnet er mit einem konservativen Ausblick für 2021.

Warburg-Research-Experte Jörg Frey geht davon aus, dass Adidas einen starken Fokus auf den E-Commerce legen wird, der das ursprüngliche Ziel von vier Milliarden Euro bis 2020 übertroffen haben dürfte. Er erwartet für 2020 Erlöse von 4,2 Milliarden, was 21 Prozent des Umsatzes bedeuten würde. Angesichts der höheren Margen in diesem Kanal dürfte der E-Commerce eine wichtige Säule für weiteres Margenpotenzial sein.

Ebenfalls im Mittelpunkt erwartet der Experte das Thema Nachhaltigkeit. Frey ist jedoch insgesamt zurückhaltend. So bezweifele er, dass Adidas den Markt davon überzeugen könne, beim organischen Umsatzwachstum die Lücke zu seinen Hauptkonkurrenten schließen zu können.

Beim Thema Reebok sind sich die Analysten einig - sie sehen ihn positiv. Die Marke habe nie nachhaltig überzeugen können, so Lars Lusebrink von Independent Research. Ein Verkauf sei daher sinnvoll und überfällig. Den Verkaufspreis sieht er bei rund einer Milliarde Euro, was einen kleinen Buchgewinn darstellen würde. Nach Abschreibungen stand Reebok zuletzt Ende Juni mit gut 800 Millionen Euro in den Büchern.

UBS-Analystin Zuzanna Pusz sagt, es sei ein ermutigendes Zeichen, dass sich das Management nun von einem mit Schwierigkeiten kämpfenden Geschäftsbereich trenne und sich wieder auf das Potenzial des Kerngeschäfts konzentriere. Für Anleger seien dabei der potenzielle Verkaufspreis und die Verwendung der Verkaufserlöse entscheidend.

Im vergangenen Jahr hinkten Kurs- und Geschäftsentwicklung von Adidas der von Puma hinterher, wie Pusz betont. Für die Analystin ist das aber kein Manko. Sie richtet den Blick nach vorn und rechnet mit besseren Zeiten. Nachdem Adidas die überschüssigen Lagerbestände reduziert habe, könnte der Konzern frei von Altlasten nun wieder durchstarten. Die Expertin setzt große Hoffnungen auf neue Produkte und Innovationen. Damit könnte der Konzern den Weg zu verstärktem Wachstum und höheren Margen aufzeigen.

DAS MACHT DIE AKTIE

Aus Börsensicht war das erste Quartal 2020 für Adidas historisch. In den ersten beiden Wochen des Jahres kletterte der Kurs noch auf ein Rekordhoch von 317,45 Euro. Anschließend gab er etwas nach und pendelte dann wochenlang um die Marke von 290 Euro. Ende Februar wurde die Aktie im Sog des sich ausbreitenden Coronavirus in die Tiefe gerissen. In nur drei Wochen brach der Kurs um mehr als 40 Prozent ein.

Vom Rekordhoch am 16. Januar bis zum Crash-Tief auf den Tag genau zwei Monate später war ein Börsenwert von mehr als 30 Milliarden Euro vernichtet worden. Seitdem haben Investoren aber wieder Vertrauen gefasst.

Anfang Juni übersprang Adidas wieder die Marke von 260 Euro und arbeitete sich Anfang November auf mehr als 290 Euro hoch. Mit den wieder steigenden Neuinfektionen begann eine Berg- und Talfahrt: Nach einem Absturz im Dezember auf unter 270 Euro wurden Anfang Januar wieder Kurse von fast 300 Euro erreicht - um dann bis Ende Monats wieder auf etwa 262 Euro zu fallen.

Aktuell notiert die Aktie bei 271,50 Euro. Seit Jahresbeginn kommt das Papier auf ein Minus von knapp neun Prozent, während der Dax leicht zulegen konnte. Seit Mitte Februar vergangenen Jahres, also bevor die Corona-Pandemie die Finanzmärkte voll erfasst hatte, sank der Kurs knapp sechs Prozent. Damit schnitt das Adidas-Papier ebenfalls schwächer ab als der Gesamtmarkt.

Ganz anders sieht es mittel- und langfristig aus. So beträgt das Plus in den vergangenen fünf Jahren fast 180 Prozent - auf zehn Jahre gesehen sind es sogar 480 Prozent. Damit liegt das Papier in beiden Zeiträumen im Dax-Spitzenfeld. Abgehängt wurden die Herzogenauracher aber in den vergangenen zehn Jahren vom großen Rivalen aus den USA. Der Kurs der Nike-Aktie <US6541061031> stieg seit Anfang März 2011 um 500 Prozent.

Auf 20 Jahre gesehen liegt Nike ebenfalls vorne - auch wenn das Adidas-Papier um etwas mehr als 1500 Prozent zulegen konnte. Bei Nike waren es aber fast 2600 Prozent. Mit einer Marktkapitalisierung von umgerechnet rund 175 Milliarden Euro ist Nike zudem mehr als drei Mal so viel wert wie Adidas (54 Mrd). Puma kommt derzeit auf knapp 13 Milliarden Euro./nas/knd/he

04.03.2021 | 08:42:22 (dpa-AFX)
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ROUNDUP: Ausländische Fans unerwünscht? Olympia-Macher ringen um Zuschauer
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