Bonus Cap 30 2020/09: Basiswert Vonovia

DF1D7R / DE000DF1D7R2 //
Quelle: DZ BANK: Geld 04.08. 08:05:01, Brief 04.08. 08:05:01
DF1D7R DE000DF1D7R2 // Quelle: DZ BANK: Geld 04.08. 08:05:01, Brief 04.08. 08:05:01
45,99 EUR
Geld in EUR
46,00 EUR
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 56,42 EUR
Quelle : Xetra , 03.08.
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 46,00 EUR
  • Bonuszahlung 46,00 EUR
  • Barriere 30,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 46,83%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 0,00% p.a.
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Bonus Cap 30 2020/09: Basiswert Vonovia

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 04.08. 08:05:01
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2020 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DF1D7R / DE000DF1D7R2
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Bonus-Zertifikat
Produkttyp Bonus Cap
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 06.03.2019
Erster Handelstag 06.03.2019
Letzter Handelstag 17.09.2020
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 18.09.2020
Zahltag 25.09.2020
Fälligkeitsdatum 25.09.2020
Bonus-Schwelle / Bonuslevel 46,00 EUR
Bonuszahlung 46,00 EUR
Start Barrierebeobachtung / 1. Beobachtungstag 06.03.2019
Innerhalb Barrierebeobachtung Ja
Barriere 30,00 EUR
Barriere gebrochen Nein
Cap 46,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 04.08.2020, 08:05:01 Uhr mit Geld 45,99 EUR / Brief 46,00 EUR
Spread Absolut 0,01 EUR
Spread Homogenisiert 0,01 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,02%
Bonusbetrag 46,00 EUR
Bonusrenditechance in % 0,00%
Bonusrenditechance in % p.a. 0,00% p.a.
Max Rendite 0,00%
Max Rendite in % p.a. 0,00% p.a.
Abstand zur Barriere Absolut 26,42 EUR
Abstand zur Barriere in % 46,83%
Aufgeld Absolut -10,42 EUR
Aufgeld in % p.a. -80,91% p.a.
Aufgeld in % -18,47%
Performance seit Auflegung in % 8,31%

Basiswert

Basiswert
Kurs 56,42 EUR
Diff. Vortag in % --
52 Wochen Tief 36,710 EUR
52 Wochen Hoch 56,42 EUR
Quelle Xetra, 03.08.
Basiswert Vonovia SE
WKN / ISIN A1ML7J / DE000A1ML7J1
KGV 26,24
Produkttyp Aktie
Sektor Diverse

Produktbeschreibung

Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 25.09.2020 (Rückzahlungstermin) fällig. Die Höhe der Rückzahlung hängt davon ab, ob der Basiswert während der Beobachtungstage immer über der festgelegten Barriere notiert. Die Rückzahlung ist auf einen Höchstbetrag begrenzt. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  • Jeder Kurs des Basiswerts liegt während der Beobachtungstage (06.03.2019 bis 18.09.2020) (Beobachtungspreis) immer über der Barriere von 30,00 EUR. Sie erhalten den Bonusbetrag von 46,00 EUR.
  • Mindestens ein Beobachtungspreis liegt auf oder unter der Barriere. Sie erhalten einen Rückzahlungsbetrag in EUR, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht. Der Rückzahlungsbetrag ist jedoch auf den Höchstbetrag von 46,00 EUR begrenzt.
Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Positive Analystenhaltung seit 24.07.2020

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
20,6

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Niedrig

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
62,0%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 35,72 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist VONOVIA ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 24.07.2020 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 24.07.2020 bei einem Kurs von 54,42 eingesetzt.
Preis Leicht überbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint der Kurs zur Zeit leicht überhöht.
Relative Performance 1,8% vs. DJ Stoxx 600 Die relative "Outperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt 1,8%.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 05.05.2020 Der mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 05.05.2020 positiv. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 52,65.
Wachstum KGV 0,8 12,89% Aufschlag relativ zur Wachstumserwartung Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" unter 0,9, so beinhaltet der Kurs bereits einen Aufschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential. Hier: 12,89% Aufschlag.
KGV 20,6 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 13,2% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 13 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 13 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 3,2% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 66,69% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Niedrig Niedrig, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -137 abzuschwächen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,5%.
Beta 0,61 Geringe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,61% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 62,0% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 62,0% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 4,96 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 4,96 EUR oder 0,09% Das geschätzte Value at Risk beträgt 4,96 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,09%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 14,3%
Volatilität der über 12 Monate 24,5%

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News

03.08.2020 | 16:03:21 (dpa-AFX)
VONOVIA IM FOKUS: Immobilienkonzern setzt weiter auf Zukäufe

BOCHUM (dpa-AFX) - Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia <DE000A1ML7J1> treibt seine Expansion im Ausland voran. Nach Milliarden-Zukäufen in Schweden und Österreich sowie einem kleineren Anteilskauf in Frankreich folgte vor kurzem der Einstieg in den niederländischen Wohnimmobilienmarkt. Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie bekam Vonovia zwar bislang kaum zu spüren. Allerdings weht dem Unternehmen wegen steigender Mieten auf dem deutschen Heimatmarkt schon seit längerem ein kräftiger Wind entgegen: Die Mietpreisbremse wurde verlängert und in Berlin wurde der Mietendeckel eingeführt. Was bei Vonovia los ist, was die Analysten sagen und wie die Aktie zuletzt gelaufen ist.

LAGE DES UNTERNEHMENS:

Die Geschäfte für den Dax-Konzern Vonovia laufen seit Jahren dank steigender Mieten in den Großstädten gut. Dabei profitiert der Vermieter wie andere aus der Branche vor allem von modernisierten Wohnungen. Die Kosten dafür legen die Konzerne nicht nur teilweise auf die Mieter um, sondern sie können die Mieten anschließend auch stärker erhöhen. Zudem setzt Vonovia auf Neubau und die Aufstockung von Gebäuden.

Seit längerem wächst der Wohnimmobilien-Konzern aber auch durch Übernahmen im In- und zuletzt auch im Ausland - etwa von Rivalen wie Gagfah, Süddeutsche Wohnen, Franconia und Wiener Conwert. 2018 kamen Buwog aus Österreich und Victoria Park aus Schweden hinzu, 2019 auch der Stockholmer Wohnimmobilienkonzern Hembla AB. Anfang des zweiten Jahresviertels übernahm der Wohnungskonzern den Projektentwickler Bien-Ries. Zuletzt stieg Vonovia mit einem Anteilskauf am Immobilieninvestor Vesteda Residential Fund in den niederländischen Markt ein. Mittlerweile gehören Vonovia mehr als 400 000 Wohnungen.

Im Gegensatz zu vielen Unternehmen aus anderen Branchen sieht Vonovia derzeit keine großen Folgen der Corona-Krise für seine Geschäfte. "Die Auswirkungen von Covid-19 konnten wir gut auffangen", sagte Vorstandschef Rolf Buch Ende Juni auf der Hauptversammlung. Bislang hätten sich nur ein Prozent der rund 350 000 Mieter in Deutschland mit der Bitte um Mietstundung bei Vonovia gemeldet. In allen Fällen habe es individuelle Lösungen gegeben. Mit Mietern in finanziellen Nöten entwickelt Vonovia individuelle Lösungen wie etwa langlaufende Ratenzahlungen. Nach Modernisierungen verzichtet der Konzern zudem bis September auf Mieterhöhungen. Vonovia legt an diesem Mittwoch (5. August) Zahlen zum zweiten Quartal vor.

Im Fokus steht aktuell vor allem der Berliner Wohnungsmarkt wegen des Mietendeckels. Mit diesem wurden die Mieten für 1,5 Millionen Wohnungen in der Hauptstadt, die vor 2014 gebaut wurden, für fünf Jahre eingefroren. Für Neuvermietungen gelten Obergrenzen. Dies trifft besonders Immobilienkonzerne wie Deutsche Wohnen und Ado Properties <LU1250154413>, die Immobilien überwiegend in Berlin besitzen. Vonovia gehören in Berlin etwa 42 000 Wohnungen, das sind etwa zehn Prozent des eigenen Bestands. Bei zwei Drittel von ihnen musste trotz des neuen Gesetzes die Miete nicht gekürzt werden, sagte Buch. Deshalb seien die finanziellen Folgen des Mietendeckels mit rund zehn Millionen Euro pro Jahr für Vonovia kein wirtschaftliches Risiko.

Zuletzt stellte das Berliner Landgericht einen Teil des Mietendeckels in der Hauptstadt in Frage. In einem am Freitag ergangenen Urteil stuft das Gericht das bundesweit bisher einmalige Gesetz zwar als verfassungsgemäß ein. Allerdings könnten diese Grenzen nicht rückwirkend seit 18. Juni 2019, sondern erst seit Inkrafttreten des Mietendeckelgesetzes am 23. Februar 2020 gelten, so die Richter. Mieterhöhungen über die Obergrenzen hinaus wären demnach erst ab März 2020 verboten. Mit dem Mietendeckel will der Berliner Senat den zuletzt starken Anstieg der Mieten in der Hauptstadt bremsen. Gegen das Gesetz sind Klagen vor dem Landes- und dem Bundesverfassungsgericht anhängig.

Vonovia will auch bei einem Erfolg der Verfassungsklage gegen den Berliner Mietendeckel voraussichtlich keine Nachforderungen an seine Mieter in der Hauptstadt stellen. Sollte Karlsruhe den Mietendeckel für ungültig erklären, hätten die Wohnungsunternehmen wohl die Möglichkeit, die Mieten rückwirkend einzufordern. "Ob wir davon Gebrauch machen würden, halte ich in der aktuellen Situation für eher unwahrscheinlich", sagte Buch.

Auch sonst weht den großen Wohnimmobilien-Konzernen in Deutschland ein stärkerer Gegenwind entgegen. Erst jüngst verlängerte der Bundestag angesichts der anhaltenden Knappheit an Wohnungen die Mietpreisbremse um fünf Jahre und verschärfte sie zudem. Künftig können Mieter zu viel gezahlte Miete auch für bis zu zweieinhalb Jahre rückwirkend zurückfordern.

DAS SAGEN ANALYSTEN:

Von den im dpa-AFX-Analyser seit Juni erfassten fünf Analysten empfiehlt die Mehrheit die Aktie zum Kauf. Während sich ein Experte für das Halten des Papiers ausspricht, rät keiner zum Verkauf der Aktie. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 63 Euro und damit um rund 12 Prozent über dem aktuellen Kursniveau.

Analyst Georg Kanders vom Bankhaus Lampe rechnet mit einem soliden zweiten Quartal für den Immobilienkonzern. Der operative Gewinn (FFO) dürfte im ersten Halbjahr im Jahresvergleich um rund 10 Prozent auf 669,7 Millionen Euro wachsen. Er rechnet mit Bewertungsgewinnen in Höhe von 1,7 Milliarden Euro. Die Jahresprognose sollte das Vonovia-Management bestätigen.

In einer jüngsten Studie verwies Analyst Kai Klose von der Privatbank Berenberg darauf, dass die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) jüngst die Bonitätseinstufung der Anleihen des Immobilienkonzerns bestätigt und das Geschäftsrisikoprofil nun als "exzellent" bezeichnet. Zuvor habe S&P dieses als "stark" eingestuft. Die Liquiditätsposition habe sich nach der jüngsten Anleiheplatzierung verbessert, zudem seien die Finanzierungskosten gesunken.

Mit dem 2,6-prozentigen Anteil an Vesteda Residential Fund sei Vonovia nun in fünf Ländern vertreten, schrieb Analyst Neil Green von der US-Bank JPMorgan in einer Studie. Sein erster Blick auf den niederländischen Markt sei recht positiv. Für Analyst Jan Lennertz von Independent Research stellt der Einstieg in den niederländischen Markt den ersten Schritt für eine spätere, umfangreichere Penetration des Marktes dar. Er bewertet diesen Schritt als positiv, da Vonovia sich weiter diversifiziere. Damit verringere das Unternehmen Risiken wie Gesetzesänderungen, die zu Ertragseinbußen führen könnten, wie etwa den Einfluss des Berliner Mietendeckels auf die Konkurrentin Deutsche Wohnen.

Für Analyst Markus Scheufler von der Deutschen Bank gehört Vonovia neben Europa CA Immo, Deutsche Wohnen und Instone zu den bevorzugten Werte.

DAS MACHT DIE AKTIE:

Kurz bevor die Coronavirus-Krise den Dax und damit auch sämtliche seiner Mitglieder auf Talfahrt schickte, herrschte unter den Vonovia-Anlegern noch Rekordlaune. Mitte Februar erreichte das 2013 an die Börse gebrachte Papier ein Hoch bei 54,48 Euro, der Corona-Crash schickte es anschließend bis auf Kurse unter 37 Euro am 19. März. Zur Virus-Panik kam zur gleichen Zeit auch noch ein vom Bundesverfassungsgericht abgelehnter Eilantrag gegen den Berliner Mietendeckel hinzu.

Von diesem Krisentief konnte sich das Papier inzwischen deutlich erholen und kletterte Anfang Juni auf ein Rekordhoch von 56,38 Euro. Zuletzt kostete die Aktie rund 56,30 Euro und damit rund 17 Prozent mehr als zu Jahresbeginn. Damit zählt der Anteilschein zu den besten im deutschen Leitindex, der sich nach dem Corona-Crash zwar auch deutlich wieder erholt hat, aber derzeit noch unter dem Niveau vom Jahresanfang liegt.

Die Aktie des Immobilienkonzerns gehörte bereits in den vergangenen Monaten und Jahren zu den am besten gelaufenen Dax-Titeln. In den vergangenen zwölf Monaten stieg der Kurs um fast ein Viertel. Seit dem Dax-Aufstieg der Aktie im September 2015 hat sich der Kurs fast verdoppelt. Vonovia ist aus der Deutsche Annington hervorgegangen, die 2000 einen Großteil der vom Bund verkauften Eisenbahnerwohnungen gekauft hatte.

Bis zum Börsengang gehörte Deutsche Annington Finanzinvestoren, die das Unternehmen im Sommer 2013 an den Kapitalmarkt brachten. Der Start dort war holprig - der Börsengang gelang erst im zweiten Anlauf. Die Investoren, allen voran die britische Gesellschaft Terra Firma, mussten sich mit deutlich weniger zufrieden geben als erhofft.

Doch die geschickte Übernahmestrategie des Unternehmenslenkers Buch sowie der Immobilienboom in Deutschland bescherten den Anteilseignern bald kräftige Gewinne. Vom Ausgabepreis in Höhe von 16,50 Euro ging es Stück für Stück nach oben. Inzwischen haben sich die Alteigentümer ganz von Vonovia verabschiedet./mne/eas/he

03.08.2020 | 15:53:06 (dpa-AFX)
DGAP-News: Vonovia SE: Mehr als 150 Talente starten ihre Ausbildung bei Vonovia (deutsch)
03.08.2020 | 05:41:46 (dpa-AFX)
Analyse: Mieten und Kaufpreise steigen trotz Corona-Krise
31.07.2020 | 19:23:28 (dpa-AFX)
Gericht stellt Teil des Berliner Mietendeckels in Frage
31.07.2020 | 09:09:32 (dpa-AFX)
DGAP-DD: Vonovia SE (deutsch)
29.07.2020 | 13:18:27 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Deutliche Kursgewinne im Immobiliensektor
29.07.2020 | 09:14:34 (dpa-AFX)
DGAP-Gesamtstimmrechtsmitteilung: Vonovia SE (deutsch)