Discount 11 2020/11: Basiswert Deutsche Lufthansa

DF0DS8 / DE000DF0DS86 //
Quelle: DZ BANK: Geld 21.09., Brief 21.09.
DF0DS8 DE000DF0DS86 // Quelle: DZ BANK: Geld 21.09., Brief 21.09.
7,81 EUR
Geld in EUR
7,89 EUR
Brief in EUR
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 7,788 EUR
Quelle : Xetra , 21.09.
  • Max Rendite 39,42%
  • Max Rendite in % p.a. 528,22% p.a.
  • Discount in % -1,31%
  • Cap 11,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % 41,24%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Discount 11 2020/11: Basiswert Deutsche Lufthansa

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 21.09. 21:58:05
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2020 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DF0DS8 / DE000DF0DS86
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Discount-Zertifikat
Produkttyp Discount Classic
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis 1,00
Abwicklungsart Barausgleich
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 23.01.2020
Erster Handelstag 23.01.2020
Letzter Handelstag 19.11.2020
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 20.11.2020
Zahltag 27.11.2020
Fälligkeitsdatum 27.11.2020
Cap 11,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 21.09.2020, 21:58:05 Uhr mit Geld 7,81 EUR / Brief 7,89 EUR
Spread Absolut 0,08 EUR
Spread Homogenisiert 0,08 EUR
Spread in % des Briefkurses 1,01%
Discount Absolut -0,102 EUR
Discount in % -1,31%
Max Rendite absolut 3,11 EUR
Max Rendite 39,42%
Max Rendite in % p.a. 528,22% p.a.
Seitwärtsrendite in % -1,29%
Seitwärtsrendite p.a. -6,94% p.a.
Abstand zum Cap Absolut 3,212 EUR
Abstand zum Cap in % 41,24%
Performance seit Auflegung in % -27,21%

Basiswert

Basiswert
Kurs 7,788 EUR
Diff. Vortag in % -9,46%
52 Wochen Tief 7,020 EUR
52 Wochen Hoch 17,950 EUR
Quelle Xetra, 21.09.
Basiswert Deutsche Lufthansa AG
WKN / ISIN 823212 / DE0008232125
KGV 3,05
Produkttyp Aktie
Sektor Transport/Verkehrssektor

Produktbeschreibung

Bei einem Discount-Zertifikat erwerben Sie das Zertifikat zu einem Preis, der in der Regel unter dem Preis des Basiswerts liegt. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap (obere Preisgrenze) begrenzt. Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 27.11.2020 (Rückzahlungstermin) fällig. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  • Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Deutsche Lufthansa AG an der maßgeblichen Börse am 20.11.2020 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhalten Sie den Höchstbetrag von 11,00 EUR.
  • Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag in Euro, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht. Sie erleiden einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Zertifikats liegt.
Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 27.03.2020

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
9,3

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
61,4%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 5,91 Mittlerer Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung zwischen $2 & $8 Mrd., ist DEUTSCHE LUFTHANSA ein mittel kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 27.03.2020 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 27.03.2020 bei einem Kurs von 9,22 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance 2,6% vs. DJ Stoxx 600 Die relative "Outperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt 2,6%.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 11.09.2020) negativ Die Aktie wird in der Nähe ihres 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem negativen Trend (seit dem 11.09.2020). Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 8,88.
Wachstum KGV 3,9 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 9,3 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 36,0% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 22 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 22 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 0% Keine Dividende Die Gesellschaft bezahlt keine Dividende.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 15.09.2020 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 3,9%.
Beta 1,29 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,29% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 61,4% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 61,4% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 2,08 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 2,08 EUR oder 0,24% Das geschätzte Value at Risk beträgt 2,08 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,24%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 36,1%
Volatilität der über 12 Monate 50,4%

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News

21.09.2020 | 18:00:22 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP 2: Lufthansa muss noch mehr sparen - Einschnitte bei Personal

(Im 6. Absatz, 1. Satz wurde der Name der Verdi-Verhandlungsführerin korrigiert: "Mira Neumaier". Im zweiten Absatz, 1. Satz wurden zudem Angaben zu angemieteten Flugzeugen ergänzt. Der Aktienkurs am Ende des vorletzten Absatzes wurde aktualisiert.)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die staatlich gestützte Lufthansa <DE0008232125> muss in der Corona-Krise noch stärker schrumpfen als zunächst geplant. Wegen der schwachen Nachfrage und anhaltender Reisebeschränkungen sollen dauerhaft mindestens 150 Flugzeuge der Konzernflotte nicht mehr abheben und Tausende Jobs zusätzlich gestrichen werden, wie das Unternehmen am Montag in Frankfurt mitteilte. Der MDax <DE0008467416>-Konzern will zudem jede fünfte Leitungsposition einsparen und in Deutschland 30 Prozent weniger Bürofläche anmieten.

Bislang hatte Lufthansa mit einer mittelfristig um 100 Flugzeuge reduzierten Konzernflotte geplant, die einstmals 760 beziehungsweise einschließlich angemieteter Maschinen 800 Jets zählte. Auch die Zahl der einzusparenden Vollzeitstellen werde die bislang angekündigten 22 000 übersteigen, erklärte der Vorstand, ohne eine genaue Größe zu nennen. Insider gehen von bis zu 5000 zusätzlich wegfallenden Stellen aus.

Unklar blieb weiter, wie viele der aktuell noch rund 128 000 Lufthanseaten eine Kündigung fürchten müssen. Vor allem im Ausland haben seit Jahresbeginn rund 10 000 Menschen die Airline verlassen. Für die deutsche Belegschaft laufen Gespräche über Interessensausgleich und Sozialpläne. Der Vorstand verwies auf sein Ziel kreativer Teilzeitmodelle und laufende Verhandlungen mit den Arbeitnehmern. Man strebe weiter mit den Tarifpartnern entsprechende Krisenpakete an, damit möglichst wenigen betriebsbedingt gekündigt werden müsse.

Nur die massive Staatshilfe aus den vier Heimatländern - Deutschland, Österreich, Schweiz und Belgien - in Höhe von zusammen neun Milliarden Euro hatte den Kollaps des hoch verschuldeten Unternehmens verhindert. Gleichwohl verliert Lufthansa in der Corona-Flaute aktuell jeden Monat 500 Millionen Euro liquide Mittel. Diese Zahl soll sich mit den Sparmaßnahmen bis zum Winter auf 400 Millionen Euro sinken und im Laufe des kommenden Jahres ins Positive gewendet werden. Mit den Erlösen aus Teilverkäufen will Lufthansa die Staatsbeteiligung zurückführen.

Einzig mit der Kabinengewerkschaft Ufo hat Lufthansa bislang ein langfristiges Abkommen geschlossen. Die für das Bodenpersonal streitende Verdi machte sich am Montag die Kritik der Pilotengewerkschaft "Vereinigung Cockpit" an den Management-Plänen für die neue Touristikplattform "Ocean" zu eigen, für die zunächst 300 neue Stellen auf einem niedrigeren Lohnniveau als bei der Muttergesellschaft ausgeschrieben sind.

Verdi-Verhandlungsführerin Mira Neumaier verlangte zukunftsweisende Konzepte. "Alleine mit Beschäftigungsabbau wird das Unternehmen nicht gerettet werden." Auch die Beschäftigten der Lufthansa Technik hätten begründete Ängste um ihre Zukunft. "Die Lufthansa als Airline braucht eine starke Lufthansa Technik mit ihren gut ausgebildeten Fachkräften und Tarifstrukturen", erklärte Neumaier mit Blick auf eine mögliche Ausgründung der Techniksparte. Der schon zuvor eingeleitete Verkauf der Cateringtochter LSG Sky Chefs soll für Europa noch in diesem Monat abgeschlossen werden, heißt es im Konzern.

In diesem Jahr erwartet Lufthansa nach dem "Strohfeuer" des Reisesommers nur noch ein Flugangebot zwischen 20 und 30 Prozent des Vorkrisenniveaus. Ursprünglich wollte Lufthansa zum Jahresende wieder die Hälfte ihres Vor-Corona-Programms fliegen. Für eine schnelle Erholung sieht das Management die Ausweitung von Corona-Schnelltests an den Flughäfen als Voraussetzung, um lange Quarantäne-Fristen zu vermeiden.

Wegen des geringen Interkontinentalverkehrs mottet Lufthansa nun ihre größten Flugzeuge vom Typ A380 langfristig ein, sofern sie nicht an den Hersteller Airbus <NL0000235190> zurückgegeben werden können. Zehn weitere Interkontinental-Jets vom Typ A340-600 sollen ebenfalls dauerhaft geparkt bleiben. "Diese Flugzeuge würden nur im Falle einer unerwartet schnellen Markterholung wieder reaktiviert werden können", teilte der Vorstand mit. Sieben weitere A340-600 werden sofort ausgemustert. Die Flottenentscheidungen führen im laufenden Quartal zu Wertberichtigungen von bis zu 1,1 Milliarden Euro. Die Aktie sackte am Montag in einem sehr schwachen Markt um 9,5 Prozent ab.

Die Corona-Krise hat den größten Luftverkehrskonzern Europas wie die gesamte Branche im Frühjahr hart getroffen. Der globale Flugverkehr kam zwischenzeitlich nahezu zum Erliegen, der Interkontinentalverkehr ist bislang nur zu einem sehr kleinen Teil wiedergekehrt. Aktuell leiden die Konzern-Marken Lufthansa, Eurowings, Swiss, Austrian und Brussels unter den komplexen Einreisebeschränkungen der Nationalstaaten. Einzig die Fracht bringt noch Geld in die Kasse./ceb/DP/men

21.09.2020 | 17:21:12 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Lufthansa muss noch mehr sparen - Einschnitte bei Flotte und Personal
21.09.2020 | 16:06:48 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Lufthansa und Reisesektor pandemiebedingt schwer unter Druck
21.09.2020 | 15:54:14 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Lufthansa will härter sparen - A380 werden eingemottet
21.09.2020 | 15:20:21 (dpa-AFX)
Lufthansa streicht noch mehr Flieger und Jobs
21.09.2020 | 05:59:58 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Deutschlands Firmen setzen immer stärker auf eigene Mobilfunknetze
21.09.2020 | 05:22:16 (dpa-AFX)
Deutschlands Firmen setzen immer stärker auf eigene Mobilfunknetze