Bonus Cap 62,5 2019/06: Basiswert BMW

Bonus Cap 62,5 2019/06: Basiswert BMW

DD1RS0 / DE000DD1RS01 //
Quelle: DZ BANK: Geld 22.05. 15:58:36, Brief 22.05. 15:58:36
DD1RS0 DE000DD1RS01 // Quelle: DZ BANK: Geld 22.05. 15:58:36, Brief 22.05. 15:58:36
86,70 EUR
Geld in EUR
86,71 EUR
Brief in EUR
0,97%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 91,00 EUR
Quelle : Xetra, 15:43:42
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 90,00 EUR
  • Bonuszahlung 90,00 EUR
  • Barriere 62,50 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 31,32%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 3,44% p.a.
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Bonus Cap 62,5 2019/06: Basiswert BMW
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 22.05. 15:58:36
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2018 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DD1RS0 / DE000DD1RS01
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Bonus-Zertifikat
Produkttyp Bonus Cap
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 22.08.2017
Erster Handelstag 22.08.2017
Letzter Handelstag 20.06.2019
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 21.06.2019
Zahltag 28.06.2019
Fälligkeitsdatum 28.06.2019
Bonus-Schwelle / Bonuslevel 90,00 EUR
Bonuszahlung 90,00 EUR
Start Barrierebeobachtung / 1. Beobachtungstag 22.08.2017
Innerhalb Barrierebeobachtung Ja
Barriere 62,50 EUR
Barriere gebrochen Nein
Cap 90,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 22.05.2018, 15:58:36 Uhr mit Geld 86,70 EUR / Brief 86,71 EUR
Spread Absolut 0,01 EUR
Spread Homogenisiert 0,01 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,01%
Bonusbetrag 90,00 EUR
Max Rendite 3,79%
Max Rendite in % p.a. 3,44% p.a.
Abstand zur Barriere Absolut 28,50 EUR
Abstand zur Barriere in % 31,32%
Aufgeld Absolut -4,29 EUR
Aufgeld in % p.a. -4,36% p.a.
Aufgeld in % -4,71%
Performance seit Auflegung in % 14,02%

Basiswert

Basiswert
Kurs 91,00 EUR
Diff. Vortag in % 2,74%
52 Wochen Tief 77,07 EUR
52 Wochen Hoch 97,50 EUR
Quelle Xetra, 15:43:42
Basiswert BMW AG
WKN / ISIN 519000 / DE0005190003
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Kraftfahrzeugindustrie

Produktbeschreibung

Art
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung, die unter deutschem Recht begeben wurde.
Ziele
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Das Produkt hat eine feste Laufzeit und wird am Rückzahlungstermin fällig. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  • Liegt der Beobachtungspreis immer über der Barriere, erhalten Sie den Bonusbetrag.
  • Liegt der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder unter der Barriere, erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht. Der Rückzahlungsbetrag ist jedoch auf den Höchstbetrag begrenzt. Sie erleiden einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.
Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Positive Analystenhaltung seit 22.12.2017

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
6,8

Erwartetes KGV für 2020

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
57,2%

Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 68,10 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$5 Mrd., ist BMW AG ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 22.12.2017 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 22.12.2017 bei einem Kurs von 87,95 eingesetzt.
Preis Stark unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie stark unterbewertet.
Relative Performance -5,5% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -5,5%.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 03.04.2018) positiv Die Aktie wird in der Nähe ihres 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem positiven Trend (seit dem 03.04.2018). Der bestätigte technische Trendwendepunkt von -1,75% entspricht 88,53.
Wachstum KGV 1,4 35,66% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 35,66%.
KGV 6,8 Erwartetes KGV für 2020 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2020.
Langfristiges Wachstum 4,7% Wachstum heute bis 2020 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2020.
Anzahl der Analysten 26 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 26 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 4,8% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 32,75% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Mittel, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 1,1%.
Beta 0,81 Geringe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,81% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 57,2% Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 57,2% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 10,68 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 10,68 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 10,68 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 14,5%
Volatilität der über 12 Monate 15,5%

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News

22.05.2018 | 13:32:08 (dpa-AFX)
GESAMT-ROUNDUP/China senkt Einfuhrzölle für Autos - Studie: Handel bleibt unfair

PEKING (dpa-AFX) - Kurz vor der China-Reise von Kanzlerin Angela Merkel hat Peking angekündigt, Einfuhrzölle auf Autos zu senken. Trotzdem sehen Beobachter weiterhin große Hürden, bis für deutsche Firmen in der Volksrepublik faire Wettbewerbsbedingungen herrschen.

Das chinesische Finanzministerium teilte am Dienstag mit, die Zölle für importierte Autos sollten vom 1. Juli an von 25 Prozent auf 15 Prozent sinken. In einer Studie der Bertelsmann-Stiftung wurden Deutschland und die EU aufgefordert, sich entschlossener für bessere Marktbedingungen in China einzusetzen.

Handelspartner ermahnen China seit langem, für einen faireren Wettbewerb zu sorgen. Die Führung hatte die Senkung der Zölle schon auf dem Volkskongress im März angedeutet, aber zunächst keine weiteren Details genannt.

Der Schritt dürfte deutschen Firmen nun zum Teil helfen, ihre Modelle im Vergleich zur chinesischen Konkurrenz günstiger zu verkaufen. China ist der weltgrößte Automarkt und gerade für die deutschen Hersteller enorm wichtig. Aktien von Daimler <DE0007100000>, BMW <DE0005190003> und Volkswagen <DE0007664039> reagierten am Dienstag an der Börse mit Kurszuwächsen.

Bisher müssen Autobauer in China entweder gemeinsam mit einem chinesischen Partner ihre Fahrzeuge produzieren und den Gewinn dann teilen oder auf importierte Fahrzeuge hohe Zölle zahlen. ?Als weitere Erleichterung hatte Peking bereits im April angekündigt, dass internationale Autofirmen bald mehr als 50 Prozent an chinesischen Zweigstellen besitzen dürfen und nicht mehr zwangsweise Gemeinschaftsfirmen gründen müssen, um im Land mitmischen zu dürfen.

Beobachter werteten die Senkung der Zölle auch als ein Zugeständnis Pekings im Handelsstreit mit den USA. "Durch die niedrigeren Zölle kann das Handelsbilanzdefizit mit anderen Ländern reduziert werden", sagte Cui Dongshu von der Vereinigung der chinesischen Pkw-Hersteller.

Derweil kritisierte die Bertelsmann-Stiftung in einer am Dienstag veröffentlichten Untersuchung, dass Investoren aus der Volksrepublik in Europa zwar freier Marktzugang geboten werde. Die chinesische Regierung schütze ihrerseits aber strategische Industrien bewusst vor ausländischem Zugriff.

Zwei Tage vor dem Besuch Merkels in Peking kommt die Analyse zu dem Ergebnis, dass mehr denn je Technologiefirmen das Ziel chinesischer Investoren sind. Von 175 Übernahmen oder Beteiligungen im Zeitraum von 2014 bis 2017 entfielen demnach 112 auf Branchen, die China mit seiner Strategie "Made in China 2025" besonders stark ausbauen will.

Der ehrgeizige Regierungsplan sieht vor, in vielen Sektoren mit massiven staatlichen Subventionen die Technologielücke zu westlichen Firmen zu schließen und selbst Weltmarktführer hervorzubringen. Bis 2049, zum 100. Geburtstag der Volksrepublik, soll das Land dann zu einer Industrie-Supermacht aufsteigen.

Die Liste der Beteiligungen oder Firmenu?bernahmen durch chinesische Investoren ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Besonders die Übernahme des Roboterherstellers Kuka <DE0006204407> sowie der Kauf von Anteilen an Daimler und der Deutschen Bank hatten für Aufsehen gesorgt.

Laut Studienautorin Cora Jungbluth ist dabei problematisch, dass es auch 17 Jahre nach Chinas Beitritt zur Welthandelsorganisation "keine Wirtschaftsbeziehungen auf Augenhöhe" gebe: "Weder Deutschland noch die EU haben der industriepolitischen Strategie Chinas momentan etwas entgegenzusetzen."

Wenn staatlicher Einfluss den Wettbewerb verzerre oder es zu einer Ungleichbehandlung von Unternehmen komme, sollten die Europäer mit einer Stimme einschreiten. Ein wichtiger Schritt für faireren Wettbewerb sei der Abschluss eines bilateralen Investitionsabkommens zwischen der EU und China, das bereits seit 2014 verhandelt wird.

Für Deutschland schlägt Jungbluth zudem vor, dass die Regierung künftig bei sicherheitsrelevanten Sektoren mit einem Prüfverfahren schon bei Anteilskäufen von 10 Prozent eingreifen kann - statt wie aktuell erst ab 25 Prozent.

Deutschland und Europa müssten entschlossen auftreten. Das Geld aus China dürfe aber auch nicht verteufelt werden. "Gegenwärtig dominiert die Angst vor dem technologischen Ausverkauf. Doch ausländische Direktinvestitionen bringen auch Kapital nach Deutschland und schaffen Arbeitsplätze", erklärt Jungbluth./jpt/DP/tos

22.05.2018 | 12:46:47 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Deutsche Autobauer könnten von sinkenden Zöllen in China profitieren
22.05.2018 | 10:56:13 (dpa-AFX)
China senkt Importzölle auf PKW massiv
22.05.2018 | 09:28:26 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Autowerte legen zu - Kreise: China verringert Zölle
22.05.2018 | 09:26:40 (dpa-AFX)
Kreise: China plant niedrigere Importzölle auf PKW
21.05.2018 | 14:15:24 (dpa-AFX)
Autoindustrie erwartet keine flächendeckenden Diesel-Fahrverbote
20.05.2018 | 14:26:03 (dpa-AFX)
Autoindustrie erwartet keine flächendeckenden Diesel-Fahrverbote
20.05.2018 | 14:26:03 (dpa-AFX)
Autoindustrie erwartet keine flächendeckenden Diesel-Fahrverbote

BERLIN (dpa-AFX) - Die Autoindustrie geht weiter davon aus, dass es keine flächendeckenden Fahrverbote für Diesel in deutschen Städten geben wird. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) verwies am Samstag auf die Urteilsbegründung des Bundesverwaltungsgerichts und bereits eingeleitete Maßnahmen für eine sauberere Luft in den Städten. "Wir gehen davon aus, dass die NOx-Jahresmittelwerte in nächster Zeit deutlich sinken werden, da die Maßnahmen, die auf dem Dieselgipfel mit der Bundesregierung vereinbart wurden, greifen", sagte VDA-Präsident Bernhard Mattes am Samstag in Berlin. Es gehe nicht um generelle Fahrverbote, sondern um die Prüfung, ob entsprechende lokale Maßnahmen überhaupt notwendig sind, um die gesetzlichen Vorgaben zur Luftqualität zu erfüllen.

Das Bundesverwaltungsgericht habe klar gemacht, dass die Behörden die zwischenzeitliche Entwicklung der Grenzwertüberschreitungen zu berücksichtigen haben. Zonale Fahrverbote für Euro-5-Diesel seien generell bis September 2019 ausgeschlossen. "Ich bin davon überzeugt, dass wir bis dahin eine deutliche Verbesserung bei den Messwerten haben werden. Die Städte werden das auch entsprechend der Urteilsbegründung zu berücksichtigen haben", so Mattes.

Der Verbandschef betonte, es gebe zahlreiche Initiativen mit den Städten, deren Stickoxidwerte noch spürbar über dem Jahresgrenzwert liegen. "Wir setzen also gezielt an den kritischen Stellen an und arbeiten nicht nach dem Gießkannenprinzip." Hinzu komme die natürliche Bestandserneuerung - allein im vergangenen Jahr seien 1,1 Millionen neuer Euro-6-Diesel auf die Straße gekommen.

Dennoch: Die EU-Kommission hat Deutschland wegen zu schmutziger Luft in vielen Städten vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) verklagt. Dabei geht es um die Missachtung von EU-Grenzwerten für Stickoxide, die seit 2010 verbindlich für alle EU-Staaten sind. Auch 2017 wurden sie jedoch in 66 deutschen Städten überschritten, in 20 Kommunen sehr deutlich. Verantwortlich gemacht werden dafür vor allem Dieselautos, deren Zahl jahrelang stark zugenommen hat. Im Zuge des Aggasskandals wurde zudem deutlich, dass sie im Verkehr viel mehr Schadstoffe ausstoßen als in Tests.

Strittig ist nach wie vor, ob die von der Autoindustrie angebotenen Software-Updates ausreichen, den NOx-Ausstoß ausreichend zu senken. Insbesondere SPD-Politiker, aber auch Umwelt- und Branchenexperten fordern auch eine technische (Hardware-)Nachrüstung der Fahrzeuge.

Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Sören Bartol, bekräftigte am Samstag diese Einschätzung. Das wichtige Signal aus Leipzig an die Dieselfahrer sei, dass es nicht mal eben so zu flächendeckenden Fahrverboten kommen kann, betonte er. Doch um sie zu verhindern, brauche es dringend die technische Umrüstung von Euro 5 und Euro 6 Dieselfahrzeugen. "Ich appelliere an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, endlich ihr Zögern aufzugeben und gemeinsam mit Bundesumweltministerin Swenja Schulze den Druck auf die Manager der Automobilindustrie zu erhöhen."

Auch Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen geht davon aus, dass Dieselfahrverbote in Innenstädten ohne Hardwarenachrüstungen nicht verhindert werden können. Zwar gebe es keine rechtliche Handhabe gegen die Autobauer. Aber die Politik könne sie dazu drängen, Nachrüstungen anzubieten und zertifizieren zu lassen, sagte Dudenhöffer der "Passauer Neuen Presse". Zulieferer könnten die Nachrüst-Sets bauen. "Die Kunden könnten sie sich für 2000 oder 3000 Euro in ihre Fahrzeuge einbauen lassen. Ich bin überzeugt, dass ein Großteil der Dieselfahrer dies auch machen würde"

- sogar auf eigene Kosten. Die Regierung könnte die Kunden dann mit

Zuschüssen unterstützen, sagte der Experte.

Als bundesweit erste Stadt könnte Hamburg noch in diesem Monat Sperrungen für zwei vielbefahrene Straßen verhängen. Solche Überlegungen gibt es etwa auch in Kiel. Denn sollen nur einzelne Straßen oder Abschnitte in Städten gesperrt werden, sehen die Richter am Bundesverwaltungsgericht keine größeren Hürden./hgo/DP/he

18.05.2018 | 18:26:39 (dpa-AFX)
DGAP-DD: Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft (deutsch)
18.05.2018 | 18:23:42 (dpa-AFX)
DGAP-DD: Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft (deutsch)
18.05.2018 | 18:21:46 (dpa-AFX)
DGAP-DD: Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft (deutsch)
18.05.2018 | 18:18:39 (dpa-AFX)
DGAP-DD: Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft (deutsch)
18.05.2018 | 18:16:00 (dpa-AFX)
DGAP-DD: Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft (deutsch)
18.05.2018 | 18:12:58 (dpa-AFX)
DGAP-DD: Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft (deutsch)