Bonus Cap 62,5 2020/06: Basiswert Henkel AG & Co. KGaA

DDU736 / DE000DDU7367 //
Quelle: DZ BANK: Geld 28.01. 20:00:02, Brief 28.01. 20:00:02
DDU736 DE000DDU7367 // Quelle: DZ BANK: Geld 28.01. 20:00:02, Brief 28.01. 20:00:02
89,69 EUR
Geld in EUR
89,74 EUR
Brief in EUR
-0,01%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 93,32 EUR
Quelle : Xetra , 17:35:00
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 90,00 EUR
  • Bonuszahlung 90,00 EUR
  • Barriere 62,50 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 33,03%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 0,75% p.a.
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Bonus Cap 62,5 2020/06: Basiswert Henkel AG & Co. KGaA

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 28.01. 20:00:02
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2020 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DDU736 / DE000DDU7367
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Bonus-Zertifikat
Produkttyp Bonus Cap
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 30.01.2019
Erster Handelstag 30.01.2019
Letzter Handelstag 16.06.2020
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 17.06.2020
Zahltag 24.06.2020
Fälligkeitsdatum 24.06.2020
Bonus-Schwelle / Bonuslevel 90,00 EUR
Bonuszahlung 90,00 EUR
Start Barrierebeobachtung / 1. Beobachtungstag 30.01.2019
Innerhalb Barrierebeobachtung Ja
Barriere 62,50 EUR
Barriere gebrochen Nein
Cap 90,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 28.01.2020, 20:00:02 Uhr mit Geld 89,69 EUR / Brief 89,74 EUR
Spread Absolut 0,05 EUR
Spread Homogenisiert 0,05 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,06%
Bonusbetrag 90,00 EUR
Bonusrenditechance in % 0,29%
Bonusrenditechance in % p.a. 0,75% p.a.
Max Rendite 0,29%
Max Rendite in % p.a. 0,72% p.a.
Abstand zur Barriere Absolut 30,82 EUR
Abstand zur Barriere in % 33,03%
Aufgeld Absolut -3,58 EUR
Aufgeld in % p.a. -9,63% p.a.
Aufgeld in % -3,84%
Performance seit Auflegung in % 6,36%

Basiswert

Basiswert
Kurs 93,32 EUR
Diff. Vortag in % -0,30%
52 Wochen Tief 80,70 EUR
52 Wochen Hoch 97,80 EUR
Quelle Xetra, 17:35:00
Basiswert Henkel AG & Co. KGaA Vz.
WKN / ISIN 604843 / DE0006048432
KGV 17,51
Produkttyp Aktie
Sektor Chemie/Pharma

Produktbeschreibung

Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 24.06.2020 (Rückzahlungstermin) fällig. Die Höhe der Rückzahlung hängt davon ab, ob der Basiswert während der Beobachtungstage immer über der festgelegten Barriere notiert. Die Rückzahlung ist auf einen Höchstbetrag begrenzt. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  • Jeder Kurs des Basiswerts liegt während der Beobachtungstage (30.01.2019 bis 17.06.2020) (Beobachtungspreis) immer über der Barriere von 62,50 EUR. Sie erhalten den Bonusbetrag von 90,00 EUR.
  • Mindestens ein Beobachtungspreis liegt auf oder unter der Barriere. Sie erhalten einen Rückzahlungsbetrag in EUR, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht. Der Rückzahlungsbetrag ist jedoch auf den Höchstbetrag von 90,00 EUR begrenzt.
Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 03.12.2019

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
19,0

Erwartetes KGV für 2021

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
31,8%

Schwache Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 43,89 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist HENKEL PREFERENCE AG. ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 03.12.2019 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 03.12.2019 bei einem Kurs von 93,50 eingesetzt.
Preis Leicht überbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint der Kurs zur Zeit leicht überhöht.
Relative Performance 2,6% vs. DJ Stoxx 600 Die relative "Outperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt 2,6%.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 21.01.2020 Der mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 21.01.2020 positiv. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 91,52.
Wachstum KGV 0,6 46,68% Aufschlag relativ zur Wachstumserwartung Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" unter 0,9, so beinhaltet der Kurs bereits einen Aufschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential. Hier: 46,68% Aufschlag.
KGV 19,0 Erwartetes KGV für 2021 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2021.
Langfristiges Wachstum 9,7% Wachstum heute bis 2021 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2021.
Anzahl der Analysten 24 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 24 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 1,9% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 36,44% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Mittel, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,1%.
Beta 0,52 Geringe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,52% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 31,8% Schwache Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 Die Kursschwankungen sind wenig abhängig von den Indexbewegungen.
Value at Risk 11,51 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 11,51 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 11,51 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 13,2%
Volatilität der über 12 Monate 17,8%

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News

28.01.2020 | 08:35:02 (dpa-AFX)
HENKEL IM FOKUS: Kein Licht am Ende des Tunnels - Weichenstellung im Frühjahr

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Carsten Knobel steht nach seiner Beförderung vom Finanzvorstand zum Chef des Konsumgüterkonzerns Henkel <DE0006048432> vor schwierigen Aufgaben. Die solide Entwicklung des Dax-Konzerns mit einem stetigen Umsatz- und Gewinnzuwachs hat zuletzt einige Kratzer abbekommen. Schon im März will Knobel die neue mittelfristige Strategie vorstellen und damit die Weichen für die kommenden Jahre stellen. Vor allem im Geschäft mit der Schönheitspflege steht er dabei vor großen Herausforderungen. Was im Konzern los ist, was Analysten sagen und wie die Aktie zuletzt lief.

DIE LAGE BEI HENKEL:

Das Jahr 2019 endete für Henkel-Anleger mit einem weiteren Dämpfer. Zum ersten Mal seit Jahren ist das erwartete Wachstum ausgefallen, zudem müssen die Aktionäre einen Gewinnrückgang hinnehmen. Für 2020 sieht es kaum besser aus. Die derzeit schwächelnde Industrie dürfte die margenstarke Klebstoffsparte weiter belasten, die etwa die Hälfte des Geschäfts von Henkel ausmacht. Die Ergebnisse werden im laufenden Jahr daher weiter sinken, der Umsatz im besten Fall nur geringfügig wachsen. Höhere Investitionen drücken auf den Gewinn. Alles in allem erwartet Henkel eine so schwache operative Profitabilität wie seit Jahren nicht mehr.

Die konjunkturabhängige Klebstoffsparte leidet derzeit unter der Schwäche der Autoindustrie. Besserung erwartet das Management erst einmal nicht. Das Kosmetikgeschäft kämpft weiter mit dem hohen Wettbewerbsdruck vor allem in Westeuropa sowie Problemen in China. Die kleinste Sparte büßte daher zuletzt an umsatz und Ergebnis ein. Gegenmaßnahmen wie die Einführung neuer Produkte, für die Henkel mehr Geld verlangen kann, greifen bislang nur bedingt.

Die Bilanz Henkels in den vergangenen Jahren ist daher durchwachsen. Mittelfristig hatten sich die Düsseldorfer zum Ziel gesetzt, bis 2020 ein durchschnittliches Wachstum aus eigener Kraft von 2 bis 4 Prozent zu erreichen. Bestenfalls erreicht der Konzern die untere Hälfte der Spanne. Auch die Profitabilität, ein Kernelement des Henkel-Erfolges in den vergangenen Jahren, hat zuletzt erheblich nachgelassen.

Knobel hat nun die Aufgabe, Henkel wieder auf Wachstumskurs zu bringen. Anfang März will er auf einem Investorentag in London die Weichen für die kommenden Jahre stellen. Kritiker sehen vor allem im Kosmetikgeschäft Handlungsbedarf. Marktbeobachter monieren, dass der Bereich im Vergleich zu internationalen Wettbewerbern recht klein ist.

Simone Bagel-Trah, Vorsitzende des mächtigen Gesellschafterausschuss sowie des Aufsichtsrats, hatte jüngst in einem Interview eingeräumt, dass die Sparte derzeit den Erwartungen hinterherlaufe, und dass dort noch "Hausaufgaben" zu erledigen seien. So müsse Henkel in den Märkten, in denen der Konzern mit seinen Haar- und Hautpflegemarken wie zum Beispiel Schwarzkopf vertreten sei, künftig zu den "führenden Anbietern" gehören, gab sie Knobel damit die neue Aufgabe vor.

DAS SAGEN ANALYSTEN:

Analysten verhalten sich Henkel gegenüber derzeit abwartend. So schätzt David Varga vom Bankhaus Metzler, dass Henkel deutlich mehr Geld in die Hand nehmen wird, als die bisher kommunizierten 300 Millionen Euro jährlich, um das Wachstum anzutreiben. Virginie Roumage von Bryan Garnier notiert in einer Studie von Mitte Dezember, dass Henkel den Arbeitsaufwand bei den Konsumgütergeschäften wohl unterschätzt habe und höhere Anstrengungen nötig seien als noch vor einem Jahr gedacht.

Henkel versuche das Richtige, indem er die Wachstumsinvestitionen aufstocke, schrieb James Edwardes Jones vom Analysehaus RBC. Allerdings monierte er für den Bereich Klebstoffe die mangelhafte Sicht in die Zukunft und zudem die unklare Wirksamkeit der zusätzlichen Investitionen.

Henkel ist mit den Problemen jedoch nicht allein. Auch so mach anderer Konkurrent, etwa die britische Reckitt Benckiser, kämpft mit Wachstumproblemen. Die niederländische Unilever ruderte zuletzt bei den Wachstumzielen ebenfalls zurück. Jeremy Fialko von der Investmentbank HSBC konstatierte daher, 2019 sei ein enttäuschendes Jahr im Konsumgütersektor, die Bedingen für 2020 würden zudem ähnlich schwierig. Die Unternehmen müssten sich nun statt wie bisher auf die Margen auf ihren Umsatz konzentrieren. Das dürfte angesichts schwacher Endmärkte aber nicht einfach werden.

Eine Möglichkeit für Henkel, neue Wachstumsmöglichkeiten im Kosmetikbereich zu erschließen, könnte sich Knobel schon bald bieten. Denn der Konkurrent Coty prüft den Verkauf bekannter Marken wie Wella. Für Wella hatte sich Henkel bereits in der Vergangenheit interessiert. Für eine Übernahme hatte sich etwa Analyst Iain Simpson von der britischen Bank Barclays stark gemacht. Alternativ könne sich Henkel von dem seit Jahren schwächelnden Kosmetikgeschäft trennen.

Doch Wella ist als Übernahmeziel längst nicht mehr so attraktiv wie in der Vergangenheit. Jörg Philipp Frey von Warburg Research hatte zuletzt sogar explizit vor einer solchen Übernahme gewarnt. Die Kombination zweier schrumpfender Marken beschleunige normalerweise nur die Umsatzerosion, so dass dies eine risikoreiche Transaktion wäre. Zwei Branchengrößen (Coty, Procter & Gamble) hätten das Geschäft nicht wiederbeleben können.

DAS MACHT DIE AKTIE:

Henkel-Aktionäre hatten es in den vergangenen Jahren nicht leicht. Zwar legte der Kurs der Vorzugsaktien bis Mitte 2017 kräftig zu und erreichte im Juni des Jahres bei knapp 130 Euro den höchsten Stand seiner 35-jährigen Börsenhistorie. Danach ging es jedoch - unter teils heftigen Schwankungen - sukzessive abwärts. An der Börse entpuppten sich damit die vor fast vier Jahren verkündeten Wachstumsziele Henkels bis 2020 letztlich nicht als Initialzündung.

Das Tief erreichten die Aktien im Juni vergangenen Jahres, als sie nur noch gut 80 Euro wert waren. Henkel musste wenige Monate später seine Jahresprognose senken, ein für Henkel-Anleger ungewohnter Vorgang. Vom Rekordhoch büßten sie so fast 40 Prozent ein. Zum Vergleich: Der europäische Sektor der Konsumgüterhersteller verlor in dieser Zeit nur acht Prozent. Vom jüngsten Rücksetzer im August haben sich Henkel-Aktien mittlerweile wieder um 16 Prozent erholt. Derzeit pendelt das Papier um die 94 Euro./nas/bek/eas/jha/

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